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Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung: Neue Interview-Reihe

Neue Interview-Reihe

Vom Nahen Osten über Nordafrika bis ans Kap der Guten Hoffnung wachsen jährlich viele Millionen junge Menschen ins Erwerbsalter. Die Folgen davon könnten gravierend sein, denn im Verhältnis zur Größe der Erwerbsbevölkerung nimmt die Zahl der Arbeitsplätze nur langsam zu.

 

Auf der Suche nach Beschäftigung und einer besseren Lebensperspektive dürften viele junge Leute ins Ausland aufbrechen und sich damit auf eine oft gefährliche Reise begeben. Für die Länder, die sie durchqueren, stellen die Migranten eine große Belastung dar – denn meistens handelt es sich dabei um ohnehin überforderte Entwicklungsländer.

 

Diejenigen, die trotz schlechter Aussichten auf ein Einkommen in ihrem Heimatland bleiben, könnte ihre Unzufriedenheit früher oder später auf die Straße treiben. Kommt es dabei zu Gewalt, wächst das Risiko von politischem Chaos bis hin zu Bürgerkriegen.

 

Für andere wiederum könnte sogar der Beitritt zu einer extremistischen Gruppierung eine vermeintliche Lösung ihrer Probleme darstellen – denn Islamischer Staat oder Boko Haram winken mit einfachen Ideologien und häufig sogar mit guten Gehältern.

 

In einer Interviewreihe hat das Berlin-Institut Menschen aufgesucht, die mit der Beschäftigungskrise in Afrika und dem Nahen Osten unmittelbar in Berührung kommen – als Unternehmer oder Entwicklungshelfer, als Frauenrechtsaktivisten oder Berufsschulleiter. In den kommenden Wochen werden wir mit jeder Newsletter-Ausgabe eines dieser Gespräche veröffentlichen.

 

Unsere Reihe beginnt mit Thomas Bedenbecker von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Er war viele Jahre im westafrikanischen Niger tätig – mit einem Bruttoinlandsprodukt pro Kopf von nicht einmal 900 US-Dollar nicht nur das fünftärmste Land der Erde, sondern auch der Staat mit der weltweit höchsten Fertilitätsrate. Im Schnitt bekommen Frauen dort 7,6 Kinder. Niger dürfte bis 2050 eine Verdreifachung seiner Bevölkerung erleben.

 

Das Interview erhalten Sie mit dieser Newsletter-Ausgabe. Alternativ erreichen Sie es unter folgendem Link: http://www.berlin-institut.org/publikationen/interviews/thomas-bedenbecker.html.