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Warum auf Staat, Bürger und Wirtschaft eine neue Normalität zukommen könnte

 

von Reiner Klingholz und Manuel Slupina

Das Wirtschaftswachstum in allen Industrieländern hat sich in den letzten Jahrzehnten erheblich reduziert. Dies ist Folge struktureller Veränderungen in den entwickelten Gesellschaften. Erstens klingt das Bevölkerungswachstum aus; zweitens erhöhen sich Innovationskraft und Produktivität immer langsamer; drittens nimmt in vielen Gesellschaften die Ungleichheit zu und viertens wirken sich ökologische Schäden zunehmend bremsend auf die wirtschaftliche Entwicklung aus. Die klassischen Instrumente der Konjunkturpolitik scheinen bei dieser strukturell bedingten Wachstumsschwäche zu versagen. Bislang sind Staat, Wirtschaft und Gesellschaft jedoch von Wachstum abhängig. Sollte das Wachstum im Rahmen einer säkularen Stagnation ausklingen, müssten die weit entwickelten Staaten einen grundsätzlichen volkswirtschaftlichen Wandel bewältigen.

 

Ausgewählte Grafiken

 

Hier finden Sie die vollständige Studie als PDF.

 

Das Berlin-Institut dankt der Daimler und Benz Stiftung für die Zusammenarbeit und die finanzielle Förderung der Studie.

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