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Bildung entscheidet über die Zukunft Sahel-Afrikas

 

von Alisa Kaps, Alexandra Reinig, Ruth Müller und Reiner Klingholz

Warum wächst die Bevölkerung Afrikas so stark und weshalb machen sich so viele Menschen aus Not auf den gefährlichen Weg bis nach Europa? Ein Grund dafür ist die unzureichende Entwicklung in den meisten afrikanischen Ländern südlich der Sahara und dahinter stehen erhebliche Defizite im Bildungsbereich, besonders in den frankophonen Ländern der Sahelzone und in Nigeria: Im Schnitt kann hier heute fast die Hälfte der jungen Erwachsenen noch immer nicht lesen und schreiben. Bislang stecken die Sahelländer in einem fatalen Kreislauf aus schlechten Bildungs- und Gesundheitswerten, schwacher wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, politischer Fragilität und hohem Bevölkerungswachstum fest. Dauerhaft ließe sich diese Abwärtsspirale nur durch Bildung durchbrechen. Doch unter den momentanen Bedingungen ist es unwahrscheinlich, dass die Länder der Sahelregion einen Ausweg aus ihrer Bildungsmisere finden. Die Studie zeigt, wie es um die Bildungssysteme der sieben untersuchten Sahelländer bestellt ist und welche positiven Effekte größere Anstrengungen der Länder und der internationalen Gemeinschaft im Bildungssektor mit sich bringen dürften.

 

Ausgewählte Grafiken

 

Hier finden Sie die vollständige Studie als PDF.
 

Für Fragen und Interviews steht Ihnen zur Verfügung:

Alisa Kaps, kaps(at)berlin-institut.org, Tel.: 030-31 01 68 35
Reiner Klingholz, klingholz(at)berlin-institut.org, Tel.: 030-31 01 75 60

 

Das Berlin-Institut dankt dem Auswärtigen Amt für die Finanzierung des Projekts. Für den Inhalt der Studie trägt das Berlin-Institut die alleinige Verantwortung.

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