Facebook
Twitter

Was das für die Kommunen bedeutet

 

Von Adrián Carrasco Heiermann, Reiner Klingholz und Manuel Slupina

Thesenpapier des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung für die Körber-Stiftung

 

Die geburtenstarken Jahrgänge der 1950er und 1960er stellen derzeit über 50 Prozent des deutschen Bundestags. Wie in der Politik, so kommt ihnen auch demografisch eine hervorgehobene Position zu. Die in den 1950er und 1960er Jahren Geborenen stellen etwa ein Drittel der heutigen Bevölkerung. Sie alle teilen die Erfahrung, gemeinsam mit einer großen Zahl Gleichaltriger aufgewachsen zu sein. Egal ob im Kindergarten, in der Schule, während der Ausbildung, in der Universität oder im Beruf – überall standen die Angehörigen der »geburtenstarken Jahrgänge« zu vielen anderen in Konkurrenz. Wirtschaftlich erlebten die Babyboomer eine lange Phase des Wachstums, zu der sie maßgeblich beitrugen. Als geburtenstarke Jahrgänge öffneten sie das Zeitfenster, in dem sich eine demografische Dividende einfahren lässt. Denn als sie in das Erwerbsalter hineingewachsen waren, stand der Gesellschaft eine überproportional große Zahl an Arbeitskräften zur Verfügung. Doch nun stehen die stark besetzten Jahrgänge vor einem neuen Lebensabschnitt: Nach und nach werden sie den Arbeitsmarkt in Richtung Ruhestand verlassen. Dies dürfte nicht nur den Alltag der dann Neu-Rentner verändern, sondern auch die gesamte Gesellschaft.

 

Ausgewählte Grafiken

Hier finden Sie das vollständige Thesenpapier als PDF.

 

 

Die Babyboomer gehen in Rente

Was das für die Kommunen bedeutet

Vom Hungerland zum Hoffnungsträger

Wird Äthiopien zum Vorbild für den afrikanischen Aufschwung?

Nahrung, Jobs und Nachhaltigkeit

Was Afrikas Landwirtschaft leisten muss