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Urbane Dörfer

Wie digitales Arbeiten Städter aufs Land bringen kann

Reiner Klingholz, Manuel Slupina, Susanne Dähner, Lena Reibstein, Silvia Hennig, Gabriele Gruchmann
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© Berlin-Institut

Bislang zeigt sich in vielen entlegenen Landstrichen Ostdeutschlands das gleiche Bild: Dörfer und Kleinstädte erleben einen schleichenden Bevölkerungsschwund und die Bevölkerung altert stark. Doch es tut sich etwas: Auf sogenannten Meetups, in Coworking Spaces und Berliner Hinterhöfen planen Städter, wie sie ihren Traum vom gemeinschaftlichen Wohnen und digitalen Arbeiten auf dem Land umsetzen können. Sie könnten Pioniere einer neuen Bewegung sein, die mit digitalen Innovationen und urbanen Ideen das Leben auf dem Land neu erfinden. In dieser Studie haben wir insgesamt 18 solcher Projekte untersucht. Sie zeigen, wie Stadtmüde in Dörfern und Kleinstädten gemeinschaftliche Wohnformen und innovative Arbeitsmodelle entwickeln und erproben. Und welche Geschäfts- und Versorgungsideen neben den Wohnprojekten vor Ort noch entstehen.

 

Die Studie wurde gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie.

Thema: Lebensverhältnisse in Stadt und Land
erschienen: 2019
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Durchschnittlicher jährlicher Wanderungssaldo je 1.000 Einwohner der jeweiligen Altersgruppe, zwischen 2012 und 2017
Zwischen 2012 und 2017 konnten in Ostdeutschland vor allem die Städte und ihre Umlandgemeinden neue Bewohner anziehen. Die Gruppe der Familienwanderer, also Erwachsene zwischen 30 und 49 Jahren mit ihren minderjährigen Kindern, ist die einzige Altersgruppe, die sich auch abgeschiedene Gemeinden als Wohnort aussuchen. Dennoch bevorzugen auch sie die Speckgürtel der Großstädte. Rund um Berlin und Potsdam verzeichnen alle Gemeinden bei den 30- bis 49-Jährigen ein Wanderungsplus von mehr als über 15 Personen je 1.000 Einwohner. Ähnlich sieht es im Leipziger Umland aus.
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Die Strahlkraft Berlins
Um das neue Phänomen des gemeinschaftlichen Wohnens und digitalen Arbeitens in ländlichen Regionen des Ostens zu untersuchen, haben wir 18 bereits existierende wie auch in Entstehung begriffene Projekte besucht und Beteiligte interviewt. Parallel haben wir Experten der Wohnprojektszene und Initiativen im ländlichen Raum befragt, die neue Arbeitsformen fernab der Großstädte erproben.
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