2. Ausgabe, 9. Oktober 2003

Der Newsletter DEMOS informiert über demografische Veränderungen und deren Auswirkungen auf Politik, Entwicklung, Wirtschaft und Gesellschaft.

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1. Kinder für den Krieg

In Israel und Palästina droht das Bevölkerungswachstum zu eskalieren

Kurznachricht (729 Zeichen)
Bericht mit 3 Grafiken (3.752 Zeichen)

2. Jede vierte deutsche Frau ohne Kinder

Tagung befasst sich mit den Ursachen von Kinderlosigkeit und Geburtenrückgang

Kurznachricht (835 Zeichen)
Bericht mit Grafik (3.976 Zeichen)

3. Wölfe statt Menschen

Wenn ländliche Regionen sich entvölkern, gewinnt die Natur

Kurznachricht (712 Zeichen)
Bericht mit Grafik (3.660 Zeichen)

   
     
  1. Kinder für den Krieg

Die Konflikte zwischen Israelis und Palästinensern drohen sich durch die demografische Entwicklung der Region zu verschärfen. Davor warnt das "Berlin-Institut für Weltbevölkerung und globale Entwicklung". Die verfeindeten Gruppen wachsen mit einem Tempo, das sonst nur aus den unterentwickeltsten Gebieten Schwarzafrikas bekannt ist. Dabei tragen zu dem Wachstum auf der einen Seite die leicht zu radikalisierenden, mittel- und landlosen Palästinenser bei. In Israel bekommen die ultraorthodoxen Juden am meisten Kinder. Sie weisen eine der höchsten Fortpflanzungsraten der Welt auf. "Der immense Zuwachs unter den fanatischen Bevölkerungsgruppen wird auf lange Sicht jeden Friedensprozess erschweren", meint das Berlin-Institut.

Für Rückfragen und Interviews steht Ilsabe v. Campenhausen unter 0172-40 83 182 zur Verfügung.

   
     
 

2. Jede vierte deutsche Frau ohne Kinder

Im westfälischen Münster beschäftigt sich am 9. und 10. Oktober eine internationale Konferenz mit "Fertilität und Kinderlosigkeit in Europa". Demografen und Familiensoziologen wollen dort über Ursachen des Geburtenrückgangs und Gegenstrategien beraten. Die Bundesrepublik hat einen der höchsten Anteile Kinderloser in Westeuropa. Mehr als ein Viertel der jungen Frauen in Deutschland bleibt ohne Kinder. Unter westdeutschen Akademikerinnen entscheiden sich bereits 41 Prozent für ein Leben ohne Familie. Damit wird jede nachfolgende Generation in Deutschland um ein Drittel kleiner sein als die der Eltern. "Ein Haupthindernis bei der Familiengründung sind die langen Ausbildungszeiten in Deutschland", meint das "Berlin-Institut für Weltbevölkerung und globale Entwicklung". Deutsche Akademiker verlassen im Durchschnitt erst mit 29 Jahren die Universität.

Für Rückfragen und Interviews steht Steffen Kröhnert unter 0179-48 46 701 zur Verfügung.

   
     
 

3. Wölfe statt Menschen

In der Oberlausitz hat sich vor etwa vier Jahren die einzige frei lebende Wolfspopulation Deutschlands angesiedelt. Die fast unberührte Wildnis eines Truppenübungsplatzes bietet den Raubtieren idealen Lebensraum. Die Bevölkerungsentwicklung in der weiteren Umgebung trägt dazu bei: Die ohnehin dünn besiedelte Region entvölkert sich seit dem Zusammenbruch des Braunkohlebergbaus stetig. Schwindende Einwohnerzahlen sind indes auch in anderen ländlichen Regionen Deutschlands zu erwarten, etwa im Thüringer
Wald, im Hunsrück oder im Pfälzerwald. Wie das "Berlin-Institut für Weltbevölkerung und globale Entwicklung" meldet, schafft dies gute Voraussetzungen für die Wiederansiedlung von Raubtieren wie Wölfen oder
Luchsen.

Für Rückfragen und Interviews steht Ilsabe v. Campenhausen unter 0172-40 83 182 zur Verfügung.

   
     
  1. Kinder für den Krieg
In Israel und Palästina droht das Bevölkerungswachstum zu eskalieren

Kein Tag vergeht ohne Gewalt im Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern. Doch das bekannte Problem droht sich in Zukunft dramatisch zu verschärfen. "Die demografische Entwicklung in der Region könnte jede Aussicht auf Frieden vollends blockieren", warnt das "Berlin-Institut für Weltbevölkerung und globale Entwicklung": "Bei beiden Konfliktparteien wird mit Bevölkerungswachstum regelrecht Politik betrieben."

Die Bevölkerung der palästinensischen Autonomiegebiete, die auf einem von Mauern und Zäunen getrennten Flickenteppich von Land leben muss, wächst derzeit bei einer durchschnittlichen Kinderzahl pro Frau von 5,7 mit einer Rate von 3,5 Prozent im Jahr. Die Zahl der Palästinenser wird sich nach Berechnungen der Vereinten Nationen bis zum Jahr 2020 von heute drei auf 6,5 Millionen mehr als verdoppeln - unter anderem durch zusätzliche Einwanderungen.

Auch die Zahl der Palästinenser im Staatsgebiet von Israel wächst dramatisch: Sie wird sich bis zum Jahr 2020 auf zwei Millionen verdoppeln - für das Jahr 2050 gehen die Prognostiker gar von 3,7 Millionen aus. In der Stadt Jerusalem machen die Palästinenser schon 2020 mit 43 Prozent fast die Hälfte der Bewohner aus.

Das palästinensische Autonomiegebiet gleicht einem Flickenteppich


Quelle: Spiegel Jahrbuch 2003

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In Israel leben Bevölkerungsgruppen mit extrem unterschiedlicher Kinderzahl auf so engem Raum zusammen wie sonst nirgendwo auf der Welt. Während moderate und laizistische Israelinnen im Mittel 2,4 Kinder bekommen, sind es bei den ultraorthodoxen Juden statistisch gesehen 6,4 Kinder. Das entspricht der Fortpflanzungsrate der ärmsten Länder Schwarzafrikas. Palästinenser wie orthodoxe Israelis haben damit eine Fertilitätsrate, die um 70 Prozent über jener von Staaten mit vergleichbarem Entwicklungsstand liegt. Diese Entwicklung führt dazu, dass die Bevölkerung in Israel schneller wächst als in allen anderen arabischen Ländern außerhalb der arabischen Halbinsel. Und dass sie immer mehr um begrenzte Ressourcen, vor allem um Wasser für die Landwirtschaft, konkurrieren wird.

Hohes Bevölkerungswachstum im Krisengebiet

Quelle: Prognose für Juden und Araber in Israel: Central Bureau of Statistics, Israel
Prognose für palästinensische Autonomiegebiete: Palestinian Central Bureau of Statistics

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Mit den Jahren, in denen die Menschenzahl wächst, wachsen jedoch die Menschen nicht näher zusammen. Im Gegenteil: "Menschen, die in großer Armut leben und keine Zukunftsperspektive besitzen, bekommen besonders viele Kinder.", meldet das Berlin-Institut. "Gerade diese Menschen ohne Hoffnung lassen sich am leichtesten radikalisieren."

Auf der israelischen Seite sind es die Ultraorthodoxen, die durch ein extrem hohes Geburtenniveau auffallen. Das Potential religiöser und radikaler Parteien wird also künftig zunehmen. Die gemäßigten Kreise, in denen weit weniger Kinder geboren werden, fallen immer weniger ins Gewicht. Auch auf dieser Seite des Zaunes werden nur die Radikalen stärker. Berechnungen des renommierten französischen Institut national d' études démographiques (INED) für die Zusammensetzung der Knesset im Jahr 2025 gehen davon aus, dass die israelischen Araber, mit heute elf Abgeordneten, dann 23 der 120 Sitze einnehmen werden. Der Anteil der um Ausgleich bemühten Arbeiterpartei, die noch lange nach der Staatsgründung Israels über 50 Prozent der Stimmen erhielt und heute ein Drittel der Abgeordneten stellt, wird auf 25 bis 20 Prozent sinken. Die Gewinner werden die nationalistischen und ultraorthodoxen Parteien sein. Sie verzeichnen die höchsten Zuwächse der jüngsten Vergangenheit und werden bis 2025 ein Drittel der Mandatsträger stellen.

Moderate Juden verlieren an Gewicht

Quelle: Sergio Della Pergola (2000): Israel’s population and Middle East normalization: trends and challenges. In: Lezione dalle scuole estive sul processo de pace in Medio Oriente, C.I.R.P., Università degli Studi di Bari.

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"Eine friedliche Regelung für das Zusammenleben von Israelis und Palästinensern muss daher so schnell wie möglich gefunden werden.", sagt Dr. Reiner Klingholz, Direktor des "Berlin-Institutes für Weltbevölkerung und globale Entwicklung": "Die Bevölkerungsdaten zeigen, das jede Verzögerung den radikalen Kräften in die Hände spielt."

Quelle: Youssef Courbage, Israël et Palestine : combien d'hommes demain ?, Population & Sociétés, N. 362, 2000.

Für Rückfragen und Interviews steht Ilsabe v. Campenhausen unter 0172-40 83 182 zur Verfügung.

   
     
 

2. Jede vierte deutsche Frau ohne Kinder

Tagung befasst sich mit den Ursachen von Kinderlosigkeit und Geburtenrückgang

Deutschland gehört zu den kinderärmsten Gesellschaften der Welt. Frauen im gebärfähigen Alter bringen im Schnitt gerade noch 1,4 Kinder zur Welt. Die nachfolgende Generation ist damit jeweils um ein Drittel kleiner als die der Eltern, denn durchschnittlich zwei Nachkommen sind notwendig, um die Bevölkerungszahl konstant zu halten. Begnügen sich zu viele Familien mit dem umsorgten Einzelkind? Irrtum, einen Trend zum Einzelkind gibt es nicht. Frauen, die sich in Deutschland für eine Familie entscheiden, haben weiterhin durchschnittlich zwei Kinder. Jedoch: Immer mehr Frauen bleiben ganz kinderlos.

In Westeuropa gehört Deutschland damit zu den Länder mit dem höchsten Anteil Kinderloser. Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes werden in den alten Bundesländern die Frauen des Jahrganges 1965, also die heute 38jährigen, zu etwa 30 Prozent kinderlos bleiben. Dieser Anteil ist bereits doppelt so hoch wie bei den älteren Frauen des Geburtsjahrganges 1950. Auch Ostdeutschland, wo bis zum Mauerfall Kinderlosigkeit selten war, wird von diesem Trend erfasst. Von den Frauen des Jahrgangs 1960 in der DDR hatte nur etwa jede zwanzigste keine Kinder, von den 1965 geborenen Frauen wird bereits jede vierte kinderlos bleiben.

Ungewollt ist die Kinderlosigkeit nur für etwa 15 Prozent der betreffenden Frauen im Alter von 30 bis 39 in Westdeutschland. Der Verzicht auf Nachwuchs ist also in der großen Mehrzahl der Fälle eine freiwillige Entscheidung, dies ergab der Family and Fertility Survey des Bundesinstitutes für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden.

Immer mehr Frauen verzichten auf Familie

Quelle: Bundesinsititut für Bevölkerungsforschung

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Über die Gründe, die mehr als ein Viertel der jungen Frauen hierzulande dazu bringen, auf Kinder ganz zu verzichten, rätseln Sozialpolitiker und Demografen gleichermaßen. Während in den neuen Bundesländern die Kinderlosigkeit eindeutig mit niedrigem Einkommen und der hohen Arbeitslosigkeit von Frauen zusammenhängt, liegen in Westdeutschland die höchsten Anteile Kinderloser in den mittleren Einkommensgruppen. Grund dafür dürfte dort ein anspruchsvoller Stil der Lebens- und Freizeitgestaltung sein, den Kinder in erheblichem Maße einschränken würden. Unter westdeutschen Akademikerinnen, die vor dem Problem stehen, sich nach einer langen Ausbildungszeit noch beruflich zu etablieren, ist Kinderlosigkeit am weitesten verbreitet. 41 Prozent der Frauen mit Hochschulbildung bleiben ohne Kinder.

Eine Konferenz zu "Fertilität und Kinderlosigkeit in Europa" will sich nun wissenschaftlich diesem Thema nähern. Am 9. und 10. Oktober werden im westfälischen Münster neben deutschen auch italienische und russische Wissenschaftler erwartet, die sich mit Ursachen und Auswirkungen des fehlenden Nachwuchses in Europa auseinandersetzen. Der Familiensoziologe Max Wingen wird dort erneut sein Konzept einer "bevölkerungsbewussten Familienpolitik" vorstellen. Wingen fordert neben einer familiengerechten sozialen Infrastruktur den finanziellen Ausgleich kinderbedingter Mehrkosten sowie eine familienfreundliche Personalpolitik in Unternehmen.

Das Thema enthält durchaus gesellschaftspolitischen Zündstoff. Denn während auf der einen Seite die selbstbestimmte Entscheidung für oder gegen Kinder als Grundwert unserer Gesellschaft gilt, macht die Debatte um eine Reform der Sozialsysteme die Kinderlosen zur Zielscheibe der Kritik. Zuletzt äußerte der Saarländische Ministerpräsident Peter Müller, dass zukünftige Abstriche bei der Rente für Kinderlose unvermeidlich seien.

Allerdings, so meint das "Berlin-Institut für Weltbevölkerung" schaffen es familienpolitische Maßnahmen allein kaum, mehr Paare zur Familiengründung zu motivieren. Wirksam könnte dagegen eine Verkürzung der durchschnittlichen Ausbildungsdauer sein. Akademiker schließen ihr Studium hierzulande erst mit 29 Jahren ab. Nach den dann folgenden Jahren des Berufsseinstiegs entscheiden sich viele Frauen nicht mehr für eine Familie.

Nähere Informationen im Internet

Für Rückfragen und Interviews steht Steffen Kröhnert unter 0179-48 46 701 zur Verfügung.

   
       
     
  3. Wölfe statt Menschen

Wenn ländliche Regionen sich entvölkern, gewinnt die Natur

Zwei Wolfsrudel leben inzwischen dauerhaft in der Oberlausitz, nahe der Grenze zu Polen. Vierzehn Welpen kamen allein in diesem Frühjahr zur Welt. Der Umweltminister des Freistaates Sachsen, Steffen Flath, freut sich: Der einzige frei lebende Wolfsbestand Deutschlands sei "ein Symbol für eine einzigartige Naturlandschaft". Gleichzeitig, stellt das "Berlin-Institut für Weltbevölkerung und globale Entwicklung" fest, ist er ein Indikator für die
schleichende Entvölkerung ländlicher Regionen, die langfristig ganz Deutschland betrifft: "Wölfe und andere Raubtiere wie der Luchs lassen sich da nieder, wo sie nicht durch den Menschen gestört werden. Sie könnten sich künftig auch andernorts die Natur zurück erobern."

Ursprünglich war Canis lupus, wie der Vorfahr des Haushundes wissenschaftlich heißt, in ganz Europa verbreitet. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde der Wolf jedoch in weiten Teilen Mitteleuropas ausgerottet. Jäger stellten ihm nach, und die Wälder, die ihm - und seinen Beutetieren - Lebensraum boten, verschwanden. Nur in sehr abgelegenen Gegenden konnte der scheue Räuber sich behaupten.

Einzelne umherstreifende Wölfe wurden jedoch immer wieder auch in besiedelten Gebieten beobachtet. Die Oberlausitzer Population gründet sich wahrscheinlich auf "Einwanderer", die vor vier Jahren aus Polen kamen. In
der vergleichsweise unberührten Wildnis des Truppenübungsplatzes Oberlausitz fanden sie offenbar ideale Bedingungen, um sesshaft zu werden. Dies, obwohl die Bundeswehr das Gelände weiterhin nutzt.

Die Bevölkerungsentwicklung in der weiteren Umgebung tut ein übriges: Der Landkreis Niederschlesische Oberlausitz ist mit 79 Einwohnern je Quadratkilometer eher dünn besiedelt. Der gesamtdeutsche Durchschnitt liegt bei 262 Menschen je Quadratkilometer. Zwischen 1990 und 1999 hat die Einwohnerzahl um 6,9 Prozent abgenommen, vor allem, weil der Braunkohlebergbau und die Energieerzeugung nach der Wende wegbrachen.

In der nördlich des Truppenübungsplatzes gelegenen Stadt Weißwasser, wo es zu DDR-Zeiten noch eine Glasindustrie gab, sackte die Einwohnerzahl von 37.388 im Jahre 1987 binnen vierzehn Jahren auf 25.000. Die
Westwanderungsrate betrug dort nach Angaben des Leipziger Leibnitz-Institutes für Länderkunde im Jahre 2001 43 Promille, das heißt, von jeweils 1.000 Einwohnern versuchten 43 ihr Glück im alten Bundesgebiet. Das ist der höchste Landflucht-Wert der neuen Bundesländer.

Nach Ansicht des "Berlin-Instituts für Weltbevölkerung und globale Entwicklung" bieten sich für die Wölfe gute Überlebensbedingungen auch in anderen Regionen. Denn der Schwund durch Geburtenrückgang und Abwanderung beschränkt sich nicht auf die Randlage in Sachsen. Im Herzen Deutschlands, im Thüringer Wald, ist nach den Prognosen des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung zwischen 2000 und 2020 ein Rückgang um bis zu 18,6 Prozent zu erwarten - mehr noch als in der Oberlausitz (14,6 Prozent) oder im benachbarten Landkreis Löbau-Zittau (16,8 Prozent).

Drastischer Einwohnerschwund in ländlichen Regionen

Quelle: Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung

Auch im Hunsrück oder im Pfälzerwald weisen die Bevölkerungzahlen eine abnehmende Tendenz auf. Wo Industrie und Gewerbe fehlen, wo bäuerliche Betriebe stillgelegt werden, weil Landwirtschaft sich nicht mehr lohnt, gewinnt die Natur Oberhand. Damit sind gute Voraussetzungen für die Wiederansiedlung von Raubtieren geschaffen, die lange keine Chance hatten. Im Pfälzerwald leben bereits seit einiger Zeit wieder Luchse. Sie kamen aus Frankreich, wo durch Landflucht ganze Regionen praktisch verwaist sind. "Sehr wahrscheinlich, dass die Oberlausitzer Wolfspopulation dann nicht die einzige in Deutschland bleibt", schätzt Dr. Reiner Klingholz, Direktor des "Berlin-Instituts für Weltbevölkerung und globale Entwicklung".

Für Rückfragen und Interviews steht Ilsabe v. Campenhausen unter 0172-40 83 182 zur Verfügung.

   
     
 

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