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Wie die alternde Gesellschaft dem Tod begegnen will

 

von Adrián Carrasco Heiermann, Tanja Kiziak und Catherina Hinz 

In einigen Landkreisen dürften im Jahr 2035 auf eine Geburt über vier Beerdigungen kommen – heute liegt das Verhältnis bei eins zu zwei. Die Alterung fordert somit unseren Umgang mit dem Sterben heraus. Repräsentative Umfrage und Leitfadeninterviews, die der Studie zugrunde liegen, zeigen, dass die Menschen schmerzfrei, nah am Gewohnten, selbstbestimmt, sozial eingebunden und gut versorgt sterben möchten. Dieses Idealbild haben Frauen wie Männer, Junge wie Alte, Arme wie Reiche, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Unterschiede bestehen aber je nachdem, ob Menschen erstens bereits Sterbenden beiseite gestanden und ob sie zweitens Lücken in der Gesundheits- und Palliativversorgung vor Ort wahrnehmen. Die Gesellschaft ist gefordert, die Unterstützer stärker zu unterstützen. Drei von vier Menschen sehen es zudem als Missstand an, dass das Thema Sterben häufig verdrängt wird. Es gibt also einen Bedarf nach gesellschaftlichem Dialog und neuen Gesprächsräumen. Die Studie zeigt auf, wie wir diesem Bedarf gerecht werden können.

 

Ausgewählte Grafiken

 

Hier finden Sie die vollständige Studie als PDF.  


Die Studie wurde vom Berlin-Institut in Zusammenarbeit mit der Körber-Stiftung und der Software AG – Stiftung erstellt.

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