Körber-Broschüre

Gut leben im Alter. Der demografische Wandel in ländlichen Kommunen. 

Wo Bevölkerungsrückgang und Alterung zusammentreffen, geraten Daseinsvorsorge, Wohnraum und soziale Infrastruktur unter Druck. Im Auftrag und in Kooperation mit der Körber-Stiftung untersucht das Berlin-Institut, vor welchen Herausforderungen ländliche Kommunen in Deutschland stehen und was Verantwortliche vor Ort trotz knapper Kassen tun können.  

Worum geht es?  

Die Herausforderungen des demografischen Wandels sind so vielfältig wie die ländlichen Räume in Deutschland. Deutschland altert, aber nicht überall gleich, und nicht jede Kommune hat die gleichen Mittel und Möglichkeiten, darauf zu reagieren. Ländliche Räume unterscheiden sich deutlich: In ihrer Bevölkerungsdynamik, ihrer Wirtschaftskraft und damit ihren finanziellen Spielräumen, mit denen Verantwortliche vor Ort das Leben gestalten können. Wo Schrumpfung und Alterung zusammentreffen und die finanziellen Möglichkeiten gering sind, geraten Daseinsvorsorge, Wohnraum und soziale Infrastruktur gleichzeitig unter Druck, mit direkten Folgen für Selbstständigkeit und Teilhabe älterer Menschen vor Ort.  

Mit unserer Analyse wollen wir folgende Fragen beantworten: Wie schreitet die Alterung in den unterschiedlichen Regionen fort? Wie sind sie wirtschaftlich aufgestellt? Worauf müssen sich die Kommunen in den nächsten zehn bis 20 Jahren einstellen? Karten und Grafiken machen regionale Unterschiede sichtbar und sollen als Orientierung für Verantwortliche vor Ort dienen.  Anhand von Praxisbeispielen wollen wir aufzeigen, was trotz schwieriger Bedingungen möglich ist. 

Wie gehen wir vor? 

Anhand von bestehenden Klassifikationen und Daten wird die Vielfalt der ländlichen Räume in Kartengrafiken sichtbar gemacht und beschrieben. Im Rahmen einer Klassifikation werden die demografischen Entwicklungen kurz nachgezeichnet und Prognosen für die kommenden Jahre erläutert. Entlang von fünf Dimensionen der kommunalen Daseinsvorsorge werden spezielle Entwicklungen in den Bereichen Mobilität, Gesundheitsvorsorge und Pflege, Infrastruktur und Daseinsvorsorge, soziale Teilhabe sowie Wohnen und Gebäudemanagement beschrieben und aufgezeigt, worauf Kommunen sich einstellen müssen und welche Handlungsansätze es gibt. 

 

Ansprechpartner:innen

Paul Riesenhuber

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Telefon: 030 - 31 01 68 35

E-Mail: riesenhuber@berlin-institut.org

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