Neue Publikation beleuchtet verschiedene Lebensrealitäten in Deutschland 35 Jahre nach der Wiedervereinigung.
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Die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse ist das im Grundgesetz verankerte Ziel, in ganz Deutschland sozialen Zusammenhalt und gesellschaftliche Teilhabe zu fördern und zu verbessern – in der Stadt wie auch auf dem Land. Zentrale Dimensionen gleichwertiger Lebensverhältnisse umfassen dabei die Daseinsvorsorge, also den verlässlichen Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und Mobilität. Ebenso gehören die wirtschaftliche Entwicklung von Kommunen, Landkreisen und kreisfreien Städten, die Umwelt und das Klima, in dem die Menschen leben, sowie die Verteilung von Ressourcen innerhalb der Gesellschaft dazu. Die Demografie wirkt sich dabei als Querschnittsindikator auf die Entwicklungspfade und Handlungsmöglichkeiten der Kreise und Städte aus.
Um den Stand der Dinge zu ermitteln und Handlungsbedarfe aufzuzeigen, hat die Bundesregierung 2024 den ersten Gleichwertigkeitsbericht vorgestellt. Grundlage dafür war ein Gutachten, das ein Konsortium aus Verian, Prognos und dem Berlin-Institut erstellt hat.
Für das Gutachten wurde zunächst anhand einer Vielzahl von Indikatoren analysiert, wie sich die Lebensverhältnisse in den Regionen in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Das Berlin-Institut brachte hierbei die demografische Perspektive ein und untersuchte in Spotlights zu zahlreichen Indikatoren, wie Bevölkerungsentwicklung sowie -struktur und regionale Entwicklung ineinandergreifen.
Im zweiten Schritt wurden diese objektiven Daten mit den subjektiven Einschätzungen der Bevölkerung verknüpft: Eine repräsentative Umfrage erfasste, wie Menschen in unterschiedlichen Regionen ihre Lebensbedingungen wahrnehmen und bewerten.
Das Gutachten wurde beauftragt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, jetzt Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
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