Alterung vor Ort gestalten
Keine andere demografische Entwicklung prägt die Kommunen in Deutschland so sehr wie die Alterung der Bevölkerung. In einer gemeinsamen Studie haben Berlin-Institut und Körber-Stiftung untersucht, wie Kommunen darauf reagieren und altersfreundlicher werden können.
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Andere Städte – andere Aufgaben
Im demografischen Wandel müssen alle Kommunen Wege suchen, das Altern ihrer Bevölkerung aktiv zu begleiten. Das funktioniert am besten, wenn sie ihre eigene demografische und wirtschaftliche Lage gut kennen, die Bürgerinnen und Bürger in der Alterspolitik mit einbeziehen und sich mit anderen Städten austauschen, die unter vergleichbaren Rahmenbedingungen altersfreundlich werden wollen.
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Alterung vor Ort gestalten
Keine andere demografische Entwicklung prägt die Kommunen in Deutschland so sehr wie die Alterung der Bevölkerung. In einer gemeinsamen Studie haben Berlin-Institut und Körber-Stiftung untersucht, wie Kommunen darauf reagieren und altersfreundlicher werden können.

Menschen hören mit dem Renteneintritt nicht plötzlich auf, wissbegierig und aktiv zu sein. Oft nutzen sie ihre neue zeitliche Freiheit nicht nur für eigene Projekte, sondern auch, um ehrenamtlich tätig zu werden und die Gesellschaft mitzugestalten. Dabei haben die Älteren dank der gestiegenen Lebenserwartung mehr Zeit als je zuvor, um sich zu engagieren – und sie sind ganz überwiegend auch fit genug dafür. Erst jenseits des 80. Lebensjahres verlieren die Menschen im Schnitt deutlich an Leistungsfähigkeit. Die Älteren können somit dabei helfen, die Folgen des demografischen Wandels abzufedern. Schon allein aus diesem Grund sollte die Alterspolitik in jeder Kommunen ein wichtiges Thema sein. Nach derzeitigen Prognosen wird im Jahr 2050 fast jeder dritte Bundesbürger das 65. Lebensjahr erreicht haben. Dieses überwiegend fitte und aktive Drittel der Gesellschaft müssen Städte und Gemeinden in ihre Planung und Entwicklung einbeziehen.


Der Osten ist am stärksten gealtert

Kommunen sind sensible Antennen der demografischen Veränderungen. Sie bekommen die Alterung früher und stärker zu spüren als die Bundesländer oder die ganze Republik, wo sich lokale Unterschiede statistisch nivellieren. Viele ostdeutsche Kommunen, die nach der Wende einen Geburteneinbruch und Abwanderung erlebt haben, sind in den vergangenen Jahren stark gealtert. Das gilt auch für einige ländliche Gemeinden im Westen, wo sich durch den Wegzug junger Menschen eine ähnliche Entwicklung abspielt wie in den neuen Bundesländern. Die Mehrzahl der westdeutschen Gemeinden hat allerdings mehr Zeit, sich auf die Veränderungen einzustellen. (Datengrundlage INKAR)


Gute Ideen sind übertragbar

Um den Kommunen eine Orientierungshilfe auf dem Weg zur Altersfreundlichkeit zu geben, haben das Berlin-Institut und die Körber-Stiftung die demografische und wirtschaftliche Lage deutscher Städte untersucht und mit Kommunalvertretern vor Ort über ihre Strategien und Projekterfahrungen gesprochen. Dazu besuchte das Berlin-Institut Städte in allen Ecken Deutschlands: von Lübeck und Hannover im Norden über Euskirchen, Witten, Offenburg und Bayreuth im Westen und Süden bis nach Leipzig und Görlitz im Osten.

Dabei zeigte sich, dass nicht nur Geschwindigkeit und Wahrnehmung der Alterung von Ort zu Ort variieren, sondern dass auch die Möglichkeiten, darauf zu reagieren, ganz verschieden sind. Einen Masterplan in Sachen Altersfreundlichkeit gibt es nicht. In Abhängigkeit von der Finanzlage und den gewachsenen Verwaltungs- und Vereinsstrukturen muss jede Stadt ihren eigenen Weg zur Altersfreundlichkeit finden. Trotzdem gibt es generelle Gelingensfaktoren, die für alle Kommunen gleichermaßen gelten, wenn sie zu einer „Stadt für alle Lebensalter“ werden wollen.

Das zeigen auch die Erfahrungen der englischen Städte Manchester und Newcastle upon Tyne sowie der irischen Grafschaft Louth, die europaweit als Vorreiter bei der Altersfreundlichkeit gelten. Das Berlin-Institut und die Körber-Stiftung haben sich in allen drei Orten berichten lassen, wie sie das erreicht haben.


Handlungsempfehlungen für Kommunen

Die dargestellten zehn Punkte gelten für alle Kommunen unabhängig von ihrer Ausgangslage. Dabei muss die kommunale Verwaltung nicht alles allein machen: Sie sollte gleich zu Beginn analysieren, welche Institutionen und Initiativen vor Ort schon im Bereich Altersfreundlichkeit aktiv sind und sie als Verbündete gewinnen. So werden Strategieentwicklung und Umsetzung zur stadtweiten Gemeinschaftsaufgabe.


Die wesentlichen Schritte zur altersfreundlichen Stadt

Der Weg zur altersfreundlichen Stadt beginnt mit einer Änderung alter Denkmuster: Anders als bei der klassischen Seniorenarbeit geht es nicht mehr darum, die Älteren zu beschäftigen, sondern sie als aktive Bürger zu sehen, die ihr Leben und ihr Lebensumfeld gestalten wollen. Zudem muss die Altersfreundlichkeit als echter Standortfaktor verstanden und ihr die entsprechende Priorität eingeräumt werden. So wird eine Stadt eher dann altersfreundlich, wenn das Thema auf der obersten kommunalen Verwaltungsebene verankert ist und ressortübergreifend angepackt wird. In Newcastle und Manchester etwa ist die Alterspolitik direkt beim Stadtratsvorsitzenden beziehungsweise bei dessen Stellvertreter angesiedelt.

Wissen, wo man steht, und wissen, wo man gute Ideen findet – so lassen sich zwei weitere entscheidende Zutaten im Erfolgsrezept der besuchten Orte auf den Punkt bringen. Nach guten Ideen können die kommunalen Verwaltungen zum einen in Städten suchen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen und bereits Konzepte zum Umgang mit der Alterung entwickelt haben. Zum anderen bei sich selbst, indem sie Bürger, Verbände, Vereine, Kirchen oder die Privatwirtschaft vor Ort frühzeitig einbeziehen und deren Kreativität und Kompetenz in Sachen Altersfreundlichkeit nutzen. Die kommunale Verwaltung sollte hier vor allem koordinierend wirken. Dabei können insbesondere Hochschulen und Forschungseinrichtungen bei der Projektplanung und der wissenschaftlichen Begleitung helfen.

Ohne eine Allianz verschiedener Organisationen lässt sich die Altersfreundlichkeit nicht in den Quartieren umsetzen. Für Ältere ist das unmittelbare Wohnumfeld und damit die Quartiersarbeit sehr wichtig, weil ihr Aktionsradius allmählich abnimmt. Hannover oder Leipzig etwa setzen auf Stadtteilzentren, in denen Information, Beratung, sozialer Treffpunkt und Freizeitgestaltung gebündelt sind. Auch Barrierefreiheit muss im Quartier umgesetzt werden. Kommunen sind gefordert, mit Wohnungsgenossenschaften und Verkehrsbetrieben zu verhandeln und in den altersgerechten Umbau des Wohnungsbestands und des öffentlichen Nahverkehrs zu investieren. Bis es so weit ist, können auch bestehende Wohnungen altersfreundlicher gestaltet werden: In Lübeck können Ältere in der Wohnberatungsstelle beispielsweise einen Schauraum besuchen, in dem einfache und erschwingliche Ideen vorgestellt werden, die den Alltag in der Wohnung erleichtern.

Wesentlich ist, dass die Kommunen jedoch nicht erst im Falle der Hilfsbedürftigkeit auf die Älteren zugehen, sondern bereits die „jungen Alten“ an der Grenze zum Renteneintritt ansprechen und einbinden. So schaffen sie es, die Fähigkeiten Älterer und ihren Willen zum Engagement zu verbinden und für die Gemeinschaft zu nutzen. Im nordrhein-westfälischen Euskirchen etwa betreuen Senioren ein eigenes Informationsangebot im Internet und in Offenburg springen Ehrenamtliche bei der ambulanten Pflege ein. Ältere Menschen wollen selbst entscheiden, wo und wie sie sich einbringen. Und sie sollten in der Stadtpolitik mitreden dürfen, etwa als Mitglieder eines Seniorenbeirats. Diese Beteiligung ist ein Gewinn für jede Stadt – die Älteren wissen schließlich selbst am besten, was in Sachen Altersfreundlichkeit noch getan werden muss.

Weitere Faktoren für eine gelingende Alterspolitik finden sich in der Studie. Sie bietet darüber hinaus zahlreiche Ideen und Projektbeispiele aus der Praxis.

Die vollständige Studie finden Sie hier.

Die Studie „Stadt für alle Lebensalter“ ist eine Kooperation von Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung und Körber-Stiftung.

Für Interviewanfragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Vera Kreuter, Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, kreuter@berlin-institut.org, Tel. 030-3101 6835

Dr. Reiner Klingholz, Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, klingholz@berlin-institut.org, Tel. 030-3101 7560

Karin Haist, Körber-Stiftung, haist@koerber-stiftung.de, Tel. 040-8081 92 165

 

Andere Städte – andere Aufgaben
Im demografischen Wandel müssen alle Kommunen Wege suchen, das Altern ihrer Bevölkerung aktiv zu begleiten. Das funktioniert am besten, wenn sie ihre eigene demografische und wirtschaftliche Lage gut kennen, die Bürgerinnen und Bürger in der Alterspolitik mit einbeziehen und sich mit anderen Städten austauschen, die unter vergleichbaren Rahmenbedingungen altersfreundlich werden wollen.

Das Berlin-Institut hat in der gerade erschienenen Studie „Stadt für alle Lebensalter“ alle deutschen Städte zwischen 50.000 und einer Million Einwohnern hinsichtlich ökonomischer und demografischer Kennzahlen miteinander verglichen und einer Clusteranalyse unterzogen.

Bei dem Verfahren haben sich fünf Gruppen von Städten mit jeweils vergleichbaren Eigenschaften herausgebildet: Zwei Gruppen zeigen eine vergleichsweise positive demografische Lage mit moderater Alterung und Zuwanderung. Das sind die Groß- und Universitätsstädte (Cluster 1) und die Unternehmensstädte (Cluster 2), die sich über das gesamte Bundesgebiet verteilen. Die anderen drei Gruppen müssen mit Bevölkerungsrückgang und stärkerer Alterung umgehen. Dazu gehören vor allem die ländlichen Mittelstädte im Süden und Südwesten der Republik (Cluster 3), alte Industriestädte (Cluster 4) und strukturschwache Städte mit massivem Bevölkerungsrückgang. Letztere finden sich vor allem im Osten Deutschlands, im Ruhrgebiet und an den Küsten (Cluster 5). Die Wirtschaftslage ist in den Unternehmensstädten am besten und in den alten Industriestädten und den strukturschwachen Städten mit starkem Einwohnerschwund deutlich schwieriger.

Zweifacher Vorteil für die einen – doppelte Last für die anderen

Städte, in denen im Verhältnis zu den Einwohnern im erwerbsfähigen Alter besonders viele ältere Menschen leben, haben häufig den geringsten finanziellen Spielraum, um altersbezogene Dienstleistungen zu finanzieren. Dies gilt vor allem für die Cluster 4 und 5. Umgekehrt haben wohlhabendere Städte tendenziell wenige ältere Menschen zu versorgen, vor allem in Cluster 1 und 2. Die Schere zwischen armen und reichen Kommunen könnte sich weiter öffnen, denn die kommunalen Einnahmen steigen mit dem wirtschaftlichen Erfolg der ortsansässigen Unternehmen. Diese wiederum ziehen mehr Erwerbsfähige in den Ort, was den Anteil versorgungsbedürftiger älterer Menschen sinken lässt.


Zu Cluster 1 gehören Groß- und Universitätsstädte wie Hannover, Stuttgart, Leipzig, Tübingen oder Heidelberg. Hier ziehen vor allem viele junge Menschen zu, die ihre Ausbildungs- oder Studienzeit in der Stadt verbringen. Viele bleiben auch danach, finden einen Arbeitsplatz und gründen eine Familie. Die Bevölkerung der Groß- und Universitätsstädte zeigt sich daher als relativ jung und wachsend; gleichzeitig nimmt jedoch auch der Anteil der Menschen ab 65 Jahren kontinuierlich zu. Die größte Herausforderung für diese Städte liegt darin, zugleich den Bedürfnissen der jungen Studierenden, Erwerbstätigen und Familien wie auch jenen der älteren Menschen gerecht zu werden.

Cluster 2 vereint Unternehmensstandorte wie Wolfsburg, Sindelfingen und Ludwigshafen. Die Städte zeigen die besten ökonomischen Bedingungen aller Cluster und fast ebenso gute Werte bei den demografischen Indikatoren. Allerdings: Ältere zieht es aus den Städten häufiger weg. Der Alterswanderungssaldo liegt bei -4,0 je 1.000 Einwohner (gemittelt für die Jahre 2008 bis 2012). Die Mehrheit der Älteren, die bleibt, benötigt aber die Aufmerksamkeit der Kommunalpolitik. Gerade wohlhabende Kommunen sollten ihre Mittel für eine innovative, flexible und bürgernahe Demografiepolitik einsetzen und zum Vorbild in Sachen Altersfreundlichkeit werden.

Cluster 3 besteht vorwiegend aus ländlichen Mittelstädten im Süden und Südwesten Deutschlands wie Offenburg, Speyer, Baden-Baden oder Hilden. In diesen Städten dominieren noch traditionelle, eher konservative Lebens- und Erwerbsbiografien. Familien, nachbarschaftliche und kirchliche Netzwerke entlasten die Kommunen bei der Versorgung der älteren Bevölkerung. Rund drei von vier Einwohnern gehören dem christlichen Glauben an; in keinem anderen Cluster ist der Anteil der Mitglieder christlicher Kirchen höher. Weil die Älteren auch in diesen Städten immer mehr werden und die familiäre und kirchliche Bindung in einer individualisierten Wissensgesellschaft eher ab- als zunimmt, werden diese Städte künftig mehr Verantwortung für ihre ältere Bevölkerung übernehmen müssen. Noch fehlen mobile und flexible Betreuungs- und Unterstützungsangebote, die auch ländlicher gelegene Stadtteile erreichen.

Cluster 4 hat seinen regionalen Schwerpunkt in alten Industriestädten, vor allem jenen des Ruhrgebiets wie Witten, Herne, Essen und Remscheid. Aber auch einige industriell geprägte Städte anderer Bundesländer wie Bremerhaven, Salzgitter, Tuttlingen und Rastatt gehören zu diesem Cluster. Allen gemein ist, dass sie vom Einbruch der klassischen Industrien gezeichnet sind und sich in einer demografisch wie wirtschaftlich angespannten Situation befinden. Noch mangelt es an Alternativen zur industriellen Produktion. Attraktive Arbeitsplätze fehlen. Das immer noch schlechte Image der Industriestandorte tut ein Übriges, um die Abwanderung der Bevölkerung zum zentralen Problem dieser Städte zu machen. Kein anderes Cluster schrumpft schneller. Der Wanderungssaldo lag zwischen 2007 und 2011 bei durchschnittlich -1,4 Personen je 1.000 Einwohner. Gerade ältere Menschen ab 65 Jahren wandern überdurchschnittlich häufig ab. Zurück bleiben vor allem jene, die sich finanziell keinen Umzug leisten können und/oder die an ihrer Heimat und deren Geschichte hängen. Die Kommunen stehen trotz angespannter Haushaltslage in der Verantwortung, für diese Menschen lebenswerte Bedingungen zu schaffen.

Cluster 5 besteht aus vielen ostdeutschen Städten wie Gera, Görlitz, Neubrandenburg und Schwerin, aber auch aus Bergbau- und Hafenstädten der alten Bundesländer wie Bottrop oder Cuxhaven. Die Lage dieser Kommunen ist am schwierigsten im Clustervergleich. Sie haben in den vergangenen Jahrzehnten einen enormen wirtschaftlichen Strukturwandel erlebt und kämpfen mit einer anhaltend schwierigen Situation auf dem Arbeitsmarkt. Die Abwanderung der Jüngeren prägt seit Jahren die Bevölkerungsentwicklung. Ältere bleiben zurück und ziehen sogar zu, weil sie sich eine bessere Versorgung als im Umland der Städte versprechen. Darin liegt eine Chance, aber auch die größte Herausforderung für die Kommunen des Clusters 5. Zum einen können sie durch den Zuzug von Älteren den demografischen Abwärtstrend bremsen. Zum anderen wachsen die Versorgungsaufgaben für den hohen Anteil Älterer unter den Bürgern.

Wo ältere Menschen ihren Lebensabend verbringen wollen

11 der 20 Städte mit der höchsten Zuwanderung älterer Menschen liegen im Osten der Bundesrepublik; unter den Top 5 befinden sich vier ostdeutsche Städte. Während Potsdam von seiner Nähe zu Berlin und seinen städtebaulichen Reizen wie dem UNESCO-Weltkulturerbe „Schlösser und Gärten von Sanssouci“ profitiert und Greifswald mit der Ostseeküste punkten kann, überrascht die Alterszuwanderung insbesondere bei jenen Städten, die insgesamt eher eine Abwanderungstendenz zu verzeichnen haben: Dorsten, Görlitz, Plauen, Gera und Cottbus. Diese Städte profitieren vor allem von einem Versorgungsgefälle zu ihrem Umland. In strukturschwachen, schrumpfenden Regionen in weiten Teilen Ostdeutschlands sind die Städte wichtige Oberzentren, die ein Mindestmaß an altersgerechter Infrastruktur bereithalten.

Zusammenfassend zeigt die Clusteranalyse, dass sich jede Städtegruppe auf die Alterung der Bevölkerung vorbereiten muss – ganz gleich, ob sie derzeit noch jung oder schon stark gealtert ist, wachsend oder schrumpfend, wirtschaftsstark oder strukturschwach. Steigende Geburtenraten in den Groß- und Universitätsstädten können nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese Kinder die ausgebliebenen Geburten der Vergangenheit kaum aufholen können. Die Zunahme der Älteren in sämtlichen Städten ist also sicher. Mit Hilfe der Clusteranalyse können die Städte nun Schwerpunkte bei der Planung ihrer Alterspolitik setzen und nach Vorbildern und Verbündeten suchen. Die Studie benennt darüber hinaus zehn strategische Schritte, an denen sich Kommunen auf ihrem Weg zur Altersfreundlichkeit orientieren können.

Die vollständige Studie finden Sie hier.

Die Studie „Stadt für alle Lebensalter“ ist eine Kooperation von Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung und Körber-Stiftung.

Für Interviewanfragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Vera Kreuter, Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, kreuter@berlin-institut.org, Tel. 030-3101 6835

Dr. Reiner Klingholz, Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung, klingholz@berlin-institut.org, Tel. 030-3101 7560

Karin Haist, Körber-Stiftung, haist@koerber-stiftung.de, Tel. 040-8081 92 165



Ausgabe 179, 04.11.2014

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