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Das Wichtigste in Kürze

 

Die Weltbevölkerung hat sich von 1950 bis heute verdreifacht. Und das Wachstum geht weiter: Statt der sieben Milliarden Menschen, die heute auf der Erde leben, werden es im Jahr 2050 über neun Milliarden sein. Dabei verläuft das weltweite Wachstum regional sehr unterschiedlich. Während in der Mehrzahl der Industrienationen die Bevölkerung nur leicht wächst oder sogar schrumpft – in Deutschland bis zum Jahr 2050 um etwa zwölf Millionen Menschen – steigt die Zahl der Menschen in den meisten Entwicklungsländern stark an.

Ein Großteil des Bevölkerungswachstums entfällt auf die Region südlich der Sahara. In vielen dieser Länder wird sich die Bevölkerung bis zum Jahr 2050 verdoppeln oder sogar verdreifachen. Dadurch werden sich die extreme Armut und die massiven Entwicklungsprobleme hier noch einmal verschärfen. Schon heute leben in der Region südlich der Sahara 74 Prozent der Menschen von weniger als zwei US-Dollar pro Tag. Die Ernährungslage ist häufig kritisch. Zudem sind die Gesundheits- und Bildungssysteme schwach, so dass sie für die wachsende Zahl an Menschen nicht die notwendigen Leistungen bereitstellen können. Der Weg auf der Armutsspirale ist somit absehbar. Diese Situation, die das Erreichen der Millennium-Entwicklungsziele gefährdet, stellt die internationale Gemeinschaft vor immense Herausforderungen.

Gerade in Subsahara-Afrika bekommen viele Frauen mehr Kinder als sie wollen. Ihnen fehlt der Zugang zu wirksamen Verhütungsmethoden sowie Informationen und zum Teil auch der Freiraum zur Familienplanung. Um die Armut in Afrika nachhaltig zu senken und Entwicklung zu ermöglichen, sind daher höhere Investitionen in den Bereich sexuelle und reproduktive Gesundheit, einschließlich Familienplanung, dringend notwendig.

Die europäische Öffentlichkeitskampagne rückt dieses Thema stärker ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Als Grundlage der Kampagne hat das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung in Zusammenarbeit mit International Institute for Applied Systems Analysis eine Studie erstellt, deren Ergebnisse im Herbst 2011 auf einer internationalen Konferenz in Berlin mit Experten aus aller Welt diskutiert wurden. Darüber hinaus wurden Workshops in ausgewählten afrikanischen Ländern durchgeführt, um die Ergebnisse der Studie auch Entscheidungsträgern in Partnerländern nahe zu bringen. Eine umfangreiche Öffentlichkeitskampagne soll darauf aufmerksam machen, dass gerade in Afrika das Bevölkerungswachstum es erheblich erschwert, die Millennium-Entwicklungsziele zu erreichen.

Vier Partnerinstitutionen haben das Projekt von 2010 bis 2012 durchgeführt: die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) als Leitungsorganisation, das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung (BI), die Österreichische Stiftung für Weltbevölkerung und Internationale Zusammenarbeit (SWI) sowie die ungarische BOCS Foundation. Außerdem haben die Partner mit dem österreichischen International Institute for Applied Systems Analysis (IIASA) und Partners in Population and Development (PPD), Uganda, zusammengearbeitet.

 

Das Projekt wurde gefördert von der Europäischen Kommission

Vorträge und Artikel zum Thema

 

 

Reiner Klingholz bei "The Great Debate on Development"
13. November 2012, Brüssel

 

Manuel Slupina bei NAJU Berlin
02. September 2012, Erfurt

 

Reiner Klingholz beim Deutschen Stiftungstag
20. Juni 2012, Erfurt

 

Tanja Kiziak beim Demographic Stakeholder Meeting
17. Mai 2012, Washington DC

 

Tanja Kiziak beim Themenabend an der evangelischen Akademie Mecklenburg-Vorpommern
19. April 2012, Rostock

 

Tanja Kiziak bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Demographie.
15. März 2012, Berlin

 

Tanja Kiziak, Reiner Klingholz und Manuel Slupina bei PRB discuss online. Das Berlin-Institut beantwortet Fragen und Kommentare zur Studie.
13. März 2012

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Der demografische Bonus: Wie Subsahara-Afrika zum Löwen werden kann.
Von Tanja Kiziak
In: AfrikaPost 2011/4, S.56-57.

 

Reiner Klingholz bei der "International Conference on Sub-Saharan
Africa: Transforming Population Dynamics into an Opportunity"
21. Oktober 2011, Berlin

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Tanja Kiziak bei Battle of Ideas: The great population debate
12. Oktober 2011, Berlin

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Reiner Klingholz auf der DGVN Fachtagung: "Afrika vor großen Herausforderungen: Bevölkerungsentwicklung und Armutstrends"
13. September 2010, Berlin

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Reiner Klingholz auf dem ITB Global Future Summit
10. März 2010, Berlin

Mehr Informationen

Beiträge im Newsletter zum Thema

 

 

Newsletter Demos 146, 14. Dezember 2012

60 Jahre Weltbevölkerungspolitik auf dem Prüfstand

Ein neues Fachbuch analysiert Entstehen, Entwicklung und Wirkung bevölkerungspolitischer Maßnahmen

Politische Führer haben sich zu allen Zeiten für die Größe und Zusammensetzung ihrer Bevölkerungen interessiert und versucht, auf diese Einfluss zu nehmen. Im 20. Jahrhundert haben politische Maßnahmen zur Steuerung der Bevölkerungsentwicklung immer wieder kontroverse Diskussionen ausgelöst.

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Newsletter Demos 142, 22. Oktober 2012

Leise Hoffnung für Niger

Die Kindersterblichkeit in Niger hat sich in den letzten 20 Jahren mehr als halbiert – das hat Folgen für die Entwicklung von Fertilität und Bevölkerungszahl

Eines der von den Vereinten Nationen verabschiedeten Millennium-Entwicklungsziele besteht darin, die weltweite Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren zwischen 1990 und 2015 um zwei Drittel zu reduzieren. Nach Angaben der Unicef lag die Rate 1990 weltweit bei etwa 87 von 1.000 lebendgeborenen Kindern – im Jahr 2011 waren es 51 und damit 41 Prozent weniger. Das Ziel ist also noch nicht erreicht. Zudem bestehen zwischen den Kontinenten weiterhin große Unterschiede.

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Newsletter Demos 139, 11. Juli 2012

In Rio nichts Neues

Zum Weltbevölkerungstag 2012 bleiben die Frauenrechte weiter eingeschränkt

Den offiziellen Statistiken der Vereinten Nationen zufolge überschritt die Weltbevölkerung am 11. Juli 1987 erstmals die Fünf-Milliarden-Marke. Kurze Zeit später rief das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) den 11. Juli als Weltbevölkerungstag aus, um damit auf die Folgen und Probleme der globalen Bevölkerungsentwicklung aufmerksam zu machen. Heute, 25 Jahre später, leben über sieben Milliarden Menschen auf der Erde. Und die Weltbevölkerung wächst weiter stark - um 78 Millionen Köpfe im Jahr. Dies verschärft Probleme wie mangelnde Ernährungssicherheit, Ressourcenarmut sowie unzureichende Bildungs- und Gesundheitsversorgung.

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Newsletter Demos 138, 20. Juni 2012

Bevölkerung + Entwicklung = Klimakatastrophe?

In Rio de Janeiro beginnt der Erdgipfel, der die drängendsten Umweltprobleme der Erde lösen soll

Rechtzeitig zu Rio+20, dem Erdgipfel der Vereinten Nationen, der dieser Tage in der brasilianischen Küstenmetropole beginnt, gibt es neue alarmierende Meldungen aus der Klimabeobachtung. Der globale Ausstoß von Kohlendioxid (CO2), des wichtigsten vom Menschen emittierten Treibhausgases, hat im vergangenen Jahr ein neues Rekordniveau erreicht: Die Schlote, Motoren und Heizungen der Welt entließen, allen Klimaschutzbemühungen zum Trotz, 31,6 Milliarden Tonnen CO2 in die Atmosphäre und damit mehr als doppelt so viel, wie die natürlichen Kreisläufe vertragen könnten.

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Newsletter Demos 136, 19. April 2012

Das Ende der demografischen Dividende

Trotz des Drachenjahres wird Chinas Bevölkerung bald schrumpfen

Am 22. Januar hat in der ostasiatischen Welt das Jahr des Drachens begonnen. Kinder, die im Zeichen des feuerspuckenden Fabelwesens das Licht der Welt erblicken, sind der Legende nach besonders mutig und weise. Ihren Familien bringen sie Glück. Bis zum 9. Februar 2013, wenn das chinesische Kalenderjahr endet, ist also eine besonders gute Zeit für Nachwuchs. Wer noch bis zum 2. Mai ein Kind zeugt, so die Berechnungen der chinesischen Ärzte, wird vor Ablauf des Mondkalenders ein Drachenbaby als Nachwuchs begrüßen können. Doch ob der Glaube an das Drachenglück tatsächlich zu einem rasanten Anstieg der Geburten führen wird, ist fraglich. Denn in früheren Drachenjahren, zuletzt 2000, brachten chinesische Frauen nicht wesentlich mehr Kinder zur Welt als es der Trend vorhersagte. Für 2012 würde das bedeuten, dass die chinesische Geburtenrate wie schon in den vorigen Jahren niedrig bleibt.

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Newsletter Demos 130, 02. Januar 2012

Lehrermangel in Afrika

Defizite im Bildungssystem gefährden die wirtschaftliche und soziale Entwicklung in Subsahara-Afrika

Eines der größten Entwicklungshemmnisse armer Länder ist die mangelnde Bildung der Bevölkerung. Gerade in Entwicklungsländern, die ein hohes Bevölkerungswachstum haben, ist der Bedarf besonders nach Grundschul- und Sekundarbildung aber sehr hoch, um der stetig wachsenden jungen Bevölkerung Ausbildungsmöglichkeiten und damit eine Zukunftsperspektive zu geben. Dies zeigt sich exemplarisch in Subsahara-Afrika.Zwar hat sich in den letzten Jahren die Bildungssituation der Bevölkerung verbessert, allerdings bestehen nach wie vor viele Defizite, wie aus einer neuen Studie der UNESCO hervorgeht. Weltweit lebt die Hälfte aller Kinder im Grundschulalter, die nicht eingeschult sind, in Staaten südlich der Sahara.

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Newsletter Demos 126, 30. September 2011

Tritt Indien in Chinas Fußstapfen?

Indiens demografische Vorzeichen für wirtschaftliche Entwicklung stehen gut

Im Schatten Chinas hat Indien eine rasante Entwicklung genommen. Die Bevölkerung hat sich seit 1950 mehr als verdreifacht. In etwa zehn Jahren dürfte Indien China als bevölkerungsreichstes Land ablösen. Ob Indien China auch wirtschaftlich einholt, bleibt dagegen fraglich. Immerhin hat sich das indische Bevölkerungswachstum seit Mitte der 1970er Jahre stetig verlangsamt, und davon könnte das Land ökonomisch profitieren. Aber nur dann, wenn die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden, wird Indien auf mehr wirtschaftliches Wachstum hoffen können. Dasselbe gilt für Pakistan, wo zwar wesentlich weniger Menschen leben, das aber gegenwärtig prozentual eine deutlich größere Bevölkerungszunahme verzeichnet als Indien und erst recht als China.

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Newsletter Demos 125, 15. September 2011

Afrika vor demografischen Herausforderungen

Eine neue Studie des Berlin-Instituts untersucht, wie sich das Bevölkerungswachstum auf die Entwicklung Afrikas auswirkt und wo die demografischen Chancen liegen

Die Weltbevölkerung hat eine Zahl von etwa sieben Milliarden erreicht, und sie wächst nach wie vor stark - um 79 Millionen Menschen im Jahr. Dieser Zuwachs findet fast ausschließlich in den weniger entwickelten Ländern statt.

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Bildung als Entwicklungsmotor

Der Bildungsstand der Frauen beeinflusst die Fertilitätsrate eines Landes stark - für die wirtschaftliche Entwicklung ist jedoch der Bildungsstand der gesamten Bevölkerung entscheidend

Bildung steht im Zentrum aller Entwicklungsfragen, weil sie den größten Einfluss auf die verschiedensten Lebens- und Gesellschaftsbereiche hat. Dies belegt nicht nur die Geschichte jener Länder, die sich in der Vergangenheit dynamisch entwickeln konnten, sondern auch die Tatsache, dass ein Bildungsrückstand die Entwicklungsfähigkeit eines Landes weitaus stärker begrenzt als ein Einkommensrückstand.

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Newsletter Demos 124, 25. August 2011

Die Weltbevölkerung erreicht die Sieben-Milliarden-Grenze

Der neue Datenreport des Population Reference Bureau (PRB) informiert darüber, wie sich die Bevölkerung verändert - weltweit und in einzelnen Ländern

Der Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe liegt auf dem weltweiten Bevölkerungswachstum in den letzten Jahrzehnten. Denn in diesem Jahr dürfte dem Datenreport zufolge die Zahl der Erdbewohner die Sieben-Milliarden-Grenze erreichen. Die Welt befindet sich in der Phase des schnellsten Bevölkerungswachstums in der Geschichte: Sowohl die sechste als auch die siebte Milliarde wurden innerhalb von zwölf Jahren erreicht - und so lange wird es wohl auch dauern, bis acht Milliarden Menschen auf dem Globus leben. Der Schritt von der Vier- zur Fünf-Milliarden-Grenze, die 1987 erreicht wurde, erforderte noch 13 Jahre, von der dritten zur vierten Milliarde hatte es 14 Jahre gedauert, und der von der zweiten zur dritten Milliarde sogar 30 Jahre - das war 1960.

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Newsletter Demos 123, 15. August 2011

Ungleiche Chancen

Grafiken und Karten liefern anschauliche Beispiele dafür, wie sich die Lebensverhältnisse von Kindern weltweit unterscheiden

Auf der ganzen Welt leben heute den Vereinten Nationen zufolge knapp sieben Milliarden Menschen - über 1,8 Milliarden davon sind unter 15 Jahre alt, also Kinder. Seit dem Jahr 2000 stagniert die Zahl der Kinder weltweit, die regionalen Entwicklungen verlaufen jedoch gegensätzlich. Während in Asien und Europa immer weniger Kinder leben, werden es in Afrika immer mehr. Die Zahl der Kinder stieg dort in den letzten zehn Jahren um 69 Millionen. Die überwältigende Mehrheit der Kinder lebt aber weiterhin in Asien: fast 1,1 Milliarden an der Zah.

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Newsletter Demos 122, 27. Juli 2011

"Bildung hat gesellschaftlich immer mehr an Wert verloren - und war am Ende nichts mehr wert"

Interview mit Amine Sami Ben Sassi, tunesischer Gynäkologe und Internetaktivist

Amine Sami Ben Sassi (geb. 1967 in Paris) ist in Tunis (Tunesien) aufgewachsen und lebt dort. Er arbeitet als Gynäkologe und engagiert sich unter anderem in einer Nichtregierungsorganisation (non-governmental organisation, NGO) für die Bekämpfung von Aids. Seit Beginn der Revolution betätigt er sich außerdem als Internetaktivist und Blogger. Im Februar 2011 gründete er die NGO "Tunisian Citizenship Association ACT Think and Decide", der er als Präsident vorsteht. Diese setzt sich für die kulturelle und ökonomische Entwicklung Tunesiens ein, um so den Demokratisierungsprozess voranzubringen. Darüber hinaus ist Ben Sassi seit März 2011 unabhängiges Mitglied in der "Hohen Instanz für die Errungenschaften der Revolution, politische Reformen und demokratischen Übergang" ("Haute Instance pour la réalisation des objectifs de la Révolution, de la réforme politique et de la transition démocratique").

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Kinderkriegen: die häufigste Todesursache bei Frauen in Subsahara-Afrika

Gutscheine für medizinische Leistungen und Verhütung könnten in Entwicklungsländern das Leben vieler Frauen und Kleinkinder retten

Während in entwickelten Ländern die Geburt eines Kindes zumeist ein fröhliches und hoffnungsvolles Ereignis darstellt, ist sie für Frauen in vielen ärmeren Ländern darüber hinaus ein lebensgefährlicher Vorgang. Folgende Zahlen zeigen es: Jedes Jahr sterben weltweit über 500.000 Frauen in Folge einer Schwangerschaft oder Geburt. 99 Prozent der Sterbefälle werdender Mütter betreffen Frauen in Entwicklungsländern - und dort vor allem jene, die in einem afrikanischen Land südlich der Sahara leben. In dieser ärmsten Region der Welt finden mehr als die Hälfte aller Sterbefälle statt. Das lebenslange Risiko einer Frau, im Zuge einer Schwangerschaft oder Geburt zu sterben, liegt dort bei eins zu 22 - in den entwickelten Ländern nur bei eins zu 6.000. Wenn Frauen also wie etwa in Niger im Mittel sieben Kinder bekommen, bedeutet dies für jede dritte Frau den Tod. Damit ist Kinderkriegen in Subsahara-Afrika heute die häufigste Todesursache unter Frauen zwischen 15 und 49 Jahren.

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Newsletter Demos 120, 29. Juni 2011

Umbruch in der arabischen Welt

Trotz guter Ausbildung sind junge Ägypter häufig arbeitslos

Den Anfang nahmen die Unruhen in der arabischen Welt in Tunesien, ausgelöst durch die Selbstverbrennung eines jungen Obsthändlers. In seinem eigentlichen Beruf als studierter Informatiker fand der 26-jährige Mohammed Bouazizi keinen Job, er schlug sich mit einem Verkaufsstand durch. Als die Polizei wieder einmal seine Ware beschlagnahmte, weil er keine Genehmigung als Obstverkäufer besaß, verzweifelte er. Viele junge Araber, die trotz oder gerade wegen ihrer guten Bildung besonders häufig arbeitslos sind, konnten offenbar seine Frustration und Wut nachempfinden. Deshalb gilt diese Begebenheit als der Funke, an dem sich die Konflikte in der Region entzündeten.

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Newsletter Demos 113, 08. März 2011

Gleichstellung von Frauen und Männern weltweit

Eine Datensammlung verdeutlicht, dass das Ziel noch längst nicht erreicht ist

Rechtzeitig zum 100. Jahrestag des Internationalen Frauentags am 8. März 2011 hat das Population Reference Bureau das World's Women and Girls 2011 Data Sheet veröffentlicht. Darin sind aus allen Ländern der Welt Daten und Fakten zu Demografie, reproduktiver Gesundheit, Ausbildung sowie Arbeit und öffentlichem Leben zusammengefasst. Das Data Sheet gibt so Auskunft über den Stand der Gleichstellung von Männern und Frauen - beziehungsweise über das Machtgefälle zwischen ihnen. Ziel der Zusammenstellung ist es, durch Verbreitung der Fakten die Barrieren zu beseitigen, die einer Gleichstellung der Geschlechter im Wege stehen.

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Newsletter Demos 110, 26. Januar 2011

Heirat statt Schulbildung

In Nepal werden Mädchen aus armen Familien früh verheiratet - auch deshalb ist die Müttersterblichkeit hoch

In Deutschland folgen üblicherweise auf Schulbesuch und Ausbildung erst Erwerbstätigkeit und dann Familiengründung. In vielen anderen Ländern der Welt werden heranwachsende Mädchen von ihren Familien entweder auf eine weiterführende Schule geschickt, für bezahlte und unbezahlte Arbeit eingesetzt - oder verheiratet. Dabei fällt die Entscheidung vor allem dann zu Ungunsten des Schulbesuchs aus, wenn die Mädchen aus armen Familien stammen.

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Newsletter Demos 109, 08. Dezember 2010

Bevölkerungswachstum als Triebfeder des Klimawandels

Alterung, Verstädterung und der Zugang zu Familienplanung wirken sich auf die Höhe der künftigen CO2-Emissionen aus

In der mexikanischen Küstenstadt Cancún findet vom 29. November bis zum 10. Dezember dieses Jahres der Uno-Klimagipfel statt. Die Politik sucht nach Wegen, um dem Klimawandel zu begegnen. Dabei konzentriert sie sich vor allem auf Maßnahmen, die dazu beitragen, den Energieverbrauch zu senken. Entsprechend fördert sie neue Technologien und fordert Bürger und Unternehmen zu energieeffizientem Handeln auf.

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Newsletter Demos 104, 22. September 2010

Bevölkerungswachstum behindert das Erreichen der Millenniums-Entwicklungsziele

Weniger Kinder lassen sich leichter und besser versorgen - vor allem, wenn wie im Afrika südlich der Sahara Trinkwasser, Nahrung und Bildung zu den knappen Ressourcen gehören

Dieser Tage findet in New York ein Gipfeltreffen der Vereinten Nationen zum Stand der Millenniums-Entwicklungsziele statt. Im Jahr 2000 hatten sich die Mitglieder der Vereinten Nationen darauf verständigt, entwicklungspolitische Erfolge zu messen und für acht verschiedene Bereiche Ziele festzulegen: die "Millennium Development Goals", kurz MDGs. Zahlreiche Staats- und Regierungschefs beraten sich nun drei Tage lang mit Experten, um die Entwicklung zu überprüfen und einen Weg festzulegen, um diese Ziele zu erreichen. Denn die Zeit wird knapp - und die Versorgungslage in den Entwicklungsländern ist immer noch unbefriedigend, auch wenn durchaus Fortschritte zu melden sind.

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Newsletter Demos 104, 22. September 2010

Investitionen in Familienplanung zahlen sich mehrfach aus

Je weniger Frauen ungewollt schwanger werden, desto besser - auch für die Entwicklung eines Landes

Amerikanische Forscher sind der Frage nachgegangen, wie sehr das Bevölkerungswachstum zurückginge, wenn es keine ungewollten Schwangerschaften mehr gäbe. Sie haben dazu 99 Entwicklungsländer und die USA untersucht. Heute leben rund vier Milliarden Menschen in diesen Ländern. Wäre die Nachfrage nach Verhütungsmitteln gedeckt, so das Fazit der Studie der Entwicklungshilfeorganisation Futures Group, wüchse die Bevölkerung der betrachteten Staaten bis 2050 auf 6,3 Milliarden Menschen. Die mittlere Variante der Vereinten Nationen (UN) dagegen geht von einer Zunahme auf 6,7 Milliarden Menschen aus.

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Newsletter Demos 98, 09. Juni 2010

Starke demografische Verwerfungen im Land der Fußball-WM

Sinkende Kinderzahlen tragen zur wirtschaftlichen Entwicklung Südafrikas bei - aber Aids hält die Lebenserwartung niedrig

Von allen Staaten Subsahara-Afrikas - abgesehen von den Inselstaaten Mauritius und den Seychellen - hat Südafrika gegenwärtig die niedrigste Fertilitätsrate. Im Jahr 2009 lag sie bei 2,38 Kindern je Frau. Gleichzeitig erzielt die südafrikanische Wirtschaft seit Jahren mit die höchsten Wachstumsraten des Kontinents - im Zeitraum von 2000 bis 2008 von durchschnittlich 4,8 Prozent pro Jahr. Grundlage für den ökonomischen Erfolg sind der Rohstoffreichtum und der gut ausgebaute industrielle Sektor des Landes, der Südafrika zum wichtigsten Industriestaat des Kontinents macht. Auch die jüngste Wirtschaftskrise hat Südafrikas Ökonomie relativ gut überstanden: Trotz des massiven Einbruchs der Rohstoffpreise ging das Wachstum im Jahr 2009 lediglich um zwei Prozent zurück.

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Newsletter Demos 96, 17. Mai 2010

Kaum Kinder in Südkorea

Mit durchschnittlich 1,22 Kindern pro Frau liegt der Staat weltweit am unteren Ende der Rangliste - ist die Bevölkerungspolitik über ihr Ziel hinausgeschossen?

In den 1960er und 1970er Jahren sorgte sich die Weltöffentlichkeit um eine "Bevölkerungsexplosion". Viele Entwicklungsländer versuchten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, das Bevölkerungswachstum mit politischen Strategien zu verlangsamen. Sie reagierten damit auf die hohen Wachstumsraten, die mehr als das Dreifache dessen betrugen, was die Industrieländer je erlebt hatten. Hinzu kam, dass sich in einem Großteil der Entwicklungsländer seit 1950 die Sterberate verringerte - eine Entwicklung, wie sie vorangehend schon in Europa und Nordamerika stattgefunden hatte. Die Strategien der Entwicklungsländer erzielten stark unterschiedliche Ergebnisse, von großem bis zu gar keinem Erfolg.

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Newsletter Demos 95, 28. April 2010

Immer mehr Menschen leben in Städten - Arm und Reich nebeneinander

Ein großes Wohlstandsgefälle führt zu gespaltenen Wohnformen

Seit 2008 lebt den Vereinten Nationen zufolge die Mehrheit der Weltbevölkerung in Städten. Gegenwärtig sind es etwa 3,5 Milliarden Menschen. Dabei unterscheiden sich die verschiedenen Weltregionen stark: Nordamerika, Lateinamerika und die Karibik, Europa und Ozeanien weisen einen hohen Grad von Verstädterung auf, der bis 2050 sogar noch zunehmen wird. Im März 2010 reichte er von 70 Prozent in Ozeanien, wozu Australien, Neuseeland und verschiedene Südseestaaten zählen, bis zu 82 Prozent in Nordamerika. In Afrika dagegen lag der Grad der Verstädterung bei 40 Prozent, in Asien bei 42 Prozent. Die Vereinten Nationen erwarten bis 2050 ein Wachstum auf 62 beziehungsweise 65 Prozent.

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Medienbeiträge zum Thema

 



18. September 2012

Deutsche Welle
Afrikas Wirtschaft im Aufschwung

 

07. September 2012

ONE
„Fünf Löwen auf dem Sprung“

planung & analyse
Von den Hoffnungsträgern Afrikas

 

06. September 2012

OnVista / FinanzNachrichten.de
Fünf Löwen auf dem Sprung? Wirtschaftliche und demografische Potenziale der aufstrebenden Länder Afrikas

 

23. Juli 2012

Christian Putsch
Zu viele Geschenke Gottes

 

18. Juli 2012

ONE
Kinder ein Zeichen von Reichtum oder Armut?

 

18. Juli 2012

Welt Online
Warum in Afrika die Bevölkerungszahlen explodieren

 

11. Juli 2012

Inforadio rbb
Weniger Kinder, weniger Kinderwunsch

Welt Online
Auf der Erde drängen sich bald elf Milliarden

Deutsche Welle
Weltbevölkerungstag: Bildung statt Babys

Südwestrundfunk  - SWR-Info
Interview mit Tanja Kiziak zum Weltbevölkerungstag

Südwestrundfunk  - DASDING
Interview mit Tanja Kiziak zum Weltbevölkerungstag

tagesschau.de
Interview mit Steffen Kröhnert: "Wir werden völlig neu denken müssen"

Frankfurter Allgemeine Zeitung
Ein Mal Deutschland pro Jahr

 

08. Juli 2012

dapd/Welt Online/Die RheinPfalz.de
"Bildung ist das beste Verhütungsmittel"

 

Juni 2012

Standort- Zeitschrift für angewandte Geographie
Reiner Klingholz und Klaus Töpfer zum Trilemma des Wachstums

Burkina Info
"Lehrermangel in Afrika"

 

21. Juni 2012

Der Nordberliner
Blick durch ein „demografisches Fenster“

Servus TV
Talk im Hangar

 

01. Juni 2012

Stadt-Gottes Online
Menschheit vor dem Kollaps?

 

01. Mai 2012

Moderne Informationstechnologie
Das Trilemma des Wachstums

 

12. April 2012

Märkische Allgemeine Online
Was gut ist für die Frauen, ist gut für den Planeten

 

09. April 2012

Independence - Das Magazin für Energiefreiheit
Klaus Töpfer über das Trilemma des Wachstums

 

05. April 2012

P. T. Magazin für Wirtschaft und Gesellschaft
Das Trilemma des Wachstums

 

29. März 2012

Deutschlandfunk
Interview mit Reiner Klingholz

 

12. Januar 2012

National Geographic Interview mit Reiner Klingholz
Wir sind die Vorreiter

 

01. November 2011

Hamburger Abendblatt:
Eine für sieben Milliarden - Deutschland schrumpft hingegen

Detektor FM Interview mit Tanja Kiziak
7 Milliarden Menschen auf der Erde: ein Grund zur Freude?

 

31. Oktober 2011

ARD Tagesschau Interview mit Tanja Kiziak
Thema: 7 Milliarden Menschen

ZDF heute-journal Interview mit Tanja Kiziak
Thema: 7 Milliarden Menschen

Deutschlandradio Kultur Interview mit Reiner Klingholz
Eigentlich verträgt die Erde nur halb so viele Menschen

RBB Inforadio Interview mit Tanja Kiziak
Auf dem Weg zur siebten Milliarde

Bayerischer Rundfunk Interview mit Tanja Kiziak
Wie viele Menschen verträgt die Erde?

GEO Online
Löwen vor dem Sprung?

Spiegel Online
Das große Schrumpfen

Evangelisch.de
Die Geburt des Siebenmilliardsten

Handesblatt/Tagesspiegel/Stuttgarter Zeitung/Rheinische Post/General-Anzeiger Bonn/Kölnische Rundschau/Die Rhein-Pfalz/Luxemburger Wort/Südostschweiz/epd
Willkommen, Danica, wie geben wir Dir eine Zukunft?

 

30. Oktober 2011

Global Times Interview mit Reiner Klingholz
No celebrations for 7 billionth global citizen

 

28. Oktober 2011

Südkurier Online
Jeder muss vor seiner eigenen Tür kehren

 

26. Oktober 2011

Potsdamer Neueste Nachrichten
Ballungsraum Erde

 

20. Oktober 2011

Märkische Allgemeinen Zeitung Interview mit Reiner Klingholz
Es wird enger auf der Welt/Aufklärung allein reicht nicht aus

 

11. Oktober 2011

SWR2 Impuls Interview mit Tanja Kiziak
Afrikas demografische Herausforderungen

 

20. September 2011

Der Standard
Wo Afrikas demografische Chancen liegen

 

17. September 2011

unikosmos.de
Bildung beeinflusst Geburtenrate

 

16. September 2011

Entwicklungspolitik Online
Neue Studie zu Afrikas Entwicklungschancen

Science ORF.at
Bevölkerungswachstum in Afrika verschärft Armut

Nordkurier
Bildung bremst Bevölkerungswachstum

Die Tageszeitung Online
Im Oktober gibt es 7 Milliarden Menschen

DW World Interview mit Tanja Kiziak
Afrikas demografische Herausforderungen

 

15. September 2011

Focus Online/Mitteldeutsche Zeitung
Gegen Überbevölkerung hilft vor allem Bildung

 

31. August 2011

Lübecker Nachrichten/Ostsee-Zeitung
Hilfe, jetzt sind wir schon 7.000.000.000

 

30. August 2011

Märkische Oderzeitung Interview mit Tanja Kiziak
Städte bieten große Chancen

 

29. August 2011

Main-Post Online
Eins, zwei, drei... Sieben Milliarden

 

02. August 2011

DRS 4 Interview mit Reiner Klingholz
Vor allem in Afrika wächst die Bevölkerung, nur in Europa ist sie rückläufig

 

11. Juli 2011

WDR5 Redezeit Interview mit Reiner Klingholz
Bald 9 Milliarden Menschen - hält der Planet Erde das aus?

MDR Figaro Interview mit Reiner Klingholz
Wie viele Menschen verträgt die Erde?

 

27. Mai 2011

kooperation-international.de/kisswin.de
Berlin-Institut forscht zu Afrikas demografischen Herausforderungen

 

25. Mai 2011

juraforum.de/innovations-report.de
Berlin-Institut forscht zu Afrikas demografischen Herausforderungen

 

10. Mai 2011

Spektrum Online
Die Macht der Planung

 

26. März 2011

RBB Inforadio Interview mit Reiner Klingholz
Zur Bevölkerungsentwicklung in Japan, Südkorea und den arabischen Staaten

 

17. Februar 2011

Stuttgarter Zeitung Interview mit Reiner Klingholz
Diese Staaten brauchen 100 Millionen Jobs

 

16. Februar 2011

3sat extra
Flucht nach Europa - Welche Chancen bleiben Nordafrika?

 

09. Februar 2011

Deutschlandfunk Interview mit Reiner Klingholz
Zur Bevölkerungsdynamik in Ägypten

 

07. Februar 2011

ZDF Mittagsmagazin Interview mit Reiner Klingholz
Zur Bevölkerungsentwicklung in Ägypten

 

06. Februar 2011

Frankfurter Allgemeine Zeitung
Warum sind die Ägypter nur so arm?

 

18. November 2010

Deutschlandradio Interview mit Reiner Klingholz
Zum Thema Bevölkerungsdynamik

 

28. September 2010

WDR5:
2050 - Die Afrikaner kommen - Europas demografische Zukunft

 

03. Juni 2010

energlobe
Viele Menschen bedeuten: Viel CO2

 

20. April 2010

Hamburger Abendblatt
In Asien werden die Mädchen knapp

Weitere Beiträge zum Thema

 

 

Beitrag beim Informationsdienst Wissenschaft zum Internationalen Kindertag 2011: Wie viele Kinder leben auf der Welt - und wo?

Diese Frage stellen Anrufer immer wieder. Am internationalen Kindertag gibt das Berlin-Institut eine kurze Antwort.

Auf der ganzen Welt leben heute weltweit etwas über 1,8 Milliarden Kinder.
Damit stellen unter 15-Jährige 27 Prozent der Weltbevölkerung. Die meisten
Kinder wohnen in Asien und Afrika. In einigen Ländern Afrikas – etwa Uganda, Niger und Mali – sind fast die Hälfte der Einwohner Kinder, in ganz Afrika liegt ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung bei 41 Prozent.

In bestimmten Regionen haben Kinder größere Schwierigkeiten als anderswo zu
meistern. Krankheiten, mangelnde Bildungsmöglichkeiten und Unterernährung
hemmen insbesondere in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara ihre
Entwicklung. Vier von zehn afrikanischen Kindern unter fünf Jahren können
aufgrund mangelhafter Ernährung ihr körperliches oder geistiges Potenzial
nicht verwirklichen. In Asien gilt das für jedes dritte Kind unter fünf.

Ein afrikanisches Kind erlebt mit einer fast zehnmal höheren
Wahrscheinlichkeit als ein europäisches Kind seinen fünften Geburtstag
nicht. Lungenentzündungen und Durchfallerkrankungen verursachen über ein
Drittel aller Todesfälle von unter Fünfjährigen in Afrika. Schätzungen
zufolge sterben weltweit jährlich rund 850.000 Kinder unter fünf Jahren an
Malaria – 90 Prozent von ihnen in Afrika. Und über 90 Prozent der 2,5
Millionen Kinder unter 15 Jahren auf der Erde, die mit dem HI-Virus
infiziert sind, leben in einer einzigen Weltregion: in Afrika südlich der
Sahara.

 

Diskussionsbeiträge bei PRB discuss online zum Thema

Alle Beiträge wurden im Rahmen der europäischen Öffentlichkeitskampagne "Africa's Demographic Challenges" erstellt. Die Kampagne wird von der Europäischen Union finanziell gefördert. Für den Inhalt dieser Veröffentlichung sind allein die Projektpartner verantwortlich; der Inhalt kann in keiner Weise als Standpunkt der Europäischen Union angesehen werden.

Pressekonferenz am 05. April in Berlin

Neue Studie: "Die demografische Lage der Nation. Wie zukunftsfähig Deutschlands Regionen sind"

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Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine studentische Hilfskraft für die IT-Infrastruktur.

Die Babyboomer gehen in Rente

Was das für die Kommunen bedeutet