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Die Solidarität zwischen den Generationen sorgt für eine Umverteilung zwischen den drei sozialstaatlichen Generationen: Der gesellschaftliche Wohlstand, den die mittlere Generation der Erwerbstätigen erwirtschaftet, wird auch auf die noch nicht erwerbsfähigen Kinder und auf die Menschen im Ruhestand verteilt. Die Alterung und das Schrumpfen der Gesellschaft stellen diesen Generationenvertrag jedoch vor eine Herausforderung.

Ob es dadurch zu Konflikten zwischen oder innerhalb von Generationen kommt, wird maßgeblich davon abhängen, als wie gerecht die Verteilung der Lasten empfunden wird. Je mehr Menschen sich an der Finanzierung beteiligen, je leistungsfähiger sie sind und je stärker auch die Kindererziehung als unverzichtbarer Beitrag zum Fortbestand des Generationenvertrags gewürdigt wird, desto geringer dürfte das Konfliktpotenzial sein und desto eher werden kommende Erwerbsgenerationen in der Lage und auch bereit sein, die finanziellen Lasten zu tragen.

In diesem Themenspecial erklären wir Schritt für Schritt, wie die Verteilung des Wohlstands zwischen den Generationen heute in unserer Gesellschaft organisiert ist, welche Lasten des demografischen Wandels es innerhalb der und zwischen den Generationen zu verteilen gilt und welche Maßnahmen für mehr Gerechtigkeit sorgen könnten.

 

Das Themenspecial ist eine Kurzfassung unseres Diskussionspapiers "Die Zukunft des Generationenvertrags":
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