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Sprungbrett Freiwilligendienst

Wie junge Menschen ihren Weg in soziale und Pflegeberufe finden

Adrián Carrasco Heiermann, Florian Breitinger, Frederick Sixtus, Catherina Hinz

Wie gelingt es, junge Menschen langfristig für Pflege- und Sozialberufe zu gewinnen? Das neue Factsheet des Berlin-Instituts „Sprungbrett Freiwilligendienst – Wie junge Menschen ihren Weg in soziale und Pflegeberufe finden“ zeigt: Freiwilligendienste können einen entscheidenden Beitrag zur Nachwuchssicherung leisten – wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Jedes Jahr engagieren sich zehntausende Menschen im In- und Ausland im Freiwilligen Sozialen Jahr oder im Bundesfreiwilligendienst – viele davon in der Alten- und Behindertenhilfe. Ein Teil von ihnen entscheidet sich nach dieser Zeit für eine Ausbildung oder ein Studium in der Pflege. Die Studie zeigt, dass dieser Übergang vor allem dann gelingt, wenn Freiwillige gute Erfahrungen machen, sich begleitet fühlen und ernst genommen werden. Einrichtungen profitieren davon: Ehemalige Freiwillige gelten als besonders motiviert, gut vorbereitet und bleiben später oft länger im Beruf.

Doch Freiwilligendienste sind kein Allheilmittel gegen Personallücken. Damit aus Engagement auch Berufung wird, müssen die strukturellen Rahmenbedingungen stimmen – etwa faire Arbeitsbedingungen, Zeit für Beziehungsarbeit und die Chance, sich persönlich und beruflich zu entwickeln. Das Factsheet wurde mit Unterstützung der Software AG Stiftung realisiert.

Zur dazugehörigen Studie geht es hier.

Themen: Demografischer Wandel, Zuwanderung und Integration
erschienen: 2025

Ansprechpersonen

Adrián Carrasco Heiermann

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Telefon: 030 - 22 32 48 45

E-Mail schreiben: carrasco.heiermann@berlin-institut.org

© Berlin-Institut

Dr. Florian Breitinger

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Telefon: 030 - 31 01 95 92

E-Mail schreiben: breitinger@berlin-institut.org

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