Ein-Kind-Politik auf dem Prüfstand

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Städte mit neuer Attraktivität
Ein neuer Sammelband beschreibt den Trend der Reurbanisierung
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Neues Förderprogramm der Robert Bosch Stiftung
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In eigener Sache
Discussion Paper: The Growth Trilemma
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Ein-Kind-Politik auf dem Prüfstand

In China mehren sich auch unter staats- und parteinahen Wissenschaftlern Stimmen, die für eine Lockerung der so genannten Ein-Kind-Politik plädieren. Doch selbst deren Abschaffung hätte heute wahrscheinlich kaum Auswirkungen auf die Geburtenrate im Reich der Mitte.

Im März 2012 organisierte die Hanns-Seidel-Stiftung Beijing den akademischen Dialog "Demografischer Wandel in China und Deutschland - Gesellschaftliche Herausforderungen und Handlungsoptionen", an dem auch das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung teilnahm. Denn auch China wird sich mehr und mehr der Herausforderungen einer rapide alternden Gesellschaft bewusst (siehe Newsletter Nr. 136 "Das Ende der demografischen Dividende"). Mittlerweile mehren sich auch in staatsnahen Forschungsinstituten Stimmen, die zu einer Lockerung oder Abschaffung der Ein-Kind-Politik raten. So soll das "4-2-1-Problem" - vier Großeltern, zwei Kinder, ein Enkelkind - im Hinblick auf die demografischen Lasten und die Altersvorsorge entschärft werden.

Kein Land der Welt hat seiner einst stark wachsenden Bevölkerung so straffe Fesseln angelegt wie China. Nachdem sich die Einwohnerzahl des Landes zwischen 1950 und 1980 auf eine Milliarde Einwohner beinahe verdoppelt hatte, traf die Regierung politische Maßnahmen zur Begrenzung der Geburtenzahlen. Ende der 1960er Jahre bekamen Chinesinnen im Durchschnitt sechs Kinder je Frau. Die Einwohnerzahl wuchs jährlich um etwa 2,5 Prozent, ein Wert, der heute nur noch von wenigen afrikanischen Staaten erreicht wird. Nachdem schon in den 1960er Jahren erfolgreiche staatliche Programme zur Familienplanung lanciert wurden, sorgte die Ein-Kind-Politik nach 1979 dafür, dass die durchschnittliche Kinderzahl je Frau Mitte der 1990er Jahre unter den Wert von zwei fiel.

Eine reine "Ein-Kind-Politik" gab es allerdings nie: So gilt die Vorgabe nur für die Mehrheit der Han-Chinesen, während ethnische Minderheiten im Land (acht Prozent der Bevölkerung) davon ausgenommen sind. Auch der Landbevölkerung ist es häufig erlaubt, ein zweites Kind zu haben. Gegenwärtig liegt die durchschnittliche Kinderzahl je Frau in China bei etwa 1,5. Noch hält das Bevölkerungswachstum an, weil große Bevölkerungsgruppen im Elternalter stehen. Doch um das Jahr 2025 herum dürfte die Einwohnerzahl des Riesenreiches bei knapp unterhalb 1,4 Milliarden ihr Maximum erreichen - danach beginnt die chinesische Bevölkerung zu schrumpfen.

Ob allerdings eine Abschaffung der Ein-Kind-Politik die Kinderzahlen deutlich wird ansteigen lassen, scheint angesichts der rapiden wirtschaftlichen Entwicklung und der gesellschaftlichen Veränderungen der vergangenen Jahre fraglich. Denn hohe Geburtenraten haben in der Regel drei Ursachen: Erstens pure Not, solange nicht sicher ist, ob und wie viele Kinder überleben und Verhütungsmethoden unbekannt oder nicht zugänglich sind. Zweitens die Tradition, wenn Kinderreichtum aus religiösen oder sonstigen Gründen hohen sozialen Status verschafft. Und drittens wirtschaftliches Kalkül, wenn Kinder als Arbeitskräfte und spätere Altersversorgung in der kleinbäuerlichen Landwirtschaft von Nutzen sind. Alle drei Ursachen haben nicht nur durch die strenge Bevölkerungspolitik Chinas sondern vor allem durch den wirtschaftlichen Aufschwung und durch den Bedeutungsverlust der bäuerlichen Betriebe weitgehend an Bedeutung verloren: Immer mehr Bauern wird klar, dass die Zukunft ihrer Kinder, wie viele es auch sein mögen, kaum mehr auf dem elterlichen Acker liegen wird. Ein Kind in der Stadt bringt der Familie mehr Wohlstand als vier auf dem Reisfeld es tun könnten.

In drei Vierteln aller chinesischen Bauerndörfer herrscht mittlerweile ein eklatanter Mangel an jüngeren Erwerbspersonen - die Dörfer überaltern trotz Mehr-Kind-Familien. Zu Millionen drängen die jungen Menschen in die urbanen Zentren des Landes, wo nicht nur höhere Löhne, sondern auch ein höherer Lebensstandard locken. Und der Hunger der chinesischen Industrie und Bauwirtschaft nach sogenannten Bauernarbeitern, ungelernten aber billigen Migranten vom Lande, ist ungebrochen. Mittlerweile klagt die Industrie bereits über einen Arbeitskräftemangel. Dies dürfte allerdings eher daran liegen, dass immer weniger Arbeitskräfte bereit sind, sich für weniger als 1.200 Yuan (umgerechnet etwa 150 Euro) im Monat zu verdingen. Noch im Jahr 2008 war dies der Durchschnittslohn für "Bauernarbeiter" - bis 2010 stieg der Wert um 40 Prozent.

Zu viele Hochqualifizierte, zu wenig gering Qualifizierte
Verhältnis von freien Arbeitsplätzen zu Arbeitssuchenden in China (2001-2011)

Datengrundlage: Hochschule des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas, Abteilung Wirtschaftswissenschaften

Verhältnis von freien Arbeitsplätzen zu Arbeitssuchenden nach Bildungsniveau in China (2011)

Datengrundlage: Hochschule des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas, Abteilung Wirtschaftswissenschaften

Nach jahrelangem Bewerberüberschuss verzeichnete die chinesische Wirtschaft in den Jahren 2010 und 2011 erstmals einen Mangel an Arbeitskräften. Dabei leidet der Arbeitsmarkt an einem Überschuss akademisch Qualifizierter - vor allem im Bereich Verwaltung und Management. Für 100 Bewerber mit Bachelor-Abschluss stehen nur 95 adäquate freie Arbeitsplätze zur Verfügung, bei Bewerbern mit Master-Abschluss sind es sogar nur 85 freie Stellen. Eklatanter Mangel herrscht jedoch bei technisch qualifizierten Facharbeitern - hier bleibt ein Viertel der Stellen unbesetzt.

Heute gelangt die wachsende chinesische Mittelschicht der urbanen Zentren zu ähnlichen Erkenntnissen, welche die deutsche Mittelschicht bereits in den 1970er Jahren erlangte: In einer Industriegesellschaft ohne entsprechende Familienpolitik werden Kinder schnell zur Belastung und zum Kostenfaktor. Ein Platz in einem der raren staatlichen Kindergärten Beijings kostet etwa 1.000 Yuan, umgerechnet 125 Euro). Doch man braucht Beziehungen oder muss jahrelange Wartezeiten in Kauf nehmen, um dort seinen Nachwuchs unterzubringen. In privaten Kindergärten hingegen ist ein Platz mindestens dreimal so teuer - und würde damit bereits ein Viertel des Einkommens eines gut verdienenden Mittelschicht-Haushaltes aufzehren. Und so stehen in China mehr und mehr gut ausgebildete Frauen und Männer vor der Entscheidung: Kind oder Karriere.

Zusätzlich verändert sich die einstige Wertschätzung vieler, insbesondere männlicher Kinder zu einer überhöhten Erwartung an die Entwicklung weniger "Nesthäkchen", die in China "kleine Kaiser" genannt werden. In deren Ausstattung und Bildung investieren chinesische Mittelschichtfamilien enorme Summen. Derzeit verlässt eine Schwemme von schwer vermittelbaren Akademikern, deren Berufsziel das Management gut bezahlender Firmen ist, die chinesischen Hochschulen. In China tätige deutsche Firmen ziehen zusätzliche Hierarchien in ihre Leitungsebenen ein, um den Wünschen vieler chinesischer Bewerber nach höheren Titeln und formalen Positionen nachzukommen. An qualifiziertem technischem Personal herrscht jedoch Mangel. Zu wenige wollen eine solche Ausbildung absolvieren, denn handwerklich-manuelle Tätigkeiten genießen in China traditionell nur ein geringes Ansehen.

So spricht kaum etwas dafür, dass sich an der chinesischen Demografie etwas ändert, wenn die Ein-Kind-Politik eingestellt würde. Andere aufstrebende asiatische Länder haben diese Entwicklung vorgemacht: In Südkorea sank die durchschnittliche Kinderzahl je Frau von mehr als vier im Jahr 1970 auf gegenwärtig 1,29; in Thailand von etwa fünf auf nur noch 1,6 und in Indonesien von 5,3 Kindern je Frau auf 2,3 - und das ganz ohne Ein-Kind-Politik, allein durch die veränderten Lebensumstände. Solche Gesellschaften brauchen keine geburtenbeschränkenden Maßnahmen, sondern eine Familien- und Geschlechterpolitik, die Beruf und Familie vereinbar macht. In Deutschland dauerte es nach dem Pillenknick der 1970er Jahre vier Jahrzehnte, bis sich diese Einsicht durchsetzte.

Links/Literatur

Konferenz der Hanns Seidel Stiftung Beijing "Demografischer Wandel in China und Deutschland - Gesellschaftliche Herausforderungen und Handlungsoptionen" http://www.hss.de/china/de/aktuelles/2012/demografischer-wandel.html

Song, Shangxia: "Kindergarden crisis" In: Global Times, 19.03.2012, S. 27.



 

Städte mit neuer Attraktivität
Ein neuer Sammelband beschreibt den Trend der Reurbanisierung

Deutschlandweit bilden viele Städte Inseln der Stabilität in einem demografisch schrumpfenden Umland. Ein aktueller Sammelband von Klaus Brake und Günter Herfert widmet sich diesem jüngst viel diskutierten Trend der Reurbanisierung. Mehr als zwanzig Geografen, Regionalforscher und Sozialwissenschaftler haben hier den wissenschaftlichen Diskurs aufgearbeitet und präsentieren neue Forschungsergebnisse.

Für Leser, die an der deutschlandweiten Entwicklung von Städten interessiert sind, dürfte der Beitrag von Günter Herfert und Frank Osterhage mit dem Titel "Gibt es eine Trendwende zur Reurbanisierung" der interessanteste sein: Die beiden Wissenschaftler analysieren die Entwicklung von 78 Oberzentren mit mehr als 80.000 Einwohnern sowie der Gemeinden im Umkreis von 25 Kilometern. Noch in den 1990er Jahren war die Suburbanisierung - Bevölkerungsverluste der Städte zugunsten ihres ländlichen Umlandes - das dominante Muster der Raumentwicklung in Deutschland. Seit der Jahrtausendwende hat sich dies grundlegend verändert. Viele Städte sind nach Jahren des Verfalls oder Strukturwandels wie Phönix aus der Asche aufgestiegen.

In Ostdeutschland ist die demografische Stabilisierung der Großstädte angesichts des allgegenwärtigen Bevölkerungsrückgangs auf dem Lande schon länger sichtbar. Mittlerweile gewinnen auch in Westdeutschland die Städte wieder an Bedeutung. Dabei unterscheiden Herfert und Osterhage zwischen drei verschiedenen Typen von Zentralisierung - ein Begriff, der in diesem Beitrag als Synonym für Reurbanisierung steht: Erstens gibt es demografisch wachsende Städte mit einem schwächer wachsenden Umland, zweitens wachsende Städte mit schrumpfendem Umland. Und drittens findet eine Zentralisierung dort statt, wo sowohl Städte wie Umland Bevölkerung verlieren, dieser Prozess im Umland aber stärker ausgeprägt ist als im urbanen Zentrum. In allen drei Fällen steigt der relative Bevölkerungsanteil der Städte innerhalb der Region. 65 der 78 untersuchten deutschen Stadtregionen verzeichnen eine dieser drei Formen von Zentralisierung. Ihre Einwohnerzahl wächst entweder absolut zum Umland (43 Stadtregionen) oder das Umland schrumpft stärker als die Stadt (22 Stadtregionen). Selbst deutlich schrumpfende Großstädte wie Gera (Thüringen) oder Essen (Nordrhein-Westfalen) bauen auf diese Weise ihren Einwohneranteil innerhalb der Region aus.

Desurbanisierung, also eine wachsende Einwohnerzahl im Umland bei schwächerem Wachstum oder gar Bevölkerungsverlusten der Städte, ist nur noch in wenigen, eher unbedeutenden Großstädten zu verzeichnen - etwa in Salzgitter, Siegen oder Bremerhaven. Interessanterweise ist Berlin, das viel diskutierte Vorzeigebeispiel einer wieder aufstrebenden Großstadt, die einzige Stadt Deutschlands für die im untersuchten Zeitraum (2004 bis 2008) noch eine relative Desurbanisierung zu verzeichnen war: Der brandenburgische Speckgürtel gewann in diesem Zeitraum mehr Einwohner hinzu als die Hauptstadt.

Doch warum hat städtisches Wohnen im vergangenen Jahrzehnt derart an Attraktivität gewonnen? Bereits der erwähnte Beitrag stellt fest, dass es sich bei der Reurbanisierung nicht um einen Wegzug aus dem Umland in die nahe gelegenen Städte handelt. Vielmehr speist sich das Wachstum der Städte vorwiegend aus überregionalen Zuzügen junger Menschen zwischen 18 und 29 Jahren. Neu ist dabei, dass die Wegzüge ins grüne Umland der Städte, traditionell bedeutsam für die Mobilität der 30- bis 50-Jährigen, deutlich nachgelassen haben: "Der Suburbanisierung geht das Personal aus", hat der Stadtsoziologe Hartmut Häußermann einst formuliert. Sigrun Kabisch, Annett Steinführer und Annegret Haase argumentieren in ihrem Buchbeitrag "Reurbanisierung aus soziodemografischer Perspektive", dass die Städte neben den jungen Ausbildungswanderern, die stets die Wanderungsströme in die Städte dominiert haben, nun immer stärker auch Familien und Menschen jenseits des Studentenalters anziehen. Schuld daran ist der soziale Wandel: Anstelle von Hausfrauen-Ehen gibt es immer mehr Doppelverdiener-Paare und Ein-Personen-Haushalte. Der ökonomische Strukturwandel lässt die Dienstleistungswirtschaft wachsen und die dort beschäftigten Männer und Frauen jenseits der 30 bevorzugen vermehrt die Vorteile städtischen Wohnens - zentrale Lage, kurze Wege, gute Nahversorgung und ein breites kulturelles Angebot.

Einen Beleg für die seit etwa zehn Jahren im Anschluss an Richard Floridas Buch "The Rise of the Creative Class" diskutierte Attraktivität von Städten für eine "kreative Klasse" findet sich in einem weiteren Buchbeitrag. Florida hatte argumentiert, dass in der postindustriellen Gesellschaft neue Arbeitsplätze tendenziell dort entstehen, wo die "Kreativen" ihr optimales Lebens- und Arbeitsumfeld finden - in der kulturellen Vielfalt und dem liberalen Umfeld der Städte. Martin Gorning und Marco Mundelius zeigen in Ihrem Aufsatz "Reurbanisierung und wissensbasierte Ökonomie" anhand der Arbeitsplatzentwicklung in der Kulturwirtschaft, wie sich deren Beschäftigungsanteile in die Agglomerationen verlagert haben und dort für Beschäftigungswachstum sorgen. Auch in prosperierenden und demografisch wachsenden Regionen wie Köln oder München verlagert sich die Kulturwirtschaft nicht etwa ins billigere Umland, sondern es wächst der Anteil kulturwirtschaftlich Beschäftigter in den Städten. Waren in dieser Branche (dazu gehören etwa die Musikwirtschaft, der Film-, Kunst- oder Buchmarkt) in der Stadt Köln im Jahr 2000 noch 3,3 Prozent aller bundesweit tätigen Kulturschaffenden ansässig, so waren es im Jahr 2007 bereits 3,5 Prozent. In der umliegenden Region sank der Anteil von 1,1 auf 1,0 Prozent. In München stieg der Anteil an Kulturschaffenden im gleichen Zeitraum von 5,3 auf 5,8 Prozent. Es sei in Deutschland mittlerweile unverkennbar, schreiben die Autoren, dass sich die Wirtschaft immer mehr in urbanen Großräumen konzentriere. Antreiber dieser Entwicklung seien die wissensintensiven Dienstleistungen.

Irritierend in diesem Buch ist der Beitrag von Markus Hesse zum "Sprachspiel Reurbanisierung". Aller empirischen Evidenz zum Trotz behauptet der Autor, bei der Reurbanisierung handele es sich im Wesentlichen um einen von den Medien konstruierten Diskurs, der "losgelöst von der auf dem Wege harter empirischer Analysen festgestellten Entwicklung der Städte" stattfinde. Offenbar hat der Autor hier, um seine von Anfang an feststehende These nicht hinterfragen zu müssen, einfach die Realität gegen den Strich gebürstet.

Aufschlussreiche Makroanalysen werden in dem beschriebenen Band ergänzt durch Beiträge zur Entwicklung der Städte Berlin, Dortmund, Hamburg, Leipzig und München. Eingeleitet wird das ganze durch einen zwar etwas sperrigen aber gleichwohl erhellenden Aufsatz zur historischen Entwicklung und zum Gebrauch des Begriffs "Reurbanisierung" von Klaus Brake und Rafael Urbanczyk. Denn unter dieser Bezeichnung, eingeführt in den 1950er Jahren, war im Verlaufe des letzten halben Jahrhunderts immer wieder Unterschiedliches zu verstehen. Heute ist zwar ein Wachstum der Einwohnerzahlen in den Zentren im Vergleich zu nichtstädtischen Regionen belegbar. Aber dabei handelt es sich nicht um eine "Re"-Urbanisierung, hin zu einem früheren Zustand. Die reurbanisierte Stadt des 21. Jahrhunderts, auch damit beschäftigten sich mehrere Beiträge, ist in mancher Hinsicht auch eine "neue" Stadt.

Literatur

Klaus Brake/Günter Herfert (Hg.): Reurbanisierung. Materialität und Diskurs in Deutschland. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2012. 422 Seiten. 59,95 Euro. http://www.vs-verlag.de



 

In eigener Sache
Neues Förderprogramm der Robert Bosch Stiftung

Unter dem Namen "Neulandgewinner - Zukunft erfinden vor Ort" hat die Robert Bosch Stiftung mit Unterstützung des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung ein Förderprogramm zur Lösung demografischer Herausforderungen ins Leben gerufen. Ziel ist es, Menschen und Initiativen, die sich bereits aktiv den Problemen des demografischen Wandels widmen, Hilfestellung bei der Ausarbeitung und Umsetzung ihrer Projekte zu geben. Gefördert werden Privatpersonen, Vereine und Initiativen durch Coaching, bedarfsorientierte Schulungen und einem Startkapital von bis zu 50.000,- Euro.

Interessierte können ihre Projektskizze und eine vorläufige Kostenkalkulation noch bis zum 31.07.2012 einreichen. Die besten 20 Projekte werden gefördert. Nähere Informationen finden Sie unter: http://www.bosch-stiftung.de






 

In eigener Sache
Discussion Paper: The Growth Trilemma

Das 8. Discussion-Paper des Berlin-Instituts: "Das Trilemma des Wachstums. Bevölkerungswachstum, Energieverbrauch und Klimawandel - drei Probleme, keine Lösung?" von Reiner Klingholz und Klaus Töpfer ist nun auch in englischer Sprache verfügbar und kann unter folgendem Link heruntergeladen werden: www.berlin-institut.org/publications/discussion-papers/the-growth-trilemma.html

Ausgabe 137, 08.06.2012

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