Zu Unrecht benachteiligt
Trotz wachsenden Fachkräftemangels haben schwerbehinderte Menschen es schwer, eine Beschäftigung zu finden. Und das, obwohl sie im Durchschnitt höher qualifiziert sind als gesunde Menschen und dem Arbeitsmarkt zudem häufiger zur Verfügung stehen. Dank technischer Hilfsmöglichkeiten sind sie im Beruf meist voll einsatzfähig. Damit entgehen Deutschland wichtige Arbeitskräfte.
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Comeback der ländlichen Regionen in Frankreich
In Deutschland leiden immer mehr ländliche Regionen unter Einwohnerrückgang. Anders in Frankreich – dort drängen die Menschen aus den Städten in die Provinz.
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Zu Unrecht benachteiligt
Trotz wachsenden Fachkräftemangels haben schwerbehinderte Menschen es schwer, eine Beschäftigung zu finden. Und das, obwohl sie im Durchschnitt höher qualifiziert sind als gesunde Menschen und dem Arbeitsmarkt zudem häufiger zur Verfügung stehen. Dank technischer Hilfsmöglichkeiten sind sie im Beruf meist voll einsatzfähig. Damit entgehen Deutschland wichtige Arbeitskräfte.

Der Fachkräftemangel wird in den kommenden Jahrzehnten bestimmte Berufsgruppen besonders stark treffen. Darunter Büro-, kaufmännische Dienstleistungsberufe sowie Verkehrs-, Lager-, Transport, Sicherheits- und Wachberufe, aber auch Sozialberufe und Körperpfleger. Über Lösungen für dieses Problem wird viel diskutiert – von der Erhöhung des Rentenalters über Zuwanderung bis hin zur gezielten Förderung der Frauenerwerbstätigkeit. Eine Gruppe, die helfen könnte die Lücken am Arbeitsmarkt zu schließen, taucht jedoch selten auf: Menschen mit Behinderung.

Während in Deutschland die allgemeine Arbeitslosenquote seit dem Jahr 2009 von 8,1 Prozent kontinuierlich auf 6,8 Prozent im Jahr 2013 zurückgegangen ist, haben Menschen mit einer Behinderung nur mäßig vom Aufschwung am Arbeitsmarkt profitiert. Unter behinderten Menschen betrug im gleichen Zeitraum die Arbeitslosenquote in Deutschland unverändert 15 Prozent. Weil aber ihre Zahl gestiegen ist, haben in den vergangenen Jahren trotzdem mehr Menschen mit einer Behinderung eine Arbeitsstelle gefunden. Von allen Erwerbsfähigen zwischen 15 und 65 Jahren ist in Deutschland jeder zwanzigste schwerbehindert. Körperliche, seelische oder geistige Beeinträchtigungen erschweren den Alltag und die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben sehr stark. Die Ursachen für eine Behinderung sind vielfältig und reichen von einer angeborenen Behinderung über Krankheiten und Unfälle bis zu Kriegs-, Wehrdienst- oder Zivildienstschädigungen. Die Hauptverursacher von Behinderungen sind jedoch Krankheiten.

Alt und behindert
Menschen mit Behinderung nach Altersgruppen

Mit dem Alter steigt das Risiko, eine Behinderung zu bekommen. Knapp die Hälfte der schwerbehinderten Menschen gehört der Altersgruppe zwischen 55 und 75 Jahren an. Den geringsten Anteil machen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren aus. Mit der durchschnittlichen Alterung der deutschen Gesellschaft wird deshalb auch der Anteil behinderter Menschen an der Gesamtbevölkerung zunehmen. (Datengrundlage: Statistisches Bundesamt)

In Deutschland ist die Anzahl der Menschen mit einer amtlich anerkannten schweren Behinderung zwischen 1995 und 2011 von rund sechs auf mehr als sieben Millionen angestiegen. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von rund neun Prozent. Tendenz: Steigend. Denn weil die Deutschen im Schnitt älter werden, sind sie auch behinderungsverursachenden Krankheiten häufiger ausgesetzt. Und da bei den Behörden keine Meldepflicht besteht, ist davon auszugehen, dass der tatsächliche Anteil der Schwerbehinderten an der deutschen Bevölkerung ein wenig größer ist. Europaweit liegt er sogar bei 16 Prozent. Das sind 80 Millionen Menschen.

Behinderte Menschen sind häufiger von Dauerarbeitslosigkeit betroffen als nichtbehinderte. An ihrer Qualifikation kann dies jedoch nicht liegen. Denn die Mehrzahl der schwerbehinderten Arbeitslosen ist im Durchschnitt etwas höher qualifiziert als gesunde Arbeitslose. Während diese zu 55 Prozent über einen Studien- oder Berufsabschluss verfügen, sind es bei den schwerbehinderten 60 Prozent. Die Hälfte aller schwerbehinderten und gleichzeitig arbeitslosen Menschen in Deutschland hat im Jahr 2012 nach einer Stelle auf Fachkräfteniveau gesucht. Doch trotz ihrer zum Teil besseren Qualifikation, werden sie seltener eingestellt als Menschen ohne Behinderung. Dabei streben sie oft Berufe an, die eine höhere Qualifikation erfordern – etwa Logistiker, Sekretäre, oder Krankenpfleger.

Wenn die Teilhabe schwer fällt
Anteil unterschiedlicher Beeinträchtigungsarten

Fast zwei Drittel der schwerbehinderten Menschen sind körperlich beeinträchtigt. Darunter fallen Funktionseinschränkungen von Armen und Beinen, der inneren Organe, von Wirbelsäule und Rumpf sowie Sehbehinderungen, Schwerhörigkeit, Gleichgewichts- oder Sprachstörungen und der Verlust einer oder beider Brüste. Körperliche, geistige und seelische Behinderungen wirken sich unterschiedlich stark auf die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben aus. Diese messen Ärzte im sogenannten Grad der Behinderung zwischen 20 und 100. Ab einem Behinderungsgrad von 50 gelten Personen in Deutschland als schwerbehindert.

Zumindest gesetzlich ist eine Gleichstellung verankert. Denn es gibt eine Beschäftigungsquote für behinderte Menschen in Höhe von fünf Prozent. Unternehmen mit mindestens 20 Arbeitnehmern sind gesetzlich verpflichtet, diese Quote zu erfüllen. Doch im Gegensatz zu den öffentlichen Arbeitgebern, erfüllen private Unternehmen diese Auflage eher selten, sondern zahlen lieber eine Ausgleichabgabe. Fast zwei Drittel der beschäftigungspflichtigen deutschen Arbeitgeber bleiben unter der Quote von fünf Prozent und beinahe ein Drittel beschäftigen gar keine oder weniger als ein Prozent. Dadurch summierten sich die Abgaben im Jahr 2011 auf einen Betrag von 479 Millionen Euro. Studien zufolge verbinden Arbeitgeber mit behinderten Mitarbeitern Probleme: Sie nehmen an, dass diese schlechtere Leistungen erzielen und fürchten mangelnde Toleranz innerhalb der Belegschaft. Darüber hinaus geben sie an, über keine Stellen zu verfügen, die von Behinderten besetzt werden könnten.

Dabei gibt es inzwischen eine ganze Reihe kreativer Lösungen, um beeinträchtigten Menschen die Teilnahme am Berufsleben zu erleichtern: Körperliche Behinderungen lassen sich häufig mit technischen Hilfsmitteln wie Rollstühlen, Prothesen oder Brailleschreibmaschinen kompensieren. Dadurch arbeiten heute beispielsweise Menschen mit einer Sehbehinderung erfolgreich als Fachinformatiker. Manche Beeinträchtigung bringt auch besondere Fähigkeiten mit sich: So arbeiten beispielsweise manche Sehbehinderte als medizinische Tastuntersucher. Viele Menschen mit Autismus bringen für Softwareunternehmer interessante mathematische Fähigkeiten mit und Menschen mit Down-Syndrom haben ausgeprägte soziale Kompetenzen und verfügen damit über wichtige Fähigkeiten für die Arbeit in Gastronomie, Hotellerie und Handwerksberufen. Auch in der Metallindustrie, der Energie- und Wasserversorgung, bei der Post oder in Museen sowie bei Autoherstellern können Menschen mit einer Behinderung gut eingegliedert werden.

Trotzdem brauchen Menschen mit schweren Beeinträchtigungen ein Arbeitsumfeld, welches ihren Bedürfnissen gerecht wird. Und das sowohl in der ergonomischen Gestaltung des Arbeitsplatzes, als auch bei arbeitsorganisatorischen Aspekten. Unterstützung gibt es bei den Integrationsämtern. Diese beraten bei der technischen Planung, der betriebswirtschaftlichen Kalkulation und der Finanzierung von behinderungsgerechten Arbeitsplätzen.

Literatur:

Deutscher Gewerkschaftsbund (2012): Arbeitsmarktstudie.

Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (2012): Was heißt hier behindert? Behinderungsarten und ihre Auswirkungen.

Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (2012): Hilfe für schwerbehinderte Menschen im Beruf. Jahresbericht 2011/2012.

Bundesagentur für Arbeit (2013): Der Arbeitsmarkt in Deutschland - Der Arbeitsmarkt für schwerbehinderte Menschen.

Statistisches Bundesamt (2013): Statistik der schwerbehinderten Menschen. Kurzbericht 2011.

Gemeinschaftsinitiativen ADAPT und BESCHÄFTIGUNG: Ein Verborgenes Potential. Arbeitgeber, Beschäftigung und Behinderte.

 

Comeback der ländlichen Regionen in Frankreich
In Deutschland leiden immer mehr ländliche Regionen unter Einwohnerrückgang. Anders in Frankreich – dort drängen die Menschen aus den Städten in die Provinz.

Frankreich und Deutschland stehen höchst unterschiedlichen demografischen Entwicklungen gegenüber: Während hierzulande vor allem entlegene ländliche Räume unter einem Einwohnerrückgang durch Abwanderung und Nachwuchsmangel leiden, lässt sich in Frankreich vielerorts ein umgekehrter Trend beobachten: Selbst verschlafene ländliche Regionen werden als Lebensraum wiederentdeckt und verzeichnen steigende Einwohnerzahlen. Dafür gibt es zwei Gründe: Das anhaltende Bevölkerungswachstum und die Wanderungsbewegung in die südlichen Landesteile.

Nach kurzer Krise anhaltender Aufschwung auf dem Land

Im Gegensatz zu Deutschland blickt Frankreich auf ein jahrzehntelanges, ununterbrochenes Bevölkerungswachstum zurück. Auch in der jüngsten Vergangenheit, zwischen 2000 und 2012, wuchs die Bevölkerung noch um 10 Prozent – das entspricht etwa 0,8 Prozent pro Jahr. Deutschland hingegen verlor in diesem Zeitraum etwa 400.000 Einwohner.

Obwohl die Bevölkerung in Frankreich stetig zugenommen hat, ist die Einwohnerzahl des ländlichen Raums in den 1960er und frühen 1970er Jahren deutlich gesunken. Industrialisierung und rückläufige Beschäftigtenzahlen in der Landwirtschaft trieben die Menschen in die Städte. Nach 1975 wendete sich das Blatt. Seitdem haben die ländlichen Kommunen im Durchschnitt stets mehr Einwohner hinzugewonnen als Frankreich im landesweiten Durchschnitt. Grund für die positive Entwicklung ist vor allem, dass die Zahl der Landflüchtigen gesunken und zunehmend durch Zuzüge aus den Städten ausgeglichen wurde. Darüber hinaus ist die natürliche Bevölkerungsentwicklung in den ländlichen Kommunen seit den 1990er Jahren im Schnitt positiv. Ein Grund dafür ist die vergleichsweise hohe Fertilitätsrate von 2 Kindern je Frau, die fast 50 Prozent über dem deutschen Wert von 1,4 liegt. Zwischen 1999 und 2007 haben die ländlichen Kommunen jährlich im Mittel mehr als einen Prozent Bevölkerung hinzugewonnen.

In den Städten verlief die Entwicklung dagegen weniger dynamisch als im ländlichen Raum. Zwischen 1999 und 2007 gewannen städtische Regionen Frankreichs jährlich lediglich etwa halb so viele Einwohner hinzu – nämlich 0,6 Prozent pro Jahr. Und anders als in den ländlichen Kommunen ging das moderate Städtewachstum nicht vorwiegend auf das Konto von Zuwanderung. Der Wanderungssaldo der Städte war im Durchschnitt mit -0,1 Prozent pro Jahr (1999 bis 2006) sogar negativ. Das geringfügige Wachstum der französischen Stadtbevölkerung beruhte vielmehr auf einem positiven Geburtensaldo. Weil der Nachwuchs in den Städten so zahlreich ausfiel, suchten offenbar viele Menschen nach günstigen und familienfreundlichen Alternativen zu den überteuerten und dicht besiedelten Zentren und deren Vorstadt-Hochhäusern.


Wo die Landbevölkerung stärker wächst
Prozentuale Abweichungen der Bevölkerungswachstumsrate in den städtischen und ländlichen Regionen Frankreichs vom landesweiten Mittel,1962 bis 2007

Noch in den 1960er Jahren verloren auch in Frankreich ländliche Regionen massiv Einwohner. Der Bedeutungsverlust der Landwirtschaft ließ die Menschen nach Paris und in die Industriestädte des Nordens abwandern. Das änderte sich nach 1975. Die einst von der Schwerindustrie geprägten städtischen Regionen Nordfrankreichs verloren Arbeitsplätze und Bevölkerung, während zunehmend Technologiestandorte im ländlichen Süden des Landes erschlossen wurden. Zwar wachsen seitdem aufgrund der hohen Kinderzahlen sowohl ländliche als auch städtische Regionen, letztere jedoch deutlich langsamer. (Datengrundlage: Guiysse, J. & Rebour, T. (2012): Territoires ruraux. Déclin ou renaissance? In: Population & Avenir 710.)

Franzosen strömen in den Süden

Doch hinter der „Stadtflucht“ der Franzosen verbirgt sich noch eine andere, großräumige Bevölkerungsbewegung, die als „La France inverse“ (gegenläufiges Frankreich) bezeichnet wird. Dieser Begriff beschreibt die Umkehrung klassischer Wanderungsströme innerhalb Frankreichs: Früher machten sich viele junge Menschen in den landwirtschaftlich geprägten und ärmlichen Regionen des Südens und Westen auf die Suche nach Arbeit im hochindustrialisierten Norden. Heute haben sie sich zu Zuwanderungsmagneten entwickelt.

Im Gegensatz dazu haben die einst von Kohle, Stahl und Textilindustrie geprägten und stark urbanisierten Départements im Norden seit Jahren einen negativen Wanderungssaldo.

Weil etwa im Département Pas-de-Calais an der Nordspitze Frankreichs keine Kohle mehr gefördert wird, sind seit den 1970er Jahren zehntausende Arbeitsplätze verloren gegangen. In manchen Städten hat sich die Einwohnerzahl seither halbiert. Im Gegensatz dazu hat sich das Département Haute-Garonne rund um die südfranzösische Stadt Toulouse zu einem High-Tech-Standort entwickelt, an dem neben Airbus und dem nationalen Raumfahrtkontrollzentrum CNES Unternehmen der Computertechnik, Autoelektronik und Robotik ihren Sitz haben. Hochtechnologie-Industrie findet sich heute auch in der Region Rhône-Alpes mit Lyon und der Gebirgsstadt Grenoble sowie in Nizza und Marseille an der Côte d’Azur. Die Hafenstadt Marseille hat ihren Ruf als Drogenumschlagplatz längst abgelegt und ist zu einem modernen Dienstleistungs- und Industriestandort herangewachsen. In Nizza, einst nur als mondäner Badeort bekannt, befindet sich mit dem Technologiepark „Sophia Antipolis“ eine Art französisches „Silicon Valley“.


Wanderung von Nord-Ost nach Süd-West
Jährliche Wanderungssalden je 1.000 Einwohner der französischen Regionen, 2009/2010

Frankreichs Südwesten hat den größten Bevölkerungszuwachs. Manche Départements verzeichneten 2009 und 2010 jährlich beinahe ein Prozent Bevölkerungswachstum durch Zuwanderung. Unattraktiv waren hingegen Gebiete im Norden und Nordosten des Landes, etwa Nord-Pas-de-Calais oder Champagne-Ardenne. Diese Regionen verloren pro Jahr fast ein halbes Prozent ihrer Einwohner durch Abwanderung. Auch die französische Hauptstadt Paris und die sie umgebende Region Île de France verzeichneten Verluste. (Datengrundlage: Eurostat.)

Deutschland kann in Zukunft hingegen kaum auf französische Verhältnisse hoffen. Angesichts negativer Bevölkerungsprognosen dürften sich hierzulande die Menschen immer stärker in den wirtschaftsstarken urbanen Zentren konzentrieren. Denn in entlegenen Gegenden dünnt sich die soziale Infrastruktur zunehmend aus, auch weil junge Menschen auf der Suche nach attraktiven Arbeitsplätzen und kultureller Vielfalt die ländlichen Regionen verlassen. Zwischen 2005 und 2010 ist in Deutschland knapp die Hälfte aller Großstädte gewachsen. Von den Kleinstädten und ländlichen Gemeinden hingegen konnten gerade noch 14 Prozent Einwohner hinzugewinnen – die große Mehrheit hingegen ist auf Schrumpfkurs.


Literatur:

Guiysse, J. & Rebour, T. (2012): Territoires ruraux. Déclin ou renaissance? In: Population & Avenir 710.

Possemeyer, Ines (2008): Älter, bunter - besser? In: Geo, Ausgabe 09.

Sievert, S. & Klingholz, R. (2009): Ungleiche Nachbarn. Die demografische Entwicklung in Deutschland und Frankreich verläuft gegensätzlich – mit enormen Langzeitfolgen. Diskussionspapier Nr. 2. Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung.




Ausgabe 160, 16.10.2013

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