Afrika zwischen Hoffen und Bangen
In der Studie "Fünf Löwen auf dem Sprung? Wirtschaftliche und demografische Potenziale der aufstrebenden Länder Afrikas" widmet sich das Berlin-Institut dem Entwicklungspotenzial des afrikanischen Kontinents
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Zukunft Ost
Nach mehr als zwanzig Jahren Brain Drain scheint ein Ende der Abwanderung in Sicht
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In eigener Sache
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Afrika zwischen Hoffen und Bangen
In der Studie "Fünf Löwen auf dem Sprung? Wirtschaftliche und demografische Potenziale der aufstrebenden Länder Afrikas" widmet sich das Berlin-Institut dem Entwicklungspotenzial des afrikanischen Kontinents

Afrika, lange bekannt für Armut und Kriege, Dürren und Epidemien, birgt gewaltige Rohstoffvorräte und weist heute in vielen Ländern vergleichsweise hohe Wirtschaftswachstumsraten auf. Gleichzeitig dürfte sich die Bevölkerung bis 2050 verdoppeln. Damit könnten dann drei Milliarden Konsumenten einen enormen Absatzmarkt bilden. Ob dem Kontinent der lang ersehnte Satz nach vorn gelingt, hängt davon ab, wie viele Menschen sich den Konsum leisten können und den Schritt aus der Armut in die Mittelschicht schaffen. Das Berlin-Institut untersucht, welche Probleme die Länder Afrikas auf diesem Weg bereits gemeistert haben und welche Hürden noch vor ihnen liegen.

Die afrikanische Wirtschaft ist im 21. Jahrhundert um durchschnittlich sechs Prozent pro Jahr gewachsen. Einige Länder Afrikas entwickeln sich zu zukunftsgewandten Demokratien mit jungem, gut ausgebildetem Regierungspersonal. Zudem sind die Staatskassen dank rückläufiger Schulden vielerorts voller als früher und ermöglichen Bildungs- und Gesundheitsausgaben. Nicht zuletzt nutzt die junge Bevölkerung Afrikas begeistert neue Kommunikationsmittel und gelangt damit leicht an Informationen über aktuelle Marktentwicklungen und Preise. Das macht sie von der oft schwachen Infrastruktur unabhängiger und damit wirtschaftlich handlungsfähiger.

Gerade die jungen Menschen sind das größte Potenzial Afrikas. Die Zahl der 15- bis 24-Jährigen dürfte sich bis 2045 auf 400 Millionen verdoppeln. Dann zählt Afrika eine Milliarde Menschen im Erwerbsalter und damit eine größere arbeitsfähige Bevölkerung als China oder Indien, als Europa oder Amerika. Dies bedeutet eine riesige Chance für Afrika. Doch um sie zu ergreifen, müsste Afrika es schaffen, seine "demografische Dividende" zu nutzen, also die vielen Erwerbsfähigen auch mit Arbeit zu versorgen, um sie zu produktiven Mitgliedern der Gesellschaft zu machen. Erst dann würden die Einkommen auf breiter Basis wachsen, es entstünde Spielraum für den Verkauf von Konsumgütern und die konjunkturelle Basis für weiteres Wirtschaftswachstum.

Bisher ist die Mehrheit der Afrikaner ohne Arbeit oder lebt von der Subsistenz- oder der informellen Wirtschaft. Der Großteil der Afrikaner lebt von weniger als zwei US-Dollar am Tag. Nur wenige haben Zugang zu guter Bildung und zum Gesundheitssystem. Es mangelt an Kapital und an der notwendigen Infrastruktur, um effizient zu wirtschaften. Einige Länder sind von Kriegen bedroht, andere gelten als gänzlich gescheiterte Staaten.

Ranking: Berlin-Institut bewertet 50 Staaten in vier Bereichen

Die Ausgangslagen in den Ländern Afrikas sind also sehr unterschiedlich. Das Berlin-Institut hat anhand einer Vielzahl von Indikatoren untersucht, auf welchem Entwicklungsniveau sich die einzelnen Staaten bewegen. Die Studie zeigt, wo in den kommenden Jahren die Bevölkerungsstruktur eine demografische Dividende zulässt (Bereich Bevölkerungspotenzial), wo Bildungs- und Gesundheitsstand die Entstehung einer produktiven, kaufkräftigen Mittelschicht ermöglichen (Bereich Lebensbedingungen), wo Rechtssicherheit und Stabilität Investoren anlocken (Bereich Politik) und wo wirtschaftliche Erfolge der Bevölkerung zu Wohlstand und Konsumpotenzial verhelfen (Bereich Wirtschaft). Im Gesamtranking aus allen vier Bereichen ergibt sich dabei ein gemischtes Bild, in dem einige Staaten insgesamt überzeugen, während andere wirtschaftlich abgeschlagen und von Konflikten und Krisen gebeutelt schlechte Aussichten auf eine positive Entwicklung bieten.

Flickenteppich Afrika

Problematische Lage im Innern des Kontinents und am Horn von Afrika, Anlass zur Hoffnung dagegen im Norden, im Süden sowie teilweise im Westen – so lässt sich die Lage in Afrika zusammenfassen. Südafrika, das westafrikanische Ghana sowie Ägypten, Tunesien und Marokko bieten die größten Entwicklungspotenziale: Sie belegen in den Teilbereichen Wirtschaft, Politik/Rechtssicherheit, Lebensbedingungen und Bevölkerungspotenzial vorderste Plätze. Weitere Hoffnungsträger sind, mit Einschränkungen, Gabun, Mauritius, Namibia, Gambia und Senegal. Immerhin noch in der zweiten Liga findet sich Kenia, die Regionalmacht der afrikanischen Ostküste und dort neben Tansania und Madagaskar Spitzenreiter. Das Schwergewicht Nigeria hat zwar lediglich die Gesamtnote 3 erhalten – doch die sehr wohlhabende Oberschicht und eine wachsende Mittelklasse sorgen dafür, dass das Land für Unternehmen und Investoren trotzdem hochinteressant ist.

Detaillierter Blick auf fünf Länder Afrikas

Über die quantitative Indikatorenbewertung hinaus wirft das Berlin-Institut einen konkreten Blick auf fünf afrikanische Länder: Die Studie "Fünf Löwen auf dem Sprung?" beschreibt die Situation dreier als Hoffnungsträger geltender Länder – Südafrika, Ghana und Ägypten. Mit Kenia widmet sich die Untersuchung einem Land der zweiten Liga und mit Nigeria einem weniger attraktiven Staat im Mittelfeld.

Die drei Hoffnungsträger haben in den vergangenen Jahren beeindruckende Wachstumsraten erzielt, bieten für afrikanische Verhältnisse gute Lebensbedingungen, sind politisch weitgehend stabil und verfügen hinsichtlich ihrer Bevölkerungsstruktur über beste Voraussetzungen für eine demografische Dividende. Doch steht jedes Land vor spezifischen Herausforderungen: In Ghana behindert die schlechte Infrastruktur eine wirtschaftliche Entwicklung. Südafrika verzeichnet eine der weltweit höchsten HIV-Infektionsraten und in Ägypten sind große Teile einer ganzen Generation junger Akademiker arbeitslos.

Im weniger entwickelten Kenia wiederum lässt das Bevölkerungswachstum nicht nach. Ein teures Unterfangen, denn die Heranwachsenden müssen mit Schulen und medizinischen Diensten versorgt werden sowie mit Lebensmitteln, die heute schon knapp sind.

Und in Nigeria, dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas, hängt der wirtschaftliche Erfolg überproportional am Erdöl. Von dessen Verkauf allerdings profitieren nur wenige, während der Großteil der Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig und ein Viertel offiziell arbeitslos ist. Und weil die ethnisch heterogene Bevölkerung in den kommenden Jahren stark wachsen wird, dürften sich die Konfliktlagen künftig noch verschärfen.

"Fünf Löwen auf dem Sprung? Wirtschaftliche und demografische Potenziale der aufstrebenden Länder Afrikas" ist im Auftrag des GfK Vereins entstanden und nur für dessen Mitglieder erhältlich. Der GfK Verein ist eine Non-Profit-Organisation zur Förderung der Marketingforschung.

Weitere Informationen erhalten Sie bei Ronald Frank unter:
ronald.frank@gfk-verein.org

 

Zukunft Ost
Nach mehr als zwanzig Jahren Brain Drain scheint ein Ende der Abwanderung in Sicht

Im Jahr 2011 sind per Saldo lediglich 5.200 Menschen aus den fünf ostdeutschen Bundesländern weggezogen - so wenig wie seit 1997 nicht mehr. Rechnet man die Hauptstadt Berlin mit ein, hatte der Osten Deutschlands sogar erstmals seit dem Fall der Mauer 1989 einen Wanderungsgewinn. Die rückläufige Zahl der Abwanderer ist unter anderem Folge des ostdeutschen Geburteneinbruchs Mitte der 1990er Jahre und, damit verbunden, besserer Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Denn gegenwärtig erreichen extrem schwache Geburtsjahrgänge die hochmobile Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen. Mehr und mehr lösen wirtschaftlich wie kulturell attraktive ostdeutsche Großstädte den Westen als Wanderungsziel der jungen Generation ab. Der ländliche Raum zwischen Rügen und dem Erzgebirge hingegen bleibt demografisches Krisengebiet.

Seit 1990 sind per Saldo mehr als 1,7 Millionen Menschen von Ost- nach Westdeutschland abgewandert. Hatten in den Jahren 1989 und 1990 jeweils noch mehrere hunderttausend Menschen dem Osten den Rücken gekehrt, so sank dieser Wert relativ rasch auf ein Minus von nur noch 2.500 Personen im Jahr 1997 (neue Bundesländer ohne Berlin). In dieser Phase gab es im Osten Deutschlands ein kleines konjunkturelles Zwischenhoch, zudem wurden viele Posten in Unternehmen und Verwaltung mit Personal aus dem Westen besetzt. Auch zehntausende Wegzüge aus Berlin ins brandenburgische Umland der Hauptstadt sorgten Mitte der 1990er Jahre dafür, dass die Wanderungsverluste der fünf ostdeutschen Flächenländer so gering ausfielen.

Doch anschließend verschärfte sich die Krise der ostdeutschen Wirtschaft: Im Jahr 2001 verließen per Saldo wieder fast 100.000 Menschen die neuen Bundesländer Richtung Westen. Ab 2003 pendelte sich der jährliche Wanderungsverlust des Ostens auf etwa 50.000 Personen ein, ehe 2010 nur noch rund 23.000 gingen. Im Jahr 2011 schließlich kamen die fünf ostdeutschen Bundesländer einem ausgeglichenen Wanderungssaldo fast so nahe wie 1997. Anders als damals ist Berlin mit einem Wanderungsplus von 39.000 Personen im Jahr 2011 aber mittlerweile zu einer der attraktivsten Großstädte geworden – so dass der gesamte östliche Teil Deutschlands sogar einen positiven Wanderungssaldo aufweist.

Anstieg des Wanderungssaldos durch Rückgang der Wegzüge
Entwicklung der Wanderungen über die Grenzen der neuen Bundesländer (ohne Berlin)

Der Wanderungssaldo lag im Jahr 2011 mit einem Minus von 5.200 auf dem höchsten Stand seit 1999. Zu diesem Anstieg trägt vor allem der Rückgang der Zahl der Wegzüge bei - während die Zuzüge nach Ostdeutschland nicht zugenommen haben. (Datengrundlage: Statistische Ämter des Bundes und der Länder)

Besonders günstig verlief die Entwicklung im Freistaat Sachsen, der im Jahr 2011 mit einem Plus von 3.600 Personen zum ersten Mal seit 14 Jahren wieder einen positiven Wanderungssaldo verzeichnen konnte. Sachsen ist damit neben dem durch seine Hauptstadtnähe begünstigten Brandenburg das einzige ostdeutsche Bundesland, das innerhalb der letzten anderthalb Jahrzehnte in einem Jahr mehr Zuzüge als Fortzüge verzeichnen konnte. Dies ist auch ein Resultat des wirtschaftlichen Erfolges der Sachsen, die zwischen 2000 und 2011 mit einem Plus von 14 Prozent das größte Wirtschaftswachstum aller Bundesländer erreichten.

Das Leibniz-Institut für Länderkunde in Leipzig veröffentlichte kürzlich die Ergebnisse einer Online-Befragung von abgewanderten Ostdeutschen, wonach sich derzeit drei Viertel der Befragten eine Rückkehr nach Ostdeutschland vorstellen können. In den Befragungen zwischen 2002 bis 2006 lag dieser Wert lediglich zwischen 50 und 62 Prozent. Dieses Ergebnis nährt in mancher demografisch ausblutenden Region die Hoffnung, dass nun eine Welle von Rückkehrern eine Trendwende bringen könnte. Doch der beinahe ausgeglichene Wanderungssaldo der fünf ostdeutschen Bundesländer im Jahr 2011 kommt keineswegs durch verstärkte Rückkehrbereitschaft abgewanderter Ostdeutscher zustande. Die Zahl der Zuzüge lag im Jahr 2011 bei 227.000 und ist seit 2006 im Großen und Ganzen unverändert. Es kommen also nicht mehr Menschen in den Osten, sondern die Zahl der Fortzüge sinkt: Verließen im Jahr 2008 mit 283.000 Personen noch ähnlich viele Menschen eines der fünf ostdeutschen Länder wie in den Jahren zuvor, so sank dieser Wert auf nur noch 252.000 im Jahr 2010, um schließlich mit 232.000 im Jahr 2011 einen neuen Tiefstand zu erreichen.

Auf der einen Seite lässt ein demografisches Phänomen die Abwanderungsziffern sinken: Die Zahl der 18- bis 25-Jährigen, die bei weitem mobilste Altersgruppe, schrumpft erheblich. Gegenwärtig erreicht der Geburteneinbruch von 1994, als die durchschnittliche Kinderzahl je Frau in Osten Deutschlands nur noch 0,77 betrug und somit eine halbierte Generation zur Welt kam, das Ausbildungsalter. Zwischen 2005 und 2010 hat sich die Zahl der 18- bis 25-Jährigen Ostdeutschen um mehr als 20 Prozent reduziert - es gibt also immer weniger junge Menschen, die abwandern können.

Zunahme des Wanderungssaldos in den wanderungsaktivsten Gruppen
Vergleich der Wanderungssalden 2005 und 2010 in den fünf ostdeutschen Bundesländern (ohne Berlin) nach Altersgruppen

Vor allem bei den 18- bis 29-Jährigen, den sogenannten Ausbildungswanderern, hat die Zahl der Abwanderer gegenüber 2005 deutlich abgenommen. Auch bei den unter 18-Jährigen und den 25- bis unter 50-Jährigen gab es weniger Wanderungsverluste. Lediglich der Saldo der Ruhesitzwanderungen (ab 50 Jahre), der schon im Jahr 2005 positiv war, hat sich verringert. (Datengrundlage: Statistische Ämter des Bundes und der Länder)

Auf der anderen Seite hat sich in den neuen Bundesländern die Situation auf dem Arbeitsmarkt deutlich verbessert. Laut Berufsbildungsbericht war im Jahr 2011 die Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze in Ostdeutschland (einschließlich Berlin) erstmals seit fast 20 Jahren wieder höher als die Zahl der Bewerber. Die Relation angebotener Lehrstellen zu Bewerbern betrug im Jahr 2011 102,4 zu 100. Einen Wert über 100 gab es das letzte Mal 1992, in den dazwischenliegenden Jahren waren teilweise bis zu elf Prozent weniger Lehrstellen als Bewerber vorhanden. Mehr und mehr sind Jugendliche bei den Unternehmen begehrt.

Attraktiv für Zuwanderer sind im Osten jedoch fast ausschließlich Großstädte. Im Jahr 2010 verzeichneten neben Leipzig, Dresden, Potsdam, Magdeburg, Rostock, Halle, Erfurt, Jena, Schwerin, Greifswald und Eisenach lediglich noch einige Umlandkreise von Berlin einen positiven Wanderungssaldo. Der ländliche Raum hingegen verzeichnet weiterhin enorme Wanderungsverluste. Regionen wie die sächsischen Landkreise Görlitz oder Bautzen, der Erzgebirgskreis oder Mittelsachsen verloren auch 2010 jeweils mehr als 2.000 Einwohner durch Abwanderung.

Auch wenn ein Abflauen der Abwanderung aus Ostdeutschland wahrscheinlich ist: der demografische Wandel kann dadurch nicht gestoppt werden. Durch die jahrelangen Wegzüge potenzieller Eltern und die geringe Zahl an Geborenen sterben seit 1999 in den neuen Bundesländern jedes Jahr rund 50.000 Menschen mehr, als geboren werden. Somit wird sich der Bevölkerungsrückgang fortsetzen, auch wenn künftig niemand mehr abwandert. Während sich die meisten ostdeutschen Großstädte als attraktiv für die junge und mobile Generation erweisen und langfristig auf Stabilität hoffen können, werden die Einwohnerzahlen in den ländlichen Kreisen weiterhin deutlich schrumpfen.

Die 20 Jahre lang zu beobachtende demografische Auseinanderentwicklung von Ost und West verliert zunehmend an Bedeutung - und eine neue Spaltung entsteht zwischen urbanen und ländlichen Regionen. Westdeutsche Landkreise auf der Schwäbischen Alb, im Sauerland oder dem Hunsrück bekommen mehr und mehr ähnliche demografische Probleme, wie sie die Lausitz und das Erzgebirge schon seit Jahren haben.

Links/Literatur

Statistisches Bundesamt (2012). Online-Datenbank. Wiesbaden.

Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (2012). Online-Datenbank. Potsdam.

Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern (2012). Online-Datenbank. Schwerin.

Statistisches Landesamt Sachsen (2012). Online-Datenbank. Kamenz.

Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt (2012). Online-Datenbank. Halle/Saale.

Thüringer Landesamt für Statistik (2012). Online-Datenbank. Erfurt

Leibniz-Institut für Länderkunde (2012). Re-Turn - Regionalentwicklung durch Rückwanderung.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (2012). Berufsbildungsbericht 2012.

Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (2012). Wirtschaftsstandort Sachsen.

 

In eigener Sache
Berlin-Institut als Beispiel für erfolgreiche Thinktank-Arbeit

Ist es für Thinktanks wie das Berlin-Institut überhaupt sinnvoll, Studien auf Papier zu veröffentlichen? Werden diese von den politischen Entscheidern wirklich gelesen? Wäre es nicht besser, die Entscheider direkt anzusprechen, um Veränderungen zu bewirken? Diese Fragen wurden in einer Podiumsdiskussion zum Thema "Denkfabrik Stiftung" auf dem Deutschen StiftungsTag 2012 diskutiert.

Dr. Mark Speich von der Vodafone Stiftung Deutschland nannte das Berlin-Institut als Thinktank, der beide Strategien erfolgreich verbindet - die Erstellung von Studien und die direkten Gespräche mit Entscheidern. Die entscheidende Arbeit setze nach der Publikation ein: Erst die Veröffentlichung, dann Gespräche. Die Stiftung Berlin-Institut sei ein Beispiel dafür, wie man Studien machen kann, die wirklich beachtet werden.

Ausgabe 140, 15.08.2012

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