Kinder und Geburten

Kinder und Geburten

Kleiner Babyboom in Ost und West

 

Der Osten wieder kinderreicher

Mitte der 1990er Jahre sanken in den ostdeutschen Ländern die Kinderzahlen je Frau flächendeckend auf historische Tiefstwerte von etwa 0,8. Während des gesellschaftlichen Umbruchs schoben die Menschen eine Familiengründung erst einmal auf. Auch in vielen westdeutschen Regionen bekamen Frauen nach und nach weniger Kinder. In den letzten Jahren zeigen sich nun im gesamten Land wieder steigende Geburtenziffern. 2019 betrug die durchschnittliche Kinderzahl je Frau deutschlandweit 1,54. Ost-West Unterschiede sind kaum mehr erkennbar. Von den 27 geburtenstärksten Kreisen und kreisfreien Städten mit einer Geburtenziffer von über 1,8 lagen 2017 insgesamt 17 in Ostdeutschland.
 

 

Quellen:
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (2020). Indikatoren und Karten zur Raum- und Stadtentwicklung. INKAR. Ausgabe 2020. Bonn. www.inkar.de
 

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