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  • Discussion Paper

Smart Ageing

Technologien für die altersfreundliche Stadt

Victoria Herrmann-Feichtenbeiner, Karin Haist, Adrián Carrasco Heiermann, Catherina Hinz

Die deutsche Bevölkerung altert. Bis zum Jahr 2035 soll der Anteil der über 64-Jährigen von heute 22 auf dann 27 Prozent steigen. Spürbar wird dieser demografische Wandel vor allem auf lokaler Ebene. Wollen Kommunen älteren Bürger:innen ermöglichen, mobil und sicher unterwegs zu sein und lange selbstständig zuhause zu leben, müssen sie auch auf die Bedürfnisse und Wünsche der Älteren eingehen.

Intelligente Geräte, Assistenzsysteme, Sensoren oder Apps, aber auch künstliche Intelligenz oder die Vernetzung smarter Lösungen können ein selbstbestimmtes Leben im Alter unterstützen. Voraussetzung dafür ist, dass die Kommunen innovative und digitale Technologien und Strategien in Handlungsfeldern wie Wohnen, Gesundheit, Mobilität oder gesellschaftlicher und politischer Teilhabe nutzen, um die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern.

Die gemeinsame Broschüre des Berlin-Instituts und der Körber-Stiftung zeigt, wie kommunale Verantwortliche die Digitalisierung und neue Technologien für eine altersfreundliche Entwicklung der Städte und Gemeinden nutzen können.

Themen: Demografischer Wandel, Lebensverhältnisse in Stadt und Land
erschienen: 2021

Ausgewählte Grafiken

Smart Home auf dem Vormarsch, aber selten von Älteren genutzt
Die Nutzung von Smart Home steigt kontinuierlich. Inzwischen nutzen fast vier von zehn Personen in Deutschland Smart-Home-Produkte in ihrem Haushalt. Bei den Älteren zeigen sich deutliche Unterschiede: Während in der Altersgruppe der 50- bis 64-Jährigen besonders viele Smart-Home-Anwendungen nutzen, ist dies nur für jede achte Person über 65 der Fall.
Die jüngeren Seniorinnen und Senioren sind online, die älteren eher selten
Unter den 75- bis unter 80-Jährigen ist fast jeder Zweite online. Bei Menschen über 85 Jahren ist es nur noch jeder Vierte. Der Unterschied zu den unter 70-Jährigen ist deutlich: Hier nutzen 85 bis 99 Prozent der Deutschen das Internet. Das Beispiel der geringen Internetnutzung illustriert, dass es Älteren derzeit oft schwerfällt, digitale Technologien aktiv zu nutzen.
Handlungsfelder der altersfreundlichen Stadt
Der WHO-Leitfaden für altersfreundliche Städte hat seine acht Handlungsfelder symbolisch zu einer Blüte zusammengefügt. Die meisten Handlungsfelder widmen sich der technischen und sozialen Infrastruktur vor Ort sowie dem Bereich Arbeitsmarkt und Engagement. Aus der Kategorisierung der WHO leitet diese Analyse für die Nutzung von Technologien vier zentrale Bereiche ab: Wohnen, Gesundheit, Teilhabe und Mobilität.

Ansprechpartnerinnen

Adrián Carrasco Heiermann

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Telefon: 030 - 31 01 61 54

E-Mail schreiben:heiermann@berlin-institut.org

© Berlin-Institut

Victoria Herrmann-Feichtenbeiner

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Telefon: 030 - 31 01 95 92

E-Mail schreiben:herrmann-feichtenbeiner@berlin-institut.org

© Berlin-Institut

Catherina Hinz

Geschäftsführende Direktorin

Telefon: 030 - 22 32 48 45

E-Mail schreiben:hinz@berlin-institut.org

Catherina Hinz geschäftsführende Direktorin

© Berlin-Institut

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