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Klaus F. Zimmermann ist seit 1998 Professor für Wirtschaftliche Staatswissenschaften an der Universität Bonn und Mitglied der Bonn Graduate School of Economics, die auch Teil der Exzellenzinitiative wurde. Er ist derzeit "on leave" am Center for European Studies, Harvard University (März – August 2016) und im Department of Economics, Princeton University (akademisches Jahr 2016/2017 ab September). Zimmermann ist außerdem Honorarprofessor der Freien Universität Berlin und der Renmin University of China in Beijing. Er ist Mitglied der Leopoldina (Nationale Akademie der Wissenschaften) sowie der Academia Europaea, der europäischen Akademie der Wissenschaften, und Vorsitzender ihrer Sektion für Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre und Management.

Er gründete früh die European Society of Population Economics, deren Sekretär (1986-1992) und Präsident (1994) er lange Jahre war, sowie das Journal of Population Economics, dessen Herausgeber er seit 30 Jahren ist, und das er zur führenden Fachzeitschrift dieser Disziplin machte. Er saß bzw. sitzt im Beirat von zahlreichen internationalen Fachzeitschriften und war lange Jahre Managing Editor von Economic Policy. Als Programmdirektor des Centre for Economic Policy Research (CEPR) für Human Resources und Labour Economics in London gehörte er ein Jahrzehnt (1991-2001) zum internen Führungszirkel des einflussreichen europäischen ökonomischen Forschungsnetzwerkes.

Im Jahre 1998 gründete er in Kooperation mit der Poststiftung und der Universität Bonn das Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn: Er baute es als Direktor (1998-2016) zum größten Forschungsnetzwerk der Ökonomie aus, das in der Arbeitsökonomie weltweit führend wurde. Gleichzeitig mit dem IZA leitete er von 2000-2011 als Präsident das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), das er im Urteil externer Bewertungsgremien vollständig umgebaut und wissenschaftlich neu ausgerichtet und zu Exzellenz geführt hat.

Neben seiner Beratungstätigkeit für zahlreiche Regierungen und Abteilungen der EU-Kommission und der Weltbank ist er auch Mitglied des strategischen Beirats von LIEPP (Laboratoire interdiscipline d’évaluation des politiques publiques), Sciences Po Paris, des Scientific Advisory Board des Migration Policy Centre (MPC) des Robert Schuman Centre for Advanced Studies des European University Institute (EUI) in Florenz, Fellow des CEPR und Fellow der European Economic Association. 2014-2016 war er auch Gründungsherausgeber des IZA World of Labor, einer Website, die das konzentrierte Fachwissen zu den wichtigsten Themen der Arbeitsökonomie in verständlicher Form zur Verfügung stellt.

Im Jahre 1998 wurde er als erster Ökonom mit dem Distinguished John G. Diefenbaker Award des Canada Council for the Arts ausgezeichnet. 2013 erhielt er als Erster den Forschungspreis der Europäischen Investionsbank (EIB) für sein wissenschaftliches Lebenswerk inklusive Forschung, Publikation und Verbreitung bei Öffentlichkeit und Politik, insbesondere für seine Studien zur europäischen Integration.

Gastprofessuren führten ihn u.a. an die University of Pennsylvania, Philadelphia (USA) (1987), die Universität Kyoto (1995), die Université Catholique de Louvain (Belgien) (1996) und das Dartmouth College, Hanover (USA) (1997). Seine Forschungsinteressen waren zuletzt Migration, Arbeitsökonomie und Bevölkerungsökonomie.

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mit Beiträgen von Alisa Kaps, Tanja Kiziak, Reiner Klingholz, Manuel Slupina und Sabine Sütterlin

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