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Stärkung der regionalen Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien

Wertschöpfung durch Ausbau von Solar- und Windenergie in den Regionen könnte sich bis 2033 verdoppeln

Frederick Sixtus, Paul Riesenhuber, Constantin Wazinski, Catherina Hinz

Wie stark profitieren Kommunen finanziell vom Ausbau Erneuerbarer Energien und welche wirtschaftlichen Potenziale ergeben sich daraus? Die vorliegende Studie, erstellt im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und in Zusammenarbeit mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung und IW Consult, zeigt: Der Ausbau Erneuerbarer Energien ist weit mehr als Klimaschutz. Er stärkt die regionale Wirtschaft, stabilisiert kommunale Finanzen und erhöht die Resilienz von Regionen.

Analysen zu kommunalen Steuereinnahmen, lokalen Beschäftigungseinkommen und Gewinnen regionaler Unternehmen belegen, dass ein erheblicher Teil der Wertschöpfung Erneuerbarer Energien direkt in den Standortregionen verbleibt. Besonders ländliche und dünn besiedelte Räume profitieren so durch neue wirtschaftliche Perspektiven und zusätzliche Investitionen in Infrastruktur und Daseinsvorsorge. Damit kann der Ausbau Erneuerbarer Energien ein entscheidender Hebel für gleichwertige Lebensverhältnisse sein.

Wie stark Regionen profitieren, hängt jedoch davon ab, wie der Ausbau gestaltet wird. Der Bericht zeigt, wie Kommunen regionale Wertschöpfung und finanzielle Beteiligung frühzeitig mitdenken und verankern können und welche Rahmenbedingungen Bund und Länder dafür schaffen müssen.

 

Themen: Lebensverhältnisse in Stadt und Land, Demografischer Wandel, Zuwanderung und Integration
erschienen: 2026
Bis 2033 könnten bis zu zwölf Milliarden Euro vor Ort bleiben. Noch geht unter anderem knapp die Hälfte der Betreibergewinne als wichtiger Wertschöpfungsbestandteil an auswärtige Investoren, denen oft Großanlagen gehören.
Der Ausbau erneuerbare Energien hat großen wirtschaftlichen Einfluss: Die direkte Wertschöpfung durch Wind- und Solarenergie kann bis 2033 auf 21 Milliarden Euro steigen, die Zahl der Arbeitsplätze auf über 101.600. Besonders ländliche Regionen profitieren davon. Erneuerbare Energien schaffen Jobs, stärken die Wirtschaft langfristig und machen Kommunen unabhängiger.

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Ansprechpartner

Dr. Frederick Sixtus

Projektkoordinator Demografie Deutschland

Telefon: 030 - 31 10 26 98

E-Mail schreiben: sixtus@berlin-institut.org

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Paul Riesenhuber

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Telefon: 030 - 31 01 68 35

E-Mail schreiben: riesenhuber@berlin-institut.org

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