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Teilhabeatlas Deutschland

Der Teilhabeatlas ist ein gemeinsames Forschungsprojekt des Berlin-Instituts und der Wüstenrot Stiftung.

Reiner Klingholz, Sabine Sütterlin, Frederick Sixtus, Manuel Slupina, Julia Amberger
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© Berlin-Institut

Es ist ein erklärtes Ziel der Bundesregierung, für „gleichwertige Lebensverhältnisse“ in allen Teilen des Landes zu sorgen. Die Studie zeigt, wie weit die Wirklichkeit von diesem Wunsch entfernt ist. Die Analyse aller 401 Landkreise und kreisfreien Städte offenbart erhebliche Differenzen in den gesellschaftlichen Teilhabechancen ihrer Bewohner. Es macht einen großen Unterschied, ob sie an der Küste im Norden, im Westen an Rhein und Ruhr, im Alpenvorland im Süden oder im Osten an Unstrut und Oder leben. Um herauszufinden, wie die Menschen die ungleichen Lebensverhältnisse wahrnehmen, haben wir 15 Regionen in allen Teilen der Republik besucht und mit Bürgern und Politikern sowie Vertretern aus Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gesprochen. Die Studie zeichnet ein detailliertes Bild vom vielfältigen Leben in diesem Land.

 

Der Teilhabeatlas ist ein gemeinsames Forschungsprojekt des Berlin-Instituts und der Wüstenrot Stiftung.

Themen: Lebensverhältnisse in Stadt und Land, Demografischer Wandel
erschienen: 2019
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Ausgewählte Grafiken

Anteil der Haushalte mit Internetanschluss und einer Übertragungsrate von mindestens 50 Megabit pro Sekunde, in Prozent, 2017
Ein breitbandiger Anschluss ans Internet entscheidet mit über die Zukunftsfähigkeit der Regionen. Für Unternehmen handelt es sich um einen wichtigen Standortfaktor. Wo Wirtschaftstreibende keine Perspektive für sich sehen, werden auch keine neuen Arbeitsplätze entstehen. Eine gute Internetverbindung kompensiert zudem so manches andere Versorgungsdefizit. Home-Office, Online-Shopping oder Telemedizin können den Landbewohnern manchen weiten Weg ersparen. Allerdings surfen gerade in zahlreichen abgelegenen ländlichen Gegenden viele Haushalte im Schneckentempo.
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In der Abwärtsspirale
Strukturschwache Regionen drohen in eine Abwärtsspirale zu geraten, in der sich Bevölkerungsrückgang und schwindende Daseinsvorsorge gegenseitig verstärken. Denn die Menschen ziehen der Arbeit und der Versorgung hinterher und heizen damit das Wachstum in den prosperierenden Zentren weiter an, während ihre Herkunftsregionen demografisch wie wirtschaftlich weiter zurückfallen.
© Berlin-Institut
Reisen in 15 Regionen
Eine Clusteranalyse fasst die 401 kreisfreien Städte und Landkreise in sechs Gruppen (Clustern) zusammen, die sich in den Teilhabechancen ihrer Bürger unterscheiden. Cluster 1 beinhaltet städtische und Cluster 4 ländliche Regionen, die ihren Einwohnern gute Teilhabechancen ermöglichen. Im städtischen Cluster 2 sowie im ländlichen Cluster 5 stehen die Menschen vor vereinzelten Hürden bei der gesellschaftlichen Teilhabe. Die Regionen, die sich im städtischen Cluster 3 sowie im ländlichen Cluster 6 befinden, bieten den Menschen die im bundesweiten Vergleich geringsten Chancen zur Teilhabe. Wir sind anschließend in 15 exemplarische Regionen aus allen sechs Clustern gereist (rot umrandet), um herauszufinden, wie die Menschen vor Ort ihre Lebensverhältnisse wahrnehmen.
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Frederick Sixtus

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Telefon: 030 - 31 10 26 98

E-Mail schreiben:sixtus@berlin-institut.org

Frederick Sixtus wissenschaftlicher Mitarbeiter

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Manuel Slupina

Ressortleiter Demografie Deutschland

Telefon: 030 - 31 10 26 98

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Manuel Slupina Ressortleiter Demografie Deutschland

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