Wohnen

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Im Osten noch immer häufiger zur Miete

 

Preiswerter Wohnen im Osten

Wir haben immer mehr Platz. Fast zwölf Quadratmeter Wohnfläche hat jeder Bewohner Deutschlands in den letzten 30 Jahren im Schnitt hinzugewonnen. Besonders erweitert haben sich die  Menschen im östlichen Teil des Landes: Von 28 Quadratmetern im Jahr der Wiedervereinigung ist die Wohnfläche pro Kopf bis 2018 auf fast 44 Quadratmeter gewachsen. An den westdeutschen Wohnflächenverbrauch von 47,4 Quadratmetern kommen die Menschen im Osten aber bis heute nicht heran.

Für die Ostdeutschen brachte die Wiedervereinigung massive Verbesserungen ihrer Wohnverhältnisse. Auch wenn die Ostdeutschen heute weit mehr als die 3 Prozent des Haushaltseinkommens fürs Wohnen aufbringen müssen, die im Schnitt zu DDR-Zeiten gezahlt wurden, ist Wohnen im Osten bis heute meist noch günstiger als im Westen. Die höchsten und am schnellsten steigenden Mieten finden sich in den urbanen Zentren, denn dort wächst die Nachfrage nach Wohnraum aufgrund von Zuzug besonders rasch. Auch im Ostteil des Landes ziehen die Mieten an. Das Wohnen in Städten wie Leipzig ist aber trotzdem noch immer merklich günstiger. Allein die Bundeshauptstadt und die angrenzenden Kreise haben in den letzten Jahren ein westdeutsches Mietniveau erreicht.

 

Quellen:

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (2020). Indikatoren und Karten zur Raum- und Stadtentwicklung. INKAR. Ausgabe 2020. Bonn. www.inkar.de

 

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