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Ausgabe 86, 16. Dezember 2009

Der Newsletter DEMOS informiert über demografische Veränderungen und deren Auswirkungen auf Politik, Entwicklung, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Weiter auf Schrumpfkurs
Welche Szenarien man auch zu Rate zieht - Deutschlands Bevölkerungszahl wird künftig immer stärker sinken

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Langfristig weniger Arbeitskräfte aus Osteuropa
Deutschland braucht Zuwanderer - aber die Bevölkerung schrumpft auch in Ländern, aus denen viele der Migranten bisher gekommen sind

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Weiter auf Schrumpfkurs
Welche Szenarien man auch zu Rate zieht - Deutschlands Bevölkerungszahl wird künftig immer stärker sinken

Seit 1972 werden in Deutschland jährlich weniger Kinder geboren, als Menschen sterben. Seither kann die so genannte natürliche Bevölkerungsentwicklung nicht mehr zum Bevölkerungswachstum beitragen. Dass sich die Zahl der in Deutschland lebenden Menschen bis 2002 dennoch erhöhte, ist allein darauf zurückzuführen, dass mehr Zuwanderer aus dem Ausland ins Land gekommen sind, als Auswanderer es verlassen haben. Danach konnte auch die Zuwanderung den Schrumpfungsprozess nicht mehr aufhalten. Im Jahr 2008 kam es allerdings auch bei der Wanderung zu Verlusten in Höhe von rund 50.000 Personen.

Die weitere Bevölkerungsentwicklung hängt davon ab, ob die Lebenserwartung in Deutschland weiter wie bisher ansteigt, wie viele Kinder die Menschen bekommen, vor allem aber davon, in welchem Ausmaß Zuwanderer zu uns kommen.

Welcher Wanderungssaldo ist realistisch?
Annahmen zu der Kinderzahl je Frau, zur Lebenserwartung und dem Wanderungssaldo ausgewählter Szenarien des Statistischen Bundesamtes, von Eurostat und den Vereinten Nationen

Die verschiedenen Szenarien zur weiteren Bevölkerungsentwicklung gehen allesamt davon aus, dass die Lebenserwartung weiter ansteigt. Am optimistischsten ist dabei die jüngste Berechnung des Statistischen Bundesamtes, die den heutigen Trend des Immer-älter-Werdens nahezu gleichförmig fortschreibt. Dagegen sind die Wiesbadener Statistiker aufgrund der sehr geringen Erfolge der Familienpolitik und anhaltend niedriger Geburtenraten bei der Fertilität skeptischer als die Statistikämter der EU oder der Vereinten Nationen. Den größten Einfluss auf die Bevölkerungsentwicklung haben die künftigen Wanderungszahlen. In diesem Punkt unterscheiden sich auch die Annahmen der verschiedenen Szenarien am stärksten. Eurostat geht dabei von deutlichen Schwankungen aus: In der Berechnung steigt bis 2028 die jährliche Nettozuwanderung kontinuierlich bis 192.000 an, um danach stetig bis auf einen Wanderungsgewinn von 136.000 im Jahr 2050 zu sinken (Datengrundlage: 12. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes, Europop 2008 von Eurostat, United Nations World Population Prospects 2008).

Verschiedene Szenarien wie die jüngst veröffentlichte 12. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes, von Eurostat oder den Vereinten Nationen sagen alle für Deutschland eine ähnliche Entwicklung voraus: Die Bevölkerung wird kontinuierlich abnehmen - bis zum Jahr 2050 je nach Annahmen um neun bis 15 Prozent.

Eine steigende Fertilität, wie sie sich die deutsche Familienpolitik wünscht, hätte darauf relativ wenig Einfluss. Selbst wenn die Kinderzahl je Frau von heute 1,4 auf 1,7 anstiege, wie die Vereinten Nationen annehmen, ließe sich der Schwund nur geringfügig bremsen. Hintergrund ist die geringe und künftig stetig sinkende Zahl der potenziellen Mütter, die sich wiederum daraus erklärt, dass seit fast vier Jahrzehnten deutlich weniger als zwei Kinder je Frau geboren werden.

Im Unterschied zur Situation in kinderreichen Ländern wie Frankreich oder Schweden stellt in Deutschland die Zuwanderung deshalb die einzige Möglichkeit dar, den Bevölkerungsrückgang der Zukunft wenn auch nicht aufzuhalten, so wenigstens abzumildern. Umso wichtiger ist es für die Statistiker, für ihre Berechnungen die zukünftigen Wanderungsbewegungen möglichst präzise einzuschätzen. Dazu ziehen sie im Allgemeinen den Mittelwert der Wanderungen der letzten Jahre als Basis heran, denn anders als Geburten und Sterbefälle können die Wanderungen von Jahr zu Jahr stark schwanken. Weil die Nettozuwanderung nach Deutschland in der jüngeren Vergangenheit stark abgenommen hat und längst nicht mehr wie im 20-jährigen Mittel rund 200.000 Personen beträgt, gelten heute durchschnittliche Wanderungsgewinne von etwa 100.000 als wahrscheinlicher. Zuwanderung wird damit zur wichtigsten Stellschraube für die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland.

Wie hoch der Bevölkerungsverlust wird, hängt von den Annahmen der Statistiker ab
Ausgewählte Bevölkerungsszenarien des Statistischen Bundesamtes, von Eurostat und den Vereinten Nationen

Selbst die mittleren Bevölkerungsvorausberechnungen des Statistischen Bundesamtes, von Eurostat und den Vereinten Nationen variieren hinsichtlich des Bevölkerungsstandes im Jahr 2050 um bis zu fünf Millionen Einwohner. Dabei gelten die mittleren Varianten im Blick auf die zukünftige Situation als die wahrscheinlichsten, da sie die Bevölkerungsentwicklung der zurück liegenden Jahre berücksichtigen und daraus den möglichen Trend beispielsweise für Geburtenhäufigkeit oder Zuwanderung ableiten. Würde sich Deutschlands Bevölkerung so weiter entwickeln, wie sie es im Jahr 2008 getan hat (was sehr unwahrscheinlich ist), dann hätte das Land künftig Ab- statt Zuwanderung zu erwarten und würde sehr viel mehr als 13 Millionen Einwohner verlieren (Datengrundlage: 12. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung vom Statistischen Bundesamt, Europop 2008 von Eurostat, United Nations World Population Prospects 2008).

Literatur /Links

Bundesministerium des Innern (2008): Migrationsbericht 2007. Berlin, www.bamf.de

Europäische Kommission: Eurostat Datenbank, Bevölkerung Europop2008.

Elizabeth Leahy / Sean Peoples (2009): Projecting. Population forecasts depend on assumption - and can be wildly wrong. Washington, www.worldwatch.org

Statistisches Bundesamt Deutschland: Themen, Bevölkerung: Vorausberechnung Bevölkerung

Vereinte Nationen: World Population Prospects: The 2008 Revision Population Database

 

   
     
 

Langfristig weniger Arbeitskräfte aus Osteuropa
Deutschland braucht Zuwanderer - aber die Bevölkerung schrumpft auch in Ländern, aus denen viele der Migranten bisher gekommen sind

Die neue Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes offenbart, was ein Jahrzehnte andauerndes Geburtentief und fehlende Zuwanderung zukünftig für Deutschland bedeuten: Arbeitskräfte werden knapper. Und während die erwerbsfähigen Altersgruppen kleiner werden, gibt es immer mehr ältere Menschen. Die Gruppe derer, die 65 Jahre und älter sind, wird bis 2050 um über 37 Prozent wachsen. Die jüngere Bevölkerung dagegen, die eine Ausbildung noch vor sich hat, schrumpft: Bis 2050 werden rund 32 Prozent weniger unter 20-Jährige in Deutschland leben. Auch die Gruppe der nach heutiger Vorstellung Erwerbsfähigen zwischen 20 und 64 Jahren wird sich bis dahin um 28 Prozent verkleinern. Was diese Entwicklung für den Arbeitsmarkt bedeutet, ist jetzt schon sichtbar: Nur ausländische Arbeitskräfte können den bereits existierenden Fachkräftemangel in Deutschland ausgleichen.

Ein Rückgang der erwerbsfähigen Bevölkerung ist nicht nur verbunden mit einem Arbeitskräftemangel, sondern auch mit einem Mangel an potenziellen Eltern, Steuerzahlern und mit der Gefährdung der sozialen Sicherungssysteme. Allerdings liegt bisher viel Arbeitskraft brach - etwa von Frauen, die gerne arbeiten wollen, aber wegen der mangelhaften Kinderbetreuungsmöglichkeiten zu Hause bleiben. Das Ziel der Bundesregierung muss es sein, das Arbeitskräftepotenzial in der Bevölkerung voll auszuschöpfen. Dazu gehört es, Nichterwerbspersonen zu aktivieren und die Zuwanderung aus dem Ausland zu verstärken.

Ohne Nettozuwanderung schrumpft das Arbeitskräftepotenzial am stärksten
Abnahme der Anzahl erwerbsfähiger Personen zwischen 20 und 64 Jahren bis zum Jahr 2050 im Vergleich zu 2008 nach verschiedenen Varianten des Statistischen Bundesamtes

Je nachdem, wie viele Kinder künftig geboren werden und wie viele Menschen zuwandern, sind verschiedene Szenarien zur Verfügbarkeit von Arbeitskräften denkbar: Wandern bis dahin unterm Strich keine Menschen ein, wird Deutschland bis zum Jahr 2050 am meisten Menschen zwischen 20 und 64 Jahren verlieren und hat dann rund 17,5 Millionen weniger Erwerbsfähige als noch 2008. Der Rückgang der Bevölkerung wäre unter diesen Szenarien am geringsten, wenn die Menschen sehr viel mehr Nachwuchs bekämen (2,1 Kinder je Frau) und zusätzlich jährlich 100.000 Menschen im Saldo zuwanderten (Datengrundlage: 12. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes).

In Deutschland leben 40,2 Millionen Menschen, die dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen. Hinzu kommen 3,1 Millionen Arbeitslose, die als Teil der Erwerbspersonen gelten, weil sie auf Arbeitssuche sind. Ein Drittel der Nichterwerbspersonen ist jünger als 20 Jahre und noch in einer Ausbildung. Die meisten (16 Millionen) sind 65 Jahre oder älter, also im Rentenalter. Doch jeder Vierte nicht Arbeitsfähige oder nicht Arbeitssuchende ist zwischen 20 und 64 Jahren. Auch hier finden sich die Nichterwerbspersonen vorrangig unter den Jüngeren und Älteren: Jeder Sechzehnte zwischen 20 und 29 Jahren und jeder Zehnte zwischen 55 und 64 Jahren stehen dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung, weil viele der Jüngeren ihre Ausbildung noch nicht abgeschlossen haben und viele der Älteren frühzeitig aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden. Um die Arbeitskraft dieser Personen besser zu nutzen, sollte zum einen Akademikern ein früherer Eintritt in den Arbeitsmarkt ermöglicht und zum anderen eine bessere Integration von und eine höhere Nachfrage nach älteren Arbeitskräften gefördert werden.

Eine weitere Möglichkeit, die Anzahl der Arbeitskräfte in Deutschland zu erhöhen, besteht darin, mehr Erwerbsfähige aus dem Ausland aufzunehmen. Allerdings ist offen, aus welchen Herkunftsländern diese kommen sollen und wie diese Menschen in Deutschland zu halten wären. Die neuen Bevölkerungsvorausberechnungen des Statistischen Bundesamtes spekulieren auf das Jahr 2014, von dem an für die 2007 beigetretenen EU-Mitgliedsstaaten Bulgarien und Rumänien die Freizügigkeit auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt gilt. Die Zuwanderung aus diesen Ländern wäre ab diesem Zeitpunkt nicht mehr reglementiert und die Grenzen wären somit offen. Mehrere Hunderttausend sind bei der aktuellen Entwicklung aber nicht zu erwarten. Denn die auswanderungswilligen Rumänen und Bulgaren sind bereits in den vergangenen Jahren in Länder wie Großbritannien, Irland und Spanien gezogen, die ihren Arbeitsmarkt für die neuen Mitgliedsstaaten frühzeitig geöffnet haben.

Und selbst wenn vom Jahr 2014 an mehr Menschen aus den beiden Staaten kommen sollten, werden nicht alle Zuwanderer in Deutschland bleiben. Dies zeigt die aktuelle Entwicklung: Im Jahr 2007 hatte Deutschland eine Nettozuwanderung von rund 19.000 Rumänen. Tatsächlich sind aber fast doppelt so viele eingewandert. Das bedeutet, dass fast 43.000 Rumänen in die Bundesrepublik gekommen sind, gleichzeitig aber 24.000 Rumänen ihr wieder den Rücken gekehrt haben. Die Abwanderung kann mehrere Gründe haben: Die rumänischen Staatsbürger arbeiten oft nur temporär als Saisonkräfte und kehren anschließend in ihre Heimat zurück. Oder sie sehen Deutschland nur als eine Zwischenstation auf dem Weg in ein anderes EU-Land. Somit trägt die kurzzeitige Anwesenheit nur bedingt zur Stabilität des Arbeitsmarktes bei.

In den Annahmen über die Zuwanderung wird zudem nicht berücksichtigt, dass auch in den potenziellen Herkunftsländern die Erwerbsbevölkerung von Schrumpfung betroffen ist - dass die Zahl der potenziellen Auswanderer also sinkt. Denn auch diese Länder sind vom demografischen Wandel betroffen: Abwanderung, Alterung und geringe Nachwuchszahlen prägen die Altersstruktur nachhaltig. Im Jahr 2030 werden in Rumänien rund 1,1 Millionen weniger Erwerbsfähige leben, was einen Verlust von rund acht Prozent gegenüber dem Jahr 2008 bedeutet. Bulgarien wird bis 2030 bereits 16 Prozent seines Arbeitskräftepotenzials verloren haben. Der demografische Wandel in Europa wird den Wettstreit um Arbeitskräfte zunehmend verschärfen - insbesondere um die qualifizierten.

Großes Arbeitskräftepotenzial in Asien und Afrika
Veränderung der erwerbsfähigen Bevölkerung zwischen 15 und 64 Jahren bis 2050 für ausgewählte Länder (2005 = 100)

In den beiden neuen EU-Mitgliedsstaaten Bulgarien und Rumänien wird das Arbeitskräftepotenzial bis 2050 um mehr als ein Drittel zurückgehen. Dagegen wächst die Bevölkerung zwischen 15 und 64 Jahren in Ländern wie Tunesien, Marokko und Indien. In Indien werden 2050 über eine Milliarde Erwerbsfähige leben und somit um die Hälfte mehr als noch im Jahr 2005 (Datengrundlage: United Nations World Population Prospects 2008).

Der Blick muss sich deshalb vermehrt auf die Länder richten, deren Bevölkerung wächst. In den nächsten Jahren dürfte deshalb die Zuwanderung aus Asien und Afrika an Bedeutung gewinnen. Aktuell liegt die registrierte Nettozuwanderung aus Asien und Afrika nach Deutschland noch unter 20.000 Personen im Jahr. Doch ohne Einschränkung der Einwanderung würde sich die Nettozuwanderung aus Ländern wie Indien, Marokko oder Tunesien deutlich erhöhen. Diese Länder haben eine stark wachsende und vergleichsweise junge Bevölkerung, die teilweise unter einem enormen Auswanderungsdruck steht. Schlechtere Arbeitsmarktbedingungen im Heimatland und die Hoffnung auf bessere Lebensbedingungen in Deutschland treiben viele Menschen auf Wanderschaft. Die Zielländer der Migration sind aber vor allem an einem interessiert: an einem ausreichenden Ausbildungsstand der Zuwanderer.

Literatur / Links

Bundesministerium des Innern (2008): Migrationsbericht 2007. Berlin.www.bamf.de

Europäische Kommission: Eurostat Datenbank, Bevölkerung Europop2008.

Elizabeth Leahy / Sean Peoples (2009): Projecting. Population forecasts depend on assumption - and can be wildly wrong. Washington, www.worldwatch.org

Statistisches Bundesamt Deutschland: Themen, Bevölkerung: Vorausberechnung Bevölkerung

Stiftung neue Verantwortung e.V. (2009): Die Erben der Babyboomer - eine neue Ressource für Deutschlands schrumpfendes Arbeitskräftepotenzial. Berlin, www.stiftung-nv.de

Vereinte Nationen:World Population Prospects: The 2008 Revision Population Database

 

   
     
 

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