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Was Afrikas Landwirtschaft leisten muss

 

von Sabine Sütterlin, Alexandra Reinig und Reiner Klingholz

Afrika südlich der Sahara ist die Weltregion mit dem niedrigsten Pro-Kopf-Einkommen und dem höchsten Bevölkerungswachstum. Nur durch wirtschaftliche Entwicklung und neue Perspektiven für die Menschen kann der Kontinent der Falle entkommen, in der ihn Armut und hohe Kinderzahlen gefangen halten.
Der kleinbäuerlich geprägten Landwirtschaft kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Zurzeit vermag sie zwar die eigene Bevölkerung nicht zu ernähren. Sie hat aber die Chance, von europäischen Erfahrungen und Innovationen zu profitieren und Fehlentwicklungen zu vermeiden.

„Leapfrogging“, also das Überspringen überholter Technologiestufen, heißt in diesem Fall: mit intelligentem und effizientem Einsatz von Ressourcen höhere Erträge zu erzielen. Wenn es dann gelingt, Märkte zu erschließen, Rohprodukte vermehrt vor Ort weiterzuverarbeiten und die gewonnene Wertschöpfung zu reinvestieren, kann dies den notwendigen Strukturwandel auf dem Land einleiten, der die Landwirtschaft zum Entwicklungsmotor für viele afrikanische Länder macht.

 

Ausgewählte Grafiken

 

Hier finden Sie die vollständige Studie als PDF.

 

Das Berlin-Institut dankt der Bayer-Stiftung und dem Förderkreis für die Förderung der Studie.

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