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Höchster Anteil von Menschen über 79 und niedrigste Impfquote in Sachsen

Seit Ende letzten Jahres werden die ersten Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Da der Impfstoff knapp ist, entscheidet die Bundesregierung über die Reihenfolge bei der Vergabe. Ziel ist es, denjenigen Schutz zu bieten, die es besonders benötigen. Dazu gehören alle Menschen über 80 Jahren in Gruppe 1, über 70-Jährige in Gruppe 2 und über 60-Jährige in Gruppe 3. Doch wo leben anteilig die meisten Menschen dieser Altersgruppen und wo wurden anteilig bisher die meisten Menschen geimpft?

Anteil der bisher geimpften in der Gesamtbevölkerung Bild in Lightbox öffnen

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Bis zum 25. März ist in Deutschland rund jeder Zehnte zumindest einmal gegen das SARS-CoV-2-Virus geimpft worden. Besonders flott lief das Verfahren im Saarland: Dort haben zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als 12 Prozent der Menschen mindestens eine Impfdosis erhalten, gefolgt von der Freien Hansestadt Bremen mit 11,5 Prozent. In Sachsen liegt die Impfquote mit 8,7 Prozent am niedrigsten. Zugleich leben dort so viele Menschen über 79 wie in keinem anderen Bundesland. Einen Zusammenhang zwischen den beiden Faktoren gibt es aber nicht. In Hamburg und Berlin, wo der Anteil der über 79-Jährigen deutschlandweit am niedrigsten ist, waren Ende März 10,5 und 10,1 Prozent aller Menschen gegen SARS-CoV-2 geimpft. Das entspricht in etwa dem Durchschnitt.

 

Anteil verschiedener Altersgruppen an der Gesamtbevölkerung Bild in Lightbox öffnen

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