Gefährliche Gäste
Am 27. September ist Welttourismustag. Diesen haben die Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um das globale Bewusstsein für die Chancen und Risiken des Tourismus zu schärfen.
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Das Ende der Ära Antibiotikum
Jährlich sterben rund 15 Millionen Menschen an übertragbaren Krankheiten. Künftig könnte sich die Zahl erhöhen. Beim Förderkreistreffen des Berlin-Instituts klärte Professor Stefan H.E. Kaufmann vom Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie über die Gründe auf.
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In eigener Sache
Bitte vormerken: Schlagabtausch zur Demografie am 9. November 2015 in Berlin
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Gefährliche Gäste
Am 27. September ist Welttourismustag. Diesen haben die Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um das globale Bewusstsein für die Chancen und Risiken des Tourismus zu schärfen.

Der Abschuss des Löwen Cecil in Simbabwe hat in diesem Sommer weltweit für Aufruhr gesorgt. Ein Jagdtourist hatte sich das majestätische Raubtier zur Beute gemacht und damit ganz bewusst die geltenden Tierschutzbestimmungen mit Füßen getreten – vermutlich nicht ganz ohne Beihilfe der simbabwischen Behörden. Diese veräußern häufig die mengenmäßig begrenzten Jagd-Lizenzen an Touristen, anstatt das geltende Wildereiverbot durchzusetzen. Dabei streichen sie üppige Gewinne ein – ebenso wie die am Angebot der Touristen-Attraktion Raubtierjagd beteiligten Grundbesitzer und Safariunternehmen. Die lokale Bevölkerung profitiert dagegen nicht von den Einnahmen.

Die Jagd versinnbildlicht das Spannungsverhältnis des Tourismus-Geschäfts in Entwicklungsländern: Wirtschaftlicher Profit und Risiken für Umwelt und Bevölkerung stehen einander oft unvereinbar gegenüber.

Reiserausch

Der globale Fernreiseverkehr wächst unaufhaltsam und hat sich gegenüber dem Jahr 1950 um das Vierzigfache erhöht. Laut der United Nations World Tourism Organization belief sich das Ausmaß des internationalen Touristenaufkommens im Jahr 2014 auf mehr als zweieinhalb Millionen grenzüberschreitende Reisen am Tag. Das entspricht mehr als 1,1 Milliarden Touristen jährlich. Bis 2030 dürfte sich diese Zahl auf weltweit rund 1,8 Milliarden Reisende erhöhen. Gegenwärtig trägt der Reisemarkt einen Anteil von etwa zehn Prozent am globalen Bruttoinlandsprodukt und beschäftigt knapp ein Zehntel aller Erdbürger. Der Tourismussektor ist demnach einer der weltweit bedeutendsten Wirtschaftsmotoren.

Entwicklungsländer ziehen Reisende an
Prozentualer Anstieg der Zahl der Touristen zwischen 2000 und 2013 in unterschiedlichen Weltregionen.

Mit Ausnahme Lateinamerikas haben zwischen 2000 und 2013 insbesondere die Entwicklungsländer einen beträchtlichen Zuwachs an Touristen erzielt. Die reichen Industrienationen konnten ihre Attraktivität gegenüber Reisenden dagegen nur geringfügig steigern. (Datengrundlage: Weltbank)

Der Reise-Boom erfasst nach und nach auch die sogenannten Entwicklungsländer. Speziell für rohstoffarme, landwirtschaftlich geprägte Nationen stellt das Geschäft mit den Reisenden eine große Chance dar. Da das Gastgewerbe wenig höhere Qualifikationen verlangt, können dort auch gering Qualifizierte eine Beschäftigung finden. Gerade für Frauen birgt das Gastgeschäft eine große Chance, da die Touristikbranche in den männerdominierten Gesellschaften vieler Entwicklungsländer als Frauendomäne gilt. Das steigert nicht nur deren Unabhängigkeit, sondern trägt auch zur gesamtwirtschaftlichen Entwicklung bei. Denn mit einer wachsenden Zahl an bezahlten Jobs, steigt langfristig auch der Konsum.

Tourismus ist Wirtschaftsmotor der armen Nationen
Anteil der Tourismuseinnahmen am Bruttoinlandsprodukt in unterschiedlichen Weltregionen zwischen 2000 und 2013.

Der Reiseverkehr entwickelt sich für Länder mit niedrigen Einkommen zum bedeutenden Wirtschaftsfaktor. Der Anteil der Branche am Bruttoinlandsprodukt ist in dieser Ländergruppe zwischen 2000 und 2013 um zwei Prozent gestiegen und liegt mit 4,6 Prozent mehr als doppelt so hoch wie in den reichsten Staaten der Welt. Dort bewegt er sich seit Jahren knapp unterhalb der Zwei-Prozent-Marke. Noch geringer ist er in den Ländern mit mittleren Einkommen, wo er seit Beginn der 2000er Jahre sogar stark gesunken ist – vermutlich, weil andere Wirtschaftssparten erfolgreicher sind. (Datengrundlage: Weltbank)

Trotz des enormen Aufschwungs der Branche erweist sich der Tourismus nicht unbedingt als Heilsbringer für die Entwicklungsländer. CO2-Emissionen aus dem stetig wachsenden Flugaufkommen tragen erheblich zur globalen Erwärmung bei. Wenn Bauträger und Regierungen Küstengebiete und zuvor unberührte Landschaften übernutzten, geraten ganze Ökosysteme aus dem Gleichgewicht. Nachteile können sich daneben auch für die lokale Bevölkerung ergeben. Durch den meist nur saisonalen Erwerb sind finanzielle Einkünfte mit extremen Unsicherheiten behaftet. Häufig werden Kinder als billige Arbeitskräfte eingesetzt und darüber hinaus mangelt es Reisenden oft am nötigen Feingefühl gegenüber der landeseigenen Kultur und Wertestruktur. Ihr ausschweifender Konsum von Wasser, Energie und Nahrungsmitteln verknappt zudem lokale Ressourcen. Dadurch hervorgerufene Preissteigerungen machen Einheimischen häufig das Leben schwer.

Bewusster Reisen

Um diese Negativeffekte zu reduzieren, reifen derzeit alternative Konzepte wie etwa der „Community-based Sustainable Tourism“, also ein an der lokalen Bevölkerung orientierter Tourismus, „Responsible Tourism“ (verantwortungsvoller Tourismus) oder „Humane Tourism“ (humaner Tourismus) heran. Alle verfolgen das Ziel, Reisen unter sozialen, kulturellen, ökologischen, moralischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten gewinnbringend und nachhaltig für alle Parteien zu gestalten. Anstatt mittelfristig Lebensräume zu zerstören und nur eine kleine Gruppe an den Gewinnen zu beteiligen, soll nachhaltiger Tourismus die langfristige Attraktivität der Zielorte sichern und den Einheimischen eine dauerhafte wirtschaftliche Perspektive bieten. Ziel ist es zudem, den kulturellen und sozialen Austausch über Grenzen hinweg zu fördern und damit gegenseitiges Verständnis für die jeweiligen Lebenswelten zu schaffen.

Weltweit zertifizieren mehr als 140 Siegel tourismusbezogene Einrichtungen von Autovermietungen bis hin zu Naturparks. Deren Gültigkeit und Qualität unterliegen ökologischen, ökonomischen und sozialen Prüfungsstandards des Globalen Rats für Nachhaltigen Tourismus. Als Ausgleich für Flugreisen bieten Klimaschutzorganisationen wie „atmosfair“, „myclimate“ oder „klima-kollekte“ die Möglichkeit, mittels Spenden einen Beitrag zum Schutz des Klimas zu leisten. In Deutschland klärt „TourismWatch“, eine Arbeitsstelle des evangelischen Entwicklungsdienstes „Brot für die Welt“, über Varianten und Möglichkeiten des nachhaltigen Tourismus auf. Die Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, Touristen für ein bewusstes und verantwortungsvolles Reisen zu sensibilisieren. Mit ihren Berichten macht die Organisation unter anderem auf Menschenrechte und soziale Standards in Entwicklungsländern aufmerksam.

Die vielfältigen Initiativen rund ums alternative Reisegeschäft könnten erheblich dazu beitragen, die dieser Tage verabschiedete, bis 2030 gültige Entwicklungs-Agenda der Vereinten Nationen in die Tat umzusetzen. Denn in der Liste von knapp 170 Zielen nehmen Armutsreduktion und Menschenrechte einen ebenso großen Stellenwert ein wie Klima- und Tierschutz. Nachhaltiger Tourismus könnte dabei eine tragende Rolle spielen – denn er verspricht nicht nur Millionen Menschen die Aussicht auf ein Einkommen, sondern zudem den Erhalt sensibler Ökosysteme. Damit schützt er nicht zuletzt auch die Artgenossen des zu Tode gekommenen Löwen Cecil.


Quellenverzeichnis:

Arbeitskreis Tourismus und Entwicklung et al. (2014): Nachhaltigkeit im Tourismus: Wegweiser durch den Labeldschungel. Online verfügbar unter: http://www.tourism-watch.de/files/nfi_tourismus_labelguide_zweite_auflage_de_web_0.pdf (24.September 2015).

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (2015): Entwicklung des Tourismus. Online verfügbar unter: http://www.bmwi.de/DE/Themen/Tourismus/entwicklung-des-tourismus.html (24. September 2015).

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (2015): Nachhaltiger Tourismus – eine Chance für Entwicklungsländer. Online verfügbar unter: http://www.bmz.de/de/was_wir_machen/themen/wirtschaft/nachhaltige_wirtschaftsentwicklung/tourismus/index.html (24. September 2015).

Deutsche Welle (2015): Tierschützer: „Wir brauchen Touristen, keine Wilderer“. Online verfügbar unter: http://www.dw.com/de/tiersch%C3%BCtzer-wir-brauchen-touristen-keine-wilderer/a-18618982 (24. September 2015).

Statista (2015): Beitrag der Tourismusbranche zum BIP in ausgewählten Ländern im Jahr 2014. Online verfügbar unter: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/289171/umfrage/beitrag-der-spanischen-tourismusbranche-zum-bip-im-vergleich/ (24. September 2015).

UNESCO (2015): Sustainable Tourism. Online verfügbar unter: http://www.unesco.org/education/tlsf/mods/theme_c/mod16.html?panel=3#to (24. September 2015).

UNWTO (2015): World Tourism Day. Online verfügbar unter: http://wtd.unwto.org/ (24. September 2015).

Weltbank (2015): World Development Indicators. Online verfügbar unter: http://databank.worldbank.org/data/reports.aspx?source=world-development-indicators (24. September 2015).

 

Das Ende der Ära Antibiotikum
Jährlich sterben rund 15 Millionen Menschen an übertragbaren Krankheiten. Künftig könnte sich die Zahl erhöhen. Beim Förderkreistreffen des Berlin-Instituts klärte Professor Stefan H.E. Kaufmann vom Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie über die Gründe auf.

Seit 2012 trägt der Förderkreis des Berlin-Instituts zur ideellen und finanziellen Unabhängigkeit der Denkfabrik bei. Bei den Jahrestreffen erfahren die Mitglieder, welche Themen das Institut aktuell und in naher Zukunft beschäftigen. Außerdem haben sie Gelegenheit, mit einem Gastredner zu diskutieren. In den Vorjahren haben Altbundeskanzler Helmut Schmidt und Ministerin Ursula von der Leyen den Förderkreismitgliedern ihre politische Sicht auf die demografischen Herausforderungen geschildert. Beim letzten Treffen im vergangenen Juni setzte Professor Stefan H.E. Kaufmann, Direktor am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie, inhaltliche Akzente. In einem packenden Vortrag schilderte er die globale Bedrohung durch Infektionskrankheiten und multiresistente Keime.

Riskante Reisen

Kaufmanns Szenario ist bedrohlich. Zwar entwickelt sich die Medizin immer weiter und verspricht heilsame Therapien für Krankheiten, die bis vor wenigen Jahren noch als kaum behandelbar galten. Trotzdem wächst das Risiko eines länderübergreifenden Ausbruchs übertragbarer Krankheiten, sogenannten Pandemien, stetig an und treibt dabei die moderne Medizin zunehmend an ihre Grenzen.

Das hat mehrere Gründe: Zum einen sind Menschen heute deutlich mobiler als früher. Bei jährlich über 3,2 Milliarden Flugpassagieren und 2,5 Millionen Grenzübertritten (s. dazu den Beitrag über Tourismus in diesem Newsletter http://www.berlin-institut.org/newsletter/190_24_September_2015.html#Artikel0) ist es nahezu unvermeidbar, dass sich Krankheiten über Länder und Kontinente hinweg ausbreiten. Wie akut diese Gefahr ist, wurde jüngst durch die rasante Verbreitung des Ebola-Virus in Westafrika deutlich. Die Sicherheitsvorkehrungen an internationalen Flughäfen und an den Grenzen wurden über den Kontinent hinaus drastisch verschärft. Zwar gelang es dadurch, den Ausbruch auf die Region zu beschränken und dort weitestgehend einzudämmen, dennoch sind bis heute über 11.000 Menschen an den Folgen der jüngsten Ebola-Epidemie gestorben. Die große mediale und politische Aufmerksamkeit der vergangenen Monate sei allerdings unverhältnismäßig, so Kaufmann – schließlich forderten Malaria und Tuberkulose jährlich millionenfach Opfer – vor allem in den Entwicklungsländern.

Aber auch für die weiter entwickelten Länder bedeuten Krankheitserreger eine große Gefahr. Das hat nicht zuletzt die globale Ausbreitung des HI-Virus gezeigt. Jährlich infizieren sich in Deutschland über 3.000 Menschen an dem hochgefährlichen Erreger, der die Immunkrankheit Aids auslösen kann. Laut Robert-Koch-Institut betrug die Zahl der HIV-Infizierten in Deutschland Ende 2013 insgesamt rund 80.000. Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht von weltweit 35 Millionen Infizierten aus. Nachdem der erste Krankheitsfall nachträglich auf die 1920er Jahre datiert worden war, erfuhr Aids erst 60 Jahre später Beachtung. Aids wurde erst 1981 als eigenständige Krankheit beschrieben, zwei Jahre später konnte mit dem HI-Retrovirus der Erreger identifiziert werden. Die globale Verbreitung mit einem sprunghaften Anstieg der Erkrankten ereignete sich zu Beginn der 1980er Jahre. Anschließend dauerte es Jahrzehnte, bis es gelang, die Lage einigermaßen unter Kontrolle zu bringen. Im Jahr 2013 lag die weltweite Zahl der Neuinfektionen mit rund zwei Millionen deutlich unterhalb der des Jahres 2000 (3,5 Millionen).

Medikamentenmissbrauch

Trotz dieses Positivtrends bleibt Aids eine große Bedrohung und die Wahrscheinlichkeit, dass sich ähnliche Katastrophen wiederholen, wächst. Dazu trägt unter anderem die globale Fleischproduktion bei. Um die weltweit wachsende Nachfrage nach Fleisch zu decken, greifen viele Landwirte bei der Tierzucht zu Medikamenten – allen voran zu Antibiotika. Denn diese helfen, Tiere möglichst schnell in eine schlachtfertige Gewichtsklasse zu bringen. Im Jahr 2012 wurden in Deutschland über 50 Prozent der in der Fleischproduktion verwendeten Antibiotika als reine Wachstumsförderer eingesetzt.

Statt mit dem Ziel, Krankheiten zu bekämpfen, geben Landwirte die Mittel, um die Darmbakterien der Masttiere zu zerstören. Diese verzehren unter Normalbedingungen einen Teil der Nahrung, die bei Antibiotika-Gabe den Tieren zu Gute kommen. Das Medikament wird so zum Masthilfsmittel. Weil die Medikamente dabei niedriger dosiert werden, als zur Bekämpfung von Krankheitserregern, überlebt stets ein Teil der Darmbakterien. Zurück bleiben dann vor allem solche Erreger, die aus Zufall resistent gegen ein oder mehrere Antibiotika sind – und sie vererben ihre Resistenz weiter. In den Mägen der Tiere entstehen so hochgefährliche, multiresistente Krankheitserreger, die sich extrem schnell vermehren und auch für den Menschen eine Gefahr bedeuten. Der bloße Hautkontakt mit rohem Fleisch, aber auch mit Milchprodukten aus dem Supermarkt kann schon zu einer Übertragung führen.

Verzerrtes Bild

Die Größe der Territorien orientiert sich an der Zahl der Tuberkulosefälle im Jahr 2003. (Quelle: http://worldmapper.org/)

Die „weiße Pest“ (Tuberkulose) war im Jahr 2013 mit über 9 Millionen Krankheitsfällen und über 1,5 Millionen Todesopfern die weltweit gefährlichste Infektionserkrankung. Die meisten Ansteckungen gab es in den bevölkerungsreichen Ländern Indien, China und Nigeria. Pro Kopf verzeichneten aber die afrikanischen Länder die meisten Fälle. Die traurigen Spitzenplätze belegen Swasiland, Lesotho und Südafrika.

Doch nicht nur in der Tierzucht, sondern auch in der Humanmedizin sind Antibiotika viel zu häufig im Einsatz. Oft greifen Ärzte unbedacht zum Antibiotikum und tragen so ihrerseits zur Resistenzbildung der Bakterien bei. Alleine in Deutschland erkranken im Jahr 40.000 bis 50.000 Menschen durch Erreger, denen Antibiotika nichts mehr anhaben können. Weltweit sterben jährlich über 700.000 Menschen an den Folgen einer solchen Ansteckung. Nicht wenige von ihnen infizieren sich bei einem Krankenhausaufenthalt. Diese Folgen können sich bestenfalls abfedern lassen – etwa durch verbesserte Hygienemaßnahmen und Aufklärung. Langfristig plädiert der Experte Kaufmann dafür, deutlich mehr Geld in die Antibiotikaforschung zu stecken – und sich im schlimmsten Fall auf eine Ära nach dem Antibiotikum vorzubereiten.


Quellenverzeichnis:

Kaufmann, S. H. E. (2008): Wächst die Seuchengefahr? Globale Epidemien und Armut: Strategien zur Seucheneindämmung in einer vernetzten Welt. Fischer Taschenbuch-Verlag. Frankfurt am Main.

Robert Koch-Institut (2015): HIV-Diagnosen und AIDS-Erkrankungen in Deutschland. Bericht zur Entwicklung im Jahr 2014 aus dem Robert Koch-Institut. In: Epidemiologisches Bulletin (27/2015). Bonn. Online verfügbar unter: http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/epid_bull_node.html (24.09.2015).

Robert Koch-Institut (2014): Schätzung der Prävalenz und Inzidenz von HIV-Infektionen in Deutschland (Stand: Ende 2013). In: Epidemiologisches Bulletin (44/2014). Online verfügbar unter: http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2014/Ausgaben/44_14.html (24. September 2015).

Weltbank (2015): World Development Indicators. Online verfügbar unter: http://databank.worldbank.org/data/reports.aspx?source=world-development-indicators (24. September 2015).

World Health Organization (2014): Global tuberculosis report 2014. Genf. Online verfügbar unter: http://www.who.int/tb/publications/global_report/en/ (25.09.2015).

 

In eigener Sache
Bitte vormerken: Schlagabtausch zur Demografie am 9. November 2015 in Berlin

Die zweite Veranstaltung aus der Reihe „Schlagabtausch zur Demografie“ beschäftigt sich mit der Frage, ob und wie die Politik auf den Bevölkerungsrückgang und die sich ausdünnende Versorgung im entlegenen ländlichen Raum Einfluss nehmen soll. Als Gäste haben zugesagt:

Ute Vogt MdB
Mitglied des Leitungsteams „Ländliche Räume“ des SPD-Parteivorstands

und

Prof. Dipl.-Ing. Philipp Oswalt
Architekt und Publizist, Autor von „Raumpioniere in ländlichen Regionen. Neue Wege der Daseinsvorsorge“

Der Schlagabtausch zur Demografie findet am Montag, den 9. November 2015, um 19:00 Uhr im Collegium Hungaricum Berlin statt. Weitere Infos demnächst unter: http://www.berlin-institut.org/schlagabtausch.



Ausgabe 190, 24.09.2015

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