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Die demografische Zukunft der Nation
Von Steffen Kröhnert, Nienke van Olst, Reiner Klingholz

 

Zur Studie (PDF)

 

Das Medienecho auf diese Studie finden Sie in der Presseschau

 

Deutschlands Gesellschaft wird sich in den kommenden Jahrzehnten stark verändern. Landesweit kommen zu wenig Kinder zur Welt um eine stabile Bevölkerungszahl zu garantieren. Vor allem junge und qualifizierte Menschen verlassen die struktur- und wirtschaftsschwachen Regionen. Und immer mehr Menschen aus anderen Kulturkreisen wandern ein.

Dies führt dazu, dass sich der demografische Wandel regional sehr unterschiedlich vollzieht. Während sich in den neuen Bundesländern und dort vor allem in Thüringen und Sachsen-Anhalt eine weitere Standort-Verschlechterung ankündigt, werden insbesondere die südlichen Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg dank ihrer Wirtschaftskraft weiterhin Bevölkerung hinzugewinnen.

Im Westen stehen die ehemaligen Industriereviere Ruhrgebiet und Saarland vor einem Schwund, wie er bis dato nur aus den neuen Bundesländern bekannt ist. Ebenso viele Gebiete entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze: Nordostniedersachsen, Nordhessen und die Region Oberfranken. Bis zum Jahr 2020 müssen rund 60 Prozent aller deutschen Landkreise und kreisfreien Städte damit rechnen, Einwohner zu verlieren.

 

Inhalt

  1. Abschied vom Wachstum
  2. Indikatoren, Noten und ihre Kriterien
  3. Die zehn wichtigsten Ergebnisse
  4. Gesamtbewertung
  5. Schleswig-Holstein und Hamburg: Ein Land zwischen den Meeren und die zweitgrößte Stadt Deutschlands
  6. Niedersachsen und Bremen: Starke Überalterung und ungewöhnlicher Kinderreichtum
  7. Mecklenburg-Vorpommern: Das wichtigste Kapital sind die Leere und die Landschaft
  8. Berlin und Brandenburg: Die Probleme der Hauptstadt werden zum Segen für das Umland
  9. Sachsen: In Leipzig und Dresden ziehen neue Industrien ein – in der Oberlausitz die Wölfe
  10. Thüringen: Massenabwanderung aus dem High-Tech-Land der DDR
  11. Sachsen-Anhalt: Kein Bundesland hat nach der Wende größere Verwerfungen erfahren
  12. Nordrhein-Westfalen: Das Revier steigt ab
  13. Saarland: Der schrumpfende Zwerg im Südwesten
  14. Rheinland-Pfalz: Chemieindustrie, Kasernen und Weinberge
  15. Hessen: Vom Bauernland zum Bankenzentrum
  16. Baden-Württemberg: Wo die Zukunft ein Zuhause hat
  17. Bayern: Alpenpanorama und Wirtschaftswunder
  18. Wege in die demografische Zukunftsfähigkeit
  19. Anmerkungen und Quellen
  20. Alle Kreise im Überblick
Europa als Ziel?

Die Zukunft der globalen Migration

Atlas der Globalisierung

mit Beiträgen von Alisa Kaps, Tanja Kiziak, Reiner Klingholz, Manuel Slupina und Sabine Sütterlin

Von individuellen und institutionellen Hürden

Der lange Weg zur Arbeitsmarktintegration Geflüchteter

Afrikas demografische Vorreiter

Wie sinkende Kinderzahlen Entwicklung beschleunigen