Studien & Analysen
  • Studie

Unlocking the Power of Demographic Dividends

Insights and Recommendations from the #The4DSeries Policy Dialogues

Catherina Hinz, Colette Rose

Für Länder mit niedrigem Einkommen, zum Beispiel in Afrika, sind die Herausforderungen, die mit dem demografischen Wandel einhergehen am größten. Viele stehen noch am Anfang des demografischen Übergangs und müssen aufgrund anhaltend hoher Kinderzahlen eine wachsende Bevölkerung mit Gesundheitsdiensten, Bildung, ausreichend Arbeitsplätzen und Nahrung versorgen. Länder, in denen bereits ein Wandel der Altersstruktur eingesetzt und sich der Anteil der jungen Erwerbsfähigen vergrößert hat, haben hingegen Schwierigkeiten, ihrer jungen Bevölkerung Zukunftsperspektiven zu bieten. Wie können diese Länder ihre Chancen erhöhen, aus diesem demografischen Wandel Kapital zu schlagen, um das menschliche Potenzial zu fördern? Investitionen in Schlüsselbereiche wie Gesundheit, Bildung und Beschäftigung sind erforderlich, um den sozioökonomischen Fortschritt zu beschleunigen und das Entwicklungspotenzial der demografischen Dividende zu nutzen.

Der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA), die Kommission der Afrikanischen Union und die deutsche Regierung haben das Potenzial gezielter bevölkerungspolitischer Maßnahmen zur Erzielung demografischer Dividenden erkannt und den Politikdialog #The4DSeries über demografische Dividenden und Vielfalt im Jahr 2020 ins Leben gerufen. In sechs Dialogen haben Teilnehmende aus über 40 Ländern voneinander gelernt und ein besseres Verständnis für die zahlreichen Stellschrauben auf dem Weg zu einer demografischen Dividende geschaffen. Das Berlin-Institut hat die Dialoge zu den verschiedenen thematischen Schwerpunkten, wie zum Beispiel Ernährungssicherheit, Urbanisierung oder Klima Resilienz, wissenschaftlich begleitet und beraten.

In diesem englischsprachigen Bericht zeigen wir gute Praxisbeispiele und Handlungsmaßnahmen auf, die eine nachhaltige Entwicklung fördern und im Rahmen der Dialogreihe zusammengetragen wurden. Der Bericht liefert wichtige Erkenntnisse und Empfehlungen für politische Entscheidungsträger:innen, die Potenziale demografischer Dividenden für nachhaltige Entwicklung zu nutzen.

Themen: Bevölkerungsentwicklung in Afrika, Demografische Dividende, Internationale Demografiepolitik
erschienen: 2023
Kostenloser Download Bestellen
6,40 €
(Schutzgebühr)

Ausgewählte Grafiken

In der Regel haben Frauen weniger Kinder je höher ihr Bildungsabschluss ist. Dies ist auch in Westafrika der Fall, wo die durchschnittlichen Kinderzahlen noch relativ hoch sind.
Die Länder des Globalen Südens spüren die Auswirkungen der globalen Erwärmung am stärksten, zum Beispiel durch häufigere Wirbelstürme, Überschwemmungen an den Küsten, langanhaltende Dürren und sintflutartige Regenfälle.
Prognosen zufolge werden afrikanischen Städte bis 2050 um weitere 900 Millionen Einwohner wachsen. Dies stellt eine Herausforderung für Stadtplaner:innen dar, kann aber gleichzeitig eine Chance für den demografischen Wandel bieten. In Städten haben die Menschen oft besseren Zugang zu Gesundheitseinrichtungen, Bildung, Beschäftigung und nicht zuletzt zu Verhütungsmitteln.

Ansprechpartnerinnen

Colette Rose

Projektkoordinatorin Internationale Demografie

Telefon: 030 - 31 01 95 91

E-Mail schreiben: rose@berlin-institut.org

© Berlin-Institut

Catherina Hinz

Geschäftsführende Direktorin

Telefon: 030 - 22 32 48 45

E-Mail schreiben: hinz@berlin-institut.org

© Berlin-Institut

Studien & Analysen

Alle Publikationen
nach oben