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Gemeindekassen im Osten weniger gut gefüllt

Der Zusammenbruch der ostdeutschen Industrie, der damit verbundene enorme Verlust an Arbeitsplätzen und die Abwanderung vor allem junger Menschen in den Nachwendejahren prägen viele Gemeinden zwischen Rügen und Erzgebirge bis heute. Noch immer ist die Wirtschaft weniger stark als im Westen der Republik, die Einkommen sind weiterhin niedriger. Entsprechend zahlen lokale Unternehmen und Einwohner:innen weniger Steuern und die Steuereinnahmen der Kommunen fallen geringer aus. Ostdeutsche Kommunen mit ihren zahlreichen Aufgaben haben daher bundesweit weiterhin die geringsten Steuereinnahmen. Unter den 23 Kreisen und kreisfreien Städten, deren Gemeinden 2019 im Schnitt weniger als 800 Euro pro Einwohner zur Verfügung hatten, fanden sich allein 19 im Osten.

Um dort dennoch Kultur- und Freizeitangebote aufrechtzuerhalten, die lokale Infrastruktur für eine schrumpfende Bevölkerung umzubauen oder neue Arbeitsplätze zu schaffen, war und ist immer wieder Ideenreichtum gefordert. Wie gehen ostdeutsche Kommunen mit dieser und weiteren Herausforderungen um? Dieser Frage gehen wir in der neuen Studie „Von Umbrüchen und Aufbrüchen“ anhand zwölf ausgewählter ostdeutscher Gemeinden nach. Sie wurde gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie.

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Susanne Dähner wissenschaftliche Mitarbeiterin

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