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Wie sinkende Kinderzahlen Entwicklung beschleunigen

 

von Alisa Kaps, Ann-Kathrin Schewe und Reiner Klingholz

Nirgendwo sonst auf der Welt wächst die Bevölkerung so rasch wie in Afrika. Bis zur Mitte des Jahrhunderts dürften auf dem Kontinent 2,5 Milliarden Menschen leben – fast doppelt so viele wie heute. Grund dafür sind vor allem die anhaltend hohen Kinderzahlen, die es immer schwieriger machen die nachwachsenden Generationen mit Krankenhäusern, Schulen, Wohnraum und vor allem Arbeitsplätzen zu versorgen. Die hohen Geburtenziffern verhindern obendrein einen Wandel der Altersstruktur, aus der sich ein demografiebedingter Entwicklungsschub ergeben könnte wie ihn etwa die asiatischen Tigerstaaten erlebt haben. Um Entwicklungsfortschritte zu machen und eine „demografische Dividende“ zu realisieren, müsste sich der Rückgang der Fertilitätsraten in Afrikas dringend beschleunigen. Einige regionale Vorreiter zeigen, dass dies mit einer umsichtigen Demografiepolitik möglich ist. Die Studie beleuchtet, welche Interventionen zu sinkenden Kinderzahlen beitragen können, und was andere afrikanische Länder von den Erfahrungen der Vorreiterstaaten lernen können.

Ausgewählte Grafiken

 

Hier finden Sie die vollständige Studie als PDF.

Das Berlin-Institut dankt dem Auswärtigen Amt für die Finanzierung des Projekts. Für den Inhalt der Studie trägt das Berlin-Institut die alleinige Verantwortung.

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