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Schneller noch als Deutschland muss Japan Antworten auf eine schrumpfende und alternde Gesellschaft finden

 

Von Reiner Klingholz und Gabriele Vogt

 

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Ähnlich wie in Deutschland liegen in Japan die Nachwuchszahlen seit Jahrzehnten auf sehr niedrigem Niveau. Doch anders als hierzulande sind Zuwanderer zur Verjüngung der Gesellschaft unerwünscht. Nur 1,7 Prozent Ausländer leben in Japan, Einbürgerungen sind sehr selten. Die Auswirkungen des demografischen Wandels wird Japan deshalb wesentlich stärker zu spüren bekommen. Das Nationale Institut für Bevölkerung und soziale Sicherheitsforschung rechnet bis 2100 mit einem Einwohnerverlust um zwei Drittel des heutigen Wertes von 127 Millionen. Parallel zu dem seit 1990 anhaltenden Schwund der Erwerbsbevölkerung hat sich das Wirtschaftswachstum deutlich verlangsamt. Japans Ökonomie steckt in der Dauerkrise, während die Staatsverschuldung das Rekordniveau von 230 Prozent des Bruttoinlandsproduktes erreicht hat.

 

Ausgewählte Grafiken

Hier finden Sie das vollständige Discussion Paper als PDF.

 

Für Interviewanfragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Dr. Reiner Klingholz unter Telefon: 030 – 3101 7560 und E-Mail: klingholz(at)berlin-institut.org.

Prof. Dr. Gabriele Vogt unter E-Mail: gabriele.vogt(at)uni-hamburg.de

 

Unter Telefon: 0 30 - 22 32 48 45 oder E-Mail: info(at)berlin-institut.org können Sie gedruckte Exemplare bestellen (Schutzgebühr 4,30 Euro, inklusive Versand innerhalb Deutschlands).

 

Das Berlin-Institut dankt seinem Förderkreis für die Ermöglichung des Discussion Papers.

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... und die Online-Diskussion zum Nachlesen finden Sie hier.