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Ausgabe 66, 02. März 2009

Der Newsletter DEMOS informiert über demografische Veränderungen und deren Auswirkungen auf Politik, Entwicklung, Wirtschaft und Gesellschaft.

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"Der Wille, sich zu integrieren, muss da sein"
Interview mit Nelli Stanko, ehemalige Leiterin der Zentralen Beratungsstelle für Aussiedler in Berlin-Marienfelde

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Live Fast - Die Young
Viele Russen sterben im arbeitsfähigen Alter - vor allem der Lebensstil gesellschaftlicher Randgruppen führt zu hohen Verlusten an Menschenleben

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"Der Wille, sich zu integrieren, muss da sein"
Interview mit Nelli Stanko, ehemalige Leiterin der Zentralen Beratungsstelle für Aussiedler in Berlin-Marienfelde

(Foto: Copyright Meike Gronau)

Nelli Stanko, geboren 1959 in Nordkasachstan, kam 1992 als Deutschstämmige nach Berlin. Sie arbeitete als DaF-Dozentin in Integrationskursen für Aussiedler, bildete sich weiter und war als Sozialarbeiterin im Notaufnahmelager Marienfelde tätig, bis sie dort die Leitung übernahm. Ende 2008 wurde die Zentrale Beratungsstelle für Aussiedler der Beratungsstelle für Asylbewerber angegliedert. Nelli Stanko arbeitet heute im Integrationsamt und setzt sich dort für mehr gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung ein.


Die Studie "Ungenutzte Potenziale" des Berlin-Instituts kommt zu dem Schluss, dass die Aussiedler vergleichsweise gut integriert sind. Wie ist Ihr persönlicher Eindruck - stimmt es, was die ausgewerteten Daten sagen?

Ja, das hatte ich vermutet - und nicht nur vermutet, sondern gewusst. Denn viele meiner Bekannten sind Aussiedler aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion, und sie sind gut integriert. Sicher gibt es Ausnahmen: Einige Jugendliche, aber auch Erwachsene kommen vor allem in den ersten Jahren nicht so gut zurecht. Im Großen und Ganzen gelingt es Erwachsenen aber, eine Stelle zu finden. Nicht zuletzt, weil viele aus der ersten Generation auch nicht erwarten, eine ihrer Qualifikation entsprechende Arbeit zu finden, sondern ihre Ansprüche herunterschrauben. Ihnen ist es wichtig, einen Job zu haben und genug zu verdienen, um den Kindern eine gute Bildung zu ermöglichen. Andere haben weniger Ansprüche, wollen aber ein eigenes Einkommen erhalten und zumindest von Sozialleistungen unabhängig sein.

Die Entscheidung, nach Deutschland zu gehen, ist also meistens nicht ökonomisch motiviert?

Nein, Aussiedler kommen in erster Linie, weil sie Deutsche sind, um als Deutsche unter Deutschen zu leben. Ich weiß nicht, ob die vielen Akademiker, deren Berufsabschlüsse nicht anerkannt worden sind, gekommen wären, wenn Wirtschaftlichkeit eine große Rolle gespielt hätte. Ich persönlich wollte mit meiner Familie auch in einem demokratischen Land leben - und in der Wendezeit konnte niemand wissen, wie es in Kasachstan weitergehen würde.

Trotz der kulturellen Vertrautheit ist in Deutschland für Aussiedler wie für andere Migranten ja vieles fremd und neu. Warum sind die Aussiedler unter diesen eher gut integriert?

Zum einen öffnen die Statusvorteile viele Türen: Die Leistungen, die jedem Einheimischen zustehen, stehen auch einem Aussiedler zu. Das sind keine zusätzlichen finanziellen Leistungen, aber der Zugang zum Arbeitsmarkt, zu Umschulungen und Weiterbildungen ist derselbe. Zum anderen entscheiden sich Aussiedler bewusst dafür, hierher zu kommen - und wollen auch für immer bleiben, sich einrichten. Sie geben alles auf, brechen alle Brücken ab.

Und gegenüber anderen Herkunftsgruppen mit Migrationshintergrund haben Aussiedler auch den Vorteil, die Sprache zu beherrschen.

Sprache ist ein Mittel. Natürlich muss man Deutsch sprechen können, um hier zu leben, aber das Ziel ist ein anderes: Bildung, Arbeit und die gesellschaftliche Integration. Die Gesellschaft schafft den Rahmen, aber der Wille, sich zu integrieren, der muss da sein. Bei der zweiten Generation werden sie entsprechend kaum noch unterscheiden können, ob das Kind einheimische oder Aussiedler-Eltern hat.

Sie haben die Bildung angesprochen - gibt es Schwierigkeiten bei der Anerkennung der Abschlüsse? Mit diesem Problem kämpfen ja viele Migrantinnen und Migranten anderer Herkunftsgruppen.

Das ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich, und natürlich begegnen auch Aussiedler diesem Problem. Selbstverständlich ist es oft schwer, einen passenden Arbeitsplatz im erlernten Beruf zu finden. Aber wie man damit umgeht, das ist entscheidend: Wenn man sich weiterentwickeln will, gibt es auch viele Möglichkeiten, der Zugang ist offen.

Das klingt nach einer großen persönlichen Anpassungsfähigkeit und Flexibilität sowie viel Eigeninitiative, die nicht jeder gleichermaßen aufbringt.

Als Berlinerin müssten Sie sich in Bayern auch anpassen und sich beispielsweise auf ein anderes Bildungssystem einstellen, wenn Sie sich integrieren wollen. Das ist bei jedem Ortswechsel so, es erfordert immer persönliche Entwicklung.

Wie könnte die deutsche Mehrheitsgesellschaft Migrantinnen und Migranten hier unterstützen? Kann die Politik etwas aus dem Umgang mit Aussiedlern für die Integration von Migranten lernen? Etwa, indem sie die Statusvorteile - Pass, eigene Beauftragte - auch anderen Gruppen gewährt?

Aussiedler sind Deutsche im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 GG. Die Vorteile sind gesetzlich begründet (Vertreibung und Benachteiligungen im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg). Insofern lässt sich das nicht vergleichen.

Aber vielleicht könnte die deutsche Staatsangehörigkeit auch bei anderen Herkunftsgruppen dazu beitragen, dass Migranten bei der Arbeitssuche auf weniger Vorbehalte stoßen und sie gleichzeitig selbst stärker zur Integration motivieren?

Wichtiger ist der Wille zur Integration und die Eigenverantwortung: Ich halte es für selbstverständlich, dass jeder, der ins Ausland geht, bereit ist, die Landessprache zu lernen. Die Bundesregierung ermöglicht Zuwanderern, in Integrationskursen die Sprache zu lernen - sie verpflichtet sie sogar dazu, leistet hier also bereits das Notwendige. Und ein anerkannter Abschluss heißt ja noch nicht, auch einen entsprechenden Job zu finden. Deshalb muss jeder für sich die Möglichkeiten prüfen, sich weiterzubilden und sich eventuell beruflich zu verändern.

Zuwanderer bringen ja auch besondere Qualifikationen mit: Sie kennen mehrere Kulturen, sprechen mehrere Sprachen ...

... das muss man nutzen! Und das Anderssein akzeptieren. Man kann nicht erwarten, dass jeder einzelne in Deutschland alle Zuwanderer mit offenen Armen empfängt. Man muss mit Widerstand rechnen - und auf die Einheimischen zugehen, ihnen die eigene Kultur erklären.

Ihrer Auffassung nach sind die Rahmenbedingungen für die Integration also gar nicht so schlecht?

Die Gesellschaft kann dem Einzelnen nicht alles abnehmen, auch die Einheimischen haben ja mit Arbeitslosigkeit zu kämpfen. Zuwanderer müssen sich selbstverständlich anpassen - das heißt ja nicht, dass sie die eigene Identität und Kultur aufgeben müssen. Eine andere Kultur kennen zu lernen, kann ja nur eine Bereicherung sein!

Aber es lässt sich ja durchaus noch einiges verbessern.

Ja, aber dazu muss man den Einzelfall betrachten. Und genau dazu ist die Migrations-Erstberatung (MEB) da, ein klasse Instrument - eine vom Bund geförderte sozialpädagogische Beratung nach der Methode "Case Management", die von den Wohlfahrtsverbänden aber auch von den Migrantenvereinen angeboten wird.

Wenn Sie mit der staatlichen Seite zufrieden sind - was können denn beispielsweise türkische Zuwanderer in Sachen Integration von Aussiedlern lernen?

Da sind sicher auch die Migrantenvereine gefordert, aber ich bin keine Expertin für diesen Bereich.

Die Medienberichterstattung erweckt oft den Eindruck, dass die jüngste Generation der sogenannten Russlanddeutschen besondere Probleme hat, sich zu integrieren. Stimmt das?

Es sind immer wenige, die auffallen und das Bild von der Mehrheit prägen. Die Integrierten fallen ja nicht auf.

Wollte die Mehrheit der jugendlichen Aussiedler nach Deutschland kommen - oder sind sie nur mit ihren Eltern mitgegangen?

Die meisten Jugendlichen wollten selbst kommen - und sie wollen sich auch integrieren. Wenn Jugendliche aber das Gefühl haben zu versagen, oder denken, dass sie in den Augen ihrer Eltern versagen, dann neigen sie vielleicht dazu, zu sagen: "Ich wollte ja sowieso nicht kommen."

Insbesondere die jungen Männer machen Schlagzeilen. Was steht dahinter?

Viele von denen, die hier Schwierigkeiten haben, leiden darunter, dass sie von einem Tag auf den anderen ihre Vorbilder und die Orientierung verloren haben. Die Eltern sind eventuell sozial abgestiegen und sind selber damit beschäftigt, sich zurechtzufinden. Ich behaupte aber, die meisten finden sich zurecht. Genau das belegt auch Ihre Studie.


Das Interview führte Margret Karsch.

Nachdruck unter Quellenangabe (Margret Karsch / Berlin-Institut) erlaubt.

 

   
     
 

Live Fast - Die Young
Viele Russen sterben im arbeitsfähigen Alter - vor allem der Lebensstil gesellschaftlicher Randgruppen führt zu hohen Verlusten an Menschenleben

Die russische Bevölkerung ist seit 1990 um sieben Millionen Menschen geschrumpft. Aktuell leben noch rund 142 Millionen in dem riesigen Land, das ein Sechstel der gesamten Erdoberfläche bedeckt. Bis zum Jahr 2020 könnte sich die Einwohnerzahl laut demografischer Prognosen auf bis zu 138 Millionen reduzieren. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich: Einwandererströme aus den Nachbarländern ebben langsam ab und die Fertilitätsrate bewegt sich seit Jahren auf sehr niedrigem Niveau. Vor allem aber kämpft das Land seit geraumer Zeit mit einer extrem hohen Sterblichkeit. Zwischen 1990 und 2005 nahm die Sterberate um ungefähr 60 Prozent zu. Aktuell weist Russland nach Afghanistan mit jährlich rund 16 Todesfällen pro 1.000 Einwohner den höchsten Wert außerhalb Afrikas auf.

Dies lässt darauf schließen, dass es um den Gesundheitszustand der Russen nicht zum Besten bestellt ist. Ein Blick auf die Lebenserwartung bestätigt die Vermutung. Konnten russische Männer 1990 bei ihrer Geburt noch mit 64 Lebensjahren rechnen, mussten sie sich 2005 mit nur mehr knapp 59 Jahren begnügen. Frauen verloren im gleichen Zeitraum ungefähr zwei Jahre. Dieser Umstand lässt darauf schließen, dass nicht nur ältere Menschen unter hoher Sterblichkeit leiden. In der Tat sterben in Russland auffällig viele Menschen im arbeitsfähigen Alter. Die Sterberate von Männern dieser Gruppe ist bereits auf das drei- bis fünffache des Wertes von vergleichbaren Ländern gestiegen. Auch bei den Frauen ist sie mehr als doppelt so hoch (Vereinte Nationen, 2008).


Nach der Wende kam das Ende

In Russland sterben ungewöhnlich viele Menschen im arbeitsfähigen Alter. Seit Mitte der 1990er Jahre sind von 1.000 Personen der Altersgruppen zwischen 16 und 59 Jahren bei den Männern sowie 16 und 54 Jahren bei den Frauen jährlich im Schnitt zwischen sechs und neun gestorben. In den meisten entwickelten Ländern liegt diese Ziffer bei ungefähr drei. Deutlich sichtbar ist auch eine Übersterblichkeit der Männer. (Datengrundlage: Rosstat)

Doch warum sterben so viele Russen in relativ jungen Jahren? Ein Blick auf die Haupttodesursachen gibt Aufschluss. Mit großem Abstand finden sich hier auf den ersten beiden Plätzen Herzinfarkte und Schlaganfälle. Dem folgen (Alkohol)-vergiftungen, Krebserkrankungen, Verkehrsunfälle und Selbstmorde. Angesichts dieser Faktoren lässt sich die hohe Sterblichkeit in Russland kaum gänzlich dem maroden Gesundheitssystem in die Schuhe schieben. Wie sonst wäre es zu erklären, dass viele Tote Unfällen und Alkoholmissbrauch zum Opfer fielen? Und warum sterben so viel mehr Männer als Frauen?

Ein Report der Weltbank (2005) hat mögliche Faktoren untersucht, die für den schlechten Gesundheitszustand der Russen verantwortlich sein könnten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die wichtigsten Risikofaktoren für Tod und Arbeitsunfähigkeit direkt von den Menschen beeinflusst werden können. So führten eine unausgewogene Ernährung und wenig Bewegung häufig zu erhöhtem Blutdruck sowie Cholesterinspiegel, den beiden Hauptrisikofaktoren in Russland. Außerdem ließen sich viele Tode auf hohen Alkohol- und Tabakkonsum zurückführen.

Es wäre jedoch falsch, diese Faktoren unabhängig von der sozioökonomischen Lage im Land zu betrachten. Auffällig ist, dass die Sterberate der Menschen im arbeitsfähigen Alter erst seit 1990 sprunghaft angestiegen ist (siehe Abbildung). Die Vereinten Nationen (2008) führen diese Entwicklung auf eine fortschreitende Marginalisierung immer größerer Teile der Bevölkerung zurück. Diese durch die langwierige wirtschaftliche Transformation an den Rand der Gesellschaft gedrängten Gruppen ernährten sich besonders ungesund, bewegten sich zu wenig und rauchten und tränken zuviel - allesamt Verhaltensweisen, die oft mit psychischem Stress einhergehen.

Was also kann Russland tun, um nicht noch mehr potenzielle Arbeitskräfte zu verlieren? Zunächst einmal sollte versucht werden, den Ursprung des Problems in den Griff zu bekommen. In Russland leben noch immer ungefähr 20 Millionen Menschen unter dem Existenzminimum (Rosstat, 2008). Würden sich deren Zukunftsaussichten verbessern, würden sie mit großer Wahrscheinlichkeit ein verantwortlicheres und weniger riskantes Leben führen. Darüber hinaus ist es unabdingbar, die Bevölkerung umfassender über Risiken schlechter Ernährung und von Tabak- sowie Alkoholmissbrauch aufzuklären. Laut Wissenschaftlern der Weltbank habe solch eine Prävention schon im finnischen Nord-Karelien, das ehemals unter ähnlichen Problemen litt, binnen kurzer Zeit zu klaren Verbesserungen geführt (für Details siehe Weltbank, 2005).

In den Worten von Vladimir Putin (2005) hört es sich so an: "Jeder junge Mensch muss einsehen, dass ein gesunder Lebensstil Erfolg bedeutet, seinen oder ihren persönlichen Erfolg". Welchen Anteil diese Warnungen an der leichten Verbesserung der Gesundheitslage in den letzten zwei Jahren gehabt haben, ist indes nicht bekannt.


Literatur / Links

Putin, V. (25. April 2005). Rede zur Lage der Nation. Kreml, Moskau.

Rosstat (2008). Demografitscheski Jeschewodnik Rossii. Moskau.

Vereinte Nationen (2008). Demographic Policy in Russia: From Reflection to Action. Moskau.

Weltbank (2005). Dying Too Young – Addressing Premature Mortality and Ill Health Due to Non-Communicable Diseases and Injuries in the Russian Federation. Summary. Washington D.C.

 

   
     
 

In eigener Sache
Pressekonferenz und Studienpräsentation "Alt und behindert"

Das Berlin-Institut stellt am 12. März 2009 seine neue Studie vor: "Alt und behindert. Wie sich der demografische Wandel auf das Leben von Menschen mit Behinderung auswirkt."

Mehr Informationen zur Pressekonferenz und zur Studienpräsentation finden Sie hier.

 

   
     
 

In eigener Sache
Neue Artikel im Online-Handbuch Demografie

Sabine Sütterlin: Mikrokredite

Sabine Sütterlin: Selbsthilfegruppen

 

   
 

 

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